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Die zweite Runde der Hero Indian Open auf der DP World Tour ist am Freitag wegen einsetzender Dunkelheit unterbrochen worden. Damit bleibt die Ausgangslage vor dem Wochenende vorerst offen, auch wenn ein Teil des Feldes seine Runde bereits beenden konnte. Die Entscheidung fällt nun am Samstagmorgen: Die zweite Runde wird um 07:15 Uhr Ortszeit fortgesetzt, ehe Runde drei im Anschluss als Two Tee-Start nicht vor 10:00 Uhr Ortszeit beginnt.
Aus deutscher Sicht richtet sich der Blick weiterhin auf Freddy Schott, der nach seinem starken Auftakt am Donnerstag auch am zweiten Tag im Fokus stand.
Freddy Schott behauptet sich nach starkem Auftakt
Nach seiner Führungsrunde zum Auftakt ging Freddy Schott als einer der gejagten Spieler in den zweiten Tag. Auf dem anspruchsvollen DLF Golf & Country Club konnte der Deutsche diesmal aber nicht ganz an seine starke erste Runde anknüpfen. Mit einer 73 fiel Schott im Klassement auf den geteilten vierten Platz zurück. Vor allem die fünf Bogeys warfen ihn im Verlauf der Runde immer wieder zurück und brachten ihn aus dem Rhythmus. Zwar hielt sich Schott zwischenzeitlich noch im oberen Bereich des Leaderboards, doch die Fehler kosteten ihn am Ende wichtige Schläge. Trotzdem hat sich der Deutsche weiterhin eine gute Ausgangsposition für den Moving Day erarbeitet. Entscheidend wird nun sein, wie er nach der Unterbrechung wieder in seinen Spielfluss findet.
DP World Tour: Top 3 setzen sich vor Abbruch leicht ab
An der Spitze hat sich das Feld vor der Unterbrechung bereits sortiert. Eugenio Chacarra führt das Turnier nach zwei gespielten Runden bei insgesamt -8 an. Der Spanier spielte nach seiner 67 zum Auftakt eine 69 und hielt sich damit konstant an der Spitze. Dahinter hat sich Casey Jarvis mit einer starken zweiten Runde nach vorne gearbeitet. Der Südafrikaner spielte am Freitag eine 64 mit 9 Bogeys und verbesserte sich damit deutlich auf den zweiten Platz bei -7 gesamt. Besonders bemerkenswert: Jarvis kam trotz einiger Wackler auf eine sehr tiefe Runde und nutzte seine Chancen konsequent, um sich weit nach vorne zu schieben. Auf Rang drei folgt MJ Daffue, ebenfalls aus Südafrika. Nach einer 71 am ersten Tag legte er eine 67 nach und liegt damit bei -6. Auch er zeigte auf dem anspruchsvollen Kurs eine stabile Leistung und hielt sich mit einer kontrollierten Runde im Spitzenfeld.
DACH-Spieler mit gemischtem Verlauf
Neben Freddy Schott waren auch die weiteren deutschsprachigen Spieler bereits auf dem Platz – und dabei zeigte sich ein insgesamt durchwachsenes Bild auf dem anspruchsvollen DLF Golf & Country Club.
Maximilian Steinlechner liegt nach Runden von 77 und 71 aktuell bei +4 und rangiert damit im Bereich des Cuts auf Platz 61. Der Österreicher konnte sich am zweiten Tag zwar steigern, bleibt aber weiter unter Druck und benötigt ein starkes Finish, um sicher ins Wochenende einzuziehen. Ebenfalls um den Cut kämpft Bernd Wiesberger, der nach einer 76 am ersten Tag eine 73 nachlegte und auf Platz 68 endete. Mit insgesamt +5 liegt er derzeit an der Grenze und muss hoffen, dass sich die Cut-Linie nicht weiter verschiebt. Schwieriger gestaltet sich die Lage für Joel Girrbach. Der Schweizer kam nach einer 74 am Donnerstag am zweiten Tag auf eine 77. Damit befindet er sich aktuell außerhalb der prognostizierten Cut-Linie auf Platz 86 und benötigt eine deutliche Verbesserung, um noch eine Chance auf das Wochenende zu haben.
Insgesamt zeigte sich bei den DACH-Spielern, dass die nötige Konstanz auf diesem schwierigen Platz fehlte. Immer wieder schlichen sich Fehler ein, insbesondere auf und rund um die Grüns, die auf diesem Kurs schnell mehrere Schläge kosten.