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Phil Mickelson verpasst US Open – Familie geht vor Karriere-Grand-Slam

Phil Mickelson verzichtet auf die US Open 2017 für die Abschlussfeier seiner Tochter - und gibt eine seiner letzten Chancen auf den Karriere-Grand-Slam auf.

Phil Mickelson verpasst die US Open um bei der Abschlussfeier seiner Tochter dabei zu sein. (Foto: Getty)
Phil Mickelson verpasst die US Open um bei der Abschlussfeier seiner Tochter dabei zu sein. (Foto: Getty)

Die US Open ist das einzige Major, das Phil Mickelson noch fehlt. 26 Mal hat er es versucht, sechs Mal belegte er den zweiten Platz, zum Sieg reichte es nie. Die anderen drei Majors hat Phil schon in der Tasche, das Masters gewann er sogar drei Mal. Aber auch 2017 wird es aller Wahrscheinlichkeit nach keinen Karriere-Grand-Slam für "Lefty" geben. Der Auftakt der US Open kollidiert mit der Abschlussfeier von Mickelsons ältester Tochter Amanda und für Mickelson gibt es keine Frage, was wichtiger ist.

Phil Mickelson und die US Open - eine unendliche Geschichte

Das hat sich seit 1999 nicht geändert. Der Geburtstermin des ersten Kindes stand kurz bevor, als Mickelson gemeinsam mit Payne Stewart im Finalflight um den Sieg spielte. Aber Mickelson wäre bereit gewesen, alles stehen und liegen zu lassen, sollte seine Frauen die ersten Wehen bekommen. Der Anruf kam nicht, der Sieg aber auch nicht. Für Phil Mickelson gab es nur den zweiten Platz, aber am nächsten Tag erhielt er das viel größere Geschenk: Amanda.

18 Jahre später wartet Phil Mickelson immer noch auf seinen ersten US-Open-Sieg und wird auch noch ein weiteres Jahr warten. "Natürlich ist es das Turnier, dass ich am meisten gewinnen will", sagte der 46-Jährige. "Aber dies ist einer der Momente, den du einfach nicht verpassen willst, wenn du auf dein Leben zurück blickst. Und ich werde sehr froh sein, dass ich dort war." "Dort" ist die High-School-Abschlussfeier, bei der seine Tochter als Schulsprecherin eine Rede hält.

Es gibt größere Dinge als Golf

Seine Tour-Kollegen haben Verständnis für diese Entscheidung. "Er versteht, dass es größere Dinge im Leben gibt als Golf", sagte Rickie Fowler, Das sieht auch Matt Kuchar so. "Man muss ihn für seine Familienwerte loben, besonders wenn man bedenkt, dass die US Open die einzige Trophäe ist, die ihm noch fehlt. Es war eine schwere Entscheidung, die er getroffen hat."



Noch hat Phil nicht offiziell zurückgezogen. Zeit dazu hat er bis kurz vor seiner Startzeit und die nimmt er sich auch, denn irgendwas könnte ja noch dazwischen kommen. Auszugehen ist davon aber nicht.

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1 LESER-KOMMENTAR Geben Sie jetzt Ihre Meinung zu diesem Thema ab
  1. conni de witt

    mein respekt. Career behind family. Da tut sich so mancher schwer. Aber dass es dies noch im profi-golf gibt ist wirklich beeindruckend! Chapeau!

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