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DP World Tour: Steinlechner hält in Kenia Anschluss zur Spitze

20. Feb. 2026 von Helena Llambi in Nairobi, Kenia

Maximilian Steinlechner ist auf der DP World Tour in Kenia der beste DACH-Spieler. (Foto: Getty)

Maximilian Steinlechner ist auf der DP World Tour in Kenia der beste DACH-Spieler. (Foto: Getty)

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Führungswechsel an der Spitze der DP World Tour in Kenia

Nach zwei Runden der DP World Tour Magical Kenya Open im Karen Country Club hat sich an der Spitze ein klares Bild geformt. Casey Jarvis und Frédéric Lacroix teilen sich bei 13 unter Par die Führung. Dahinter lauern Angel Ayora, Hennie du Plessis und Ricardo Gouveia bei 11 unter Par.

Casey Jarvis verteidigte seine Spitzenposition mit einer 65 und steht nach Runden von 62 und 65 bei 13 unter Par auf dem geteilten ersten Platz. Der Südafrikaner notierte am Freitag sieben Birdies, musste jedoch auch zwei Bogeys hinnehmen. Besonders auf den Par Fünf Bahnen blieb er gefährlich und zeigte erneut, dass er den Karen Country Club offensiv angehen kann.
Frédéric Lacroix zog mit einer beeindruckenden 62 gleich. Acht Birdies ohne einen einzigen Schlagverlust bedeuteten die niedrigste Runde im Spitzenfeld. Der Franzose blieb über alle 18 Löcher hinweg bogeyfrei und spielte eine bemerkenswert konstante Runde, in der er kaum Schwankungen zuließ. Gemeinsam gehen er und Jarvis nun mit einem Vorsprung an der Spitze in die dritte Runde und zwingen das Verfolgerfeld, früh Druck aufzubauen.

Auf dem geteilten dritten Platz bei 11 unter Par folgen Angel Ayora, Hennie du Plessis und Ricardo Gouveia. Du Plessis gelang mit einer 61 die bislang beste Runde des Turniers. Elf Birdies ohne Schlagverlust zeigen, wie angreifbar der Platz bei idealen Bedingungen sein kann. Ayora blieb mit einer 65 ebenfalls konstant und hält sich in unmittelbarer Schlagdistanz.

Steinlechner vorneweg, Wiesberger und Siem im Verfolgerfeld

Aus deutschsprachiger Sicht bleibt Maximilian Steinlechner der Mann, der am Wochenende noch am weitesten vorne steht. Mit einer weiteren 66 am Freitag verbesserte der Österreicher seine Ausgangslage und geht von Rang 16 bei acht unter Par in die dritte Runde am Samstag. Er setzte bereits früh auf Loch 2 mit einem präzisen Birdie ein erstes Zeichen und hielt das Tempo anschließend über weite Strecken der Runde konstant hoch. Statt großer Schwankungen sammelte er geduldig weitere Schlaggewinne, blieb stabil in den Pars und nutzte seine Chancen konsequent. Den entscheidenden Akzent setzte er schließlich auf der 18, wo er sich mit einem Eagle für sein kontrolliertes Spiel belohnte und seine zweite 66 eindrucksvoll abrundete.
Bernd Wiesberger liegt bei sechs unter Par auf Rang 28, nachdem ihm eine 67 gelang, in der er vor allem mit geduldigem Spiel und soliden Pars auffiel. Für ihn wird es nun darum gehen, am Samstag von Beginn an den Rhythmus zu finden, um den Sprung in die Top Ten zu schaffen.
Marcel Siem zeigte am Freitag eine starke Reaktion auf seinen durchwachsenen Auftakt. Mit einer bogeyfreien 68 und vier Birdies spielte er eine der stabilsten Runden des Tages. Besonders bemerkenswert ist, dass der Deutsche damit rund 30 Plätze gutmachen konnte und das Doppelbogey aus der ersten Runde sportlich korrigierte. Bei vier unter Par geht er von Rang 55 ins Wochenende und hat sich damit eine deutlich bessere Ausgangsposition erarbeitet.
Ebenfalls im Wochenende auf der DP World Tour steht Lukas Nemecz. Der Österreicher liegt bei vier unter Par auf Rang 56 und blieb in Runde zwei mit einer 70 weitgehend ruhig und kontrolliert. Es war eine Runde ohne große Ausreißer, aber auch ohne den ganz heißen Birdie Lauf, der ihn noch deutlicher nach vorne gebracht hätte.

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Diese DACH-Spieler schaffen den Cut nicht

Für Joel Girrbach reicht es trotz einer insgesamt soliden zweiten Runde nicht für das Wochenende. Mit einem Gesamtscore von drei unter Par liegt er auf Rang 84 und verpasst damit den Cut. Auch wenn seine Freitagsrunde deutlich stabiler wirkte und er phasenweise aufholen konnte, fehlten am Ende ein oder zwei Birdies, um sich entscheidend nach vorne zu schieben.

Yannik Paul beendet das Turnier bei eins unter Par auf Rang 91. Ihm fehlte über beide Tage hinweg die nötige Konstanz, um dauerhaft Druck auf die Cut Linie auszuüben. Ebenfalls bei eins unter Par auf Rang 91 liegt Freddy Schott. Bei ihm war es in Runde zwei vor allem die Fehlerquote, die den Ausschlag gab, denn vier Bogeys nahmen ihm jede Chance, sich rechtzeitig nach vorne zu spielen. Maximilian Kieffer steht bei Even Par auf Rang 100 und verpasst ebenfalls den Sprung in die dritte Runde. Marcel Schneider kommt nach zwei Runden auf eins über Par und Rang 114. Mehrere schwierige Phasen verhinderten, dass er den frühen Rückstand noch einmal entscheidend verkürzen konnte.

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