Bilder des Tages
Gary Woodland hat bei der Texas Children’s Houston Open auf der PGA Tour auch am Moving Day die Nerven behalten. Der US-Amerikaner spielte in Runde drei eine 65 und geht bei 18 unter Par als Führender in den Sonntag. Der Vorsprung ist allerdings deutlich geschmolzen: Nicolai Højgaard folgt nach einer starken 63 bei 17 unter Par nur einen Schlag dahinter. Auf dem geteilten dritten Rang liegen Min Woo Lee und Michael Thorbjornsen mit jeweils 12 unter Par. Für Woodland wäre es ein ganz besonderer Erfolg, denn sein letzter Sieg auf der PGA Tour liegt fast sieben Jahre zurück und datiert vom U.S. Open 2019. Seit seiner Gehirn-Operation im September 2023 ist jeder Schritt zurück an die Spitze ohnehin mehr als nur ein sportliches Thema.
Hinter Woodland und Højgaard bleibt das Feld zudem in Schlagdistanz. Min Woo Lee hielt sich mit einer 67 ebenfalls in der Spitzengruppe und teilt Rang drei mit Michael Thorbjornsen bei 12 unter Par. Der Australier sorgte dabei auch für einen der auffälligsten Momente des Tages, als er ein starkes Birdie aus dem Bunker rettete und den Ball dabei sogar kniend spielte. Sam Stevens folgt mit 11 unter Par auf Rang fünf.
From his knees 🤯@Minwoo27Lee with an unbelievable birdie on 17 @TCHouOpen.
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— PGA TOUR (@PGATOUR) March 28, 2026
PGA Tour: Woodland bringt die Führung ins Clubhaus
Gary Woodland war mit drei Schlägen Vorsprung in den Samstag gestartet und musste direkt zum Auftakt den ersten kleinen Rückschlag hinnehmen. Schon an der 1 notierte der Amerikaner ein Bogey, später leistete er sich auf dem Par 3 der 11 ein weiteres. Viel mehr ließ Woodland aber nicht anbrennen. Insgesamt brachte er sieben Birdies und nur zwei Bogeys auf die Karte und konterte jeden Fehler nahezu direkt. Besonders stark präsentierte er sich auf den Back Nine, wo er mit Birdies auf den Löchern 10, 12, 13, 16 und 17 konstant Druck nach vorne machte. Sein schwächstes Loch blieb damit die 1, weil der Vorsprung früh etwas schrumpfte und die Konkurrenz näher herankam. Dennoch zeigte Woodland genau in der entscheidenden Phase Stabilität und verteidigte die Führung.
Stephan Jäger hält Kontakt nach vorne
Aus deutscher Sicht bleibt Stephan Jäger spannend. Der frühere Houston-Sieger brachte eine 67 ins Clubhaus und steht damit auf dem geteilten zwölften Platz. Damit ist er vor der Finalrunde keineswegs raus aus dem Rennen um ein starkes Ergebnis. Jäger begann seine Runde mit einem Birdie und blieb nach einer kurzen Schwächephase stabil. Entscheidend war, dass er sich im Verlauf wieder fing und im Finish noch einmal nachlegte. Besonders das Birdie an der 16 unterstrich, dass bei ihm auf den letzten Löchern noch Energie und Vertrauen da waren. Der Rückstand auf die Spitze ist zwar deutlich, aber auf einem Platz wie Memorial Park kann eine tiefe Schlussrunde schnell noch viele Positionen bringen.
Matti Schmid verliert am Moving Day den Rhythmus
Für Matti Schmid verlief der Moving Day dagegen enttäuschend. Nach soliden Runden von 67 und 69 hatte sich der Deutsche zunächst in eine ordentliche Ausgangsposition gebracht, verlor am Samstag aber früh den Rhythmus. Ausschlaggebend war vor allem die schwierige Phase zu Beginn der Runde: Auf der 4 kassierte Schmid ein Triple-Bogey und fiel damit erstmals deutlicher zurück, direkt danach folgte an der 5 direkt der nächste Schlagverlust. Zwar stabilisierte er sich zwischenzeitlich etwas und konnte auch Birdies notieren, wirklich in einen konstanten Lauf fand er jedoch nicht mehr. Stattdessen summierten sich im weiteren Verlauf die Fehler, unter anderem mit einem weiteren Bogey auf der 16. Am Ende stand eine 75 auf der Karte, mit der Schmid auf 1 über Par und Rang 71 zurückfiel. Nach zwei ordentlichen Auftaktrunden war das auf dem anspruchsvollen Memorial Park ein klarer Dämpfer.