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Der Titel der Valspar Championship der PGA Tour geht nach England: Matt Fitzpatrick konnte am finalen Sonntag auf dem Copperhead Course im Innisbrook Resort and Golf Club in Palm Harbor, Florida (USA), seinen dritten Sieg nach einer mehr als zweijährigen Durststrecke auf der PGA Tour feiern. Auch wenn der Engländer am vierten Tag nur eine durchschnittliche 68er-Runde spielte, setzte er sich dank seiner bogeyfreien Runde mit drei Birdies auf der Scorekarte am Ende dennoch an der Spitze durch. Auf dem Leaderboard lag Fitzpatrick mit 11 Schlägen unter Par vorne und rückte am Finaltag vom vierten auf den ersten Platz vor. In der FedEx-Cup-Wertung verbesserte er sich dadurch vom achten auf den dritten Rang.
PGA Tour: Sungjae Im bricht am Schlusstag ein
Der während des Turniers als Favorit gehandelte Südkoreaner Sungjae Im musste am Sonntag hingegen eine katastrophale Runde hinnehmen. Auf den Front Nine kassierte der 27-Jährige bereits vier Bogeys und konnte sich mit zwei Birdies und einem weiteren Bogey auf den Back Nine nur leicht stabilisieren. Mit einer 74er-Runde und drei Schlägen über Par beendete Im den letzten Turniertag. Auf dem Leaderboard fiel der Koreaner um drei Plätze zurück und musste sich mit acht Schlägen unter Par und Rang T4 zufriedengeben.
Bis zum Schluss blieb dem Erstplatzierten Fitzpatrick der Amerikaner David Lipsky dicht auf den Fersen. Auch Lipsky spielte eine eher durchschnittliche 70er-Runde mit zwei Birdies und einem Bogey am fünften Loch. Dieses Bogey war für den 37-jährigen Kalifornier letztlich der entscheidende Ausrutscher, der ihn zumindest vom möglichen Playoff gegen Fitzpatrick trennte. Am Ende belegte er mit 10 Schlägen unter Par den zweiten Platz, auch wenn er vermutlich bereits von seinem ersten Sieg auf der PGA Tour geträumt hatte.
Auf dem dritten Platz folgt ebenfalls ein Engländer, nur einen Schlag dahinter: Jordan Smith überzeugte am Sonntag mit einer starken 66er-Runde und machte damit acht Plätze im Leaderboard gut. Trotz zweier Bogeys auf den Löchern 3 und 4 hielt er sein Niveau mit insgesamt sieben Birdies konstant hoch.
Stephan Jäger in den Top 10 - Matti Schmid verbessert sich deutlich
Der Münchner Stephan Jäger schaffte es bei der Valspar Championship in die Top 10. Jäger blieb am Sonntag bogeyfrei und spielte mit fünf Birdies eine starke 66er-Runde. Mit diesem Endspurt machte der 36-Jährige gleich 18 Plätze gut und sicherte sich den geteilten siebten Rang. Auch sein Platzierungspartner Emiliano Grillo aus Argentinien gelang ein großer Sprung auf dem Leaderboard: Mit einer 65er-Runde verbesserte er sich um 31 Positionen und landete ebenfalls in den Top 10.
Auch der deutsche Spieler Matti Schmid konnte sich mit einer 68er-Runde noch deutlich verbessern und machte 28 Plätze gut, womit er das Turnier auf Rang T40 im Mittelfeld abschloss. Schmid gelangen zwei Birdies, während er am sechsten Loch ein Bogey hinnehmen musste. Am 14. Loch spielte der Regensburger zudem ein Eagle mit drei Schlägen. Insgesamt beendete er die Valspar Championship im „Sunshine State“ mit einem Schlag unter Par.