Profisport Herren

DP World Tour: Marcel Siem glänzt trotz Regenchaos

07. Mrz. 2026 von Helena Llambi in Köln, Deutschland

Marcel Siem spielt sich auf der DP World Tour mit einer starken zweiten Runde sicher ins Wochenende. (Foto: Getty)

Marcel Siem spielt sich auf der DP World Tour mit einer starken zweiten Runde sicher ins Wochenende. (Foto: Getty)

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Auf der DP World Tour bleibt das Wetter der heimliche Hauptdarsteller. Auf dem Par 70 Kurs des Houghton Golf Club in Johannesburg wurde die zweite Runde am Freitag wegen Gewitter und Blitzunterbrechungen abgebrochen, am Samstagmorgen ging es dann weiter.

Vorne setzte Brandon Robinson Thompson ein Zeichen, das man auch bei einem wetterzerfledderten Zeitplan nicht übersehen kann. Der Engländer kombinierte eine 66 zum Auftakt mit einer 62 in Runde 2 und geht bei zwölf unter Par als Führender ins Wochenende. Die DP World Tour hob dabei auch seinen Hole out Eagle Moment und den generell kuriosen Tag hervor, weil er durch die Verzögerungen teils 23 Löcher an einem Freitag spielen musste.

DP World Tour: Marcel Siem gibt Deutschland den Ton an

Aus deutscher Sicht war Marcel Siem der klare Gewinner des Tages. Nach seiner 69 zum Auftakt legte er auf dem Par 70 Kurs des Houghton Golf Club eine 67 nach und spielte sich damit auf -4 für das Turnier, was ihn zur Halbzeit auf Platz 22 bringt. Entscheidend war, wie kontrolliert er diese zweite Runde zusammenbaute. Siem blieb lange ohne große Ausreißer, nahm die sicheren Pars mit und setzte seine Akzente genau dann, wenn der Platz nach den Unterbrechungen wieder Rhythmus zuließ. Als es auf den Schlussbahnen darum ging, die Runde wirklich ins Clubhaus zu bringen, blieb er stabil, hielt die Fehlerkarte sauber und machte genau die Birdies, die man in diesem Setup braucht, um nicht nur den Cut zu überstehen, sondern mit einer guten Ausgangslage ins Wochenende zu gehen.

John Allen hielt ebenfalls Kurs Richtung Moving Day. Nach einer 70 zum Start folgte eine 68, insgesamt liegt er bei zwei unter Par und ist damit weiter im Turnier. Für ihn ist das genau die Position, aus der man am Samstag mit einer frühen Serie Birdies plötzlich sehr schnell in Richtung Top 20 rutschen kann. Die Schweiz ist mit Joel Girrbach weiter vertreten. Zwei Runden mit jeweils 69 Schlägen bringen ihn ebenfalls auf zwei unter Par, solide und ohne große Ausschläge.

Österreicher im Paket: Steinlechner vorn, Wiesberger mit starkem Freitag

Bei den Österreichern ist das Bild zweigeteilt, aber insgesamt positiv. Maximilian Steinlechner bleibt einer der auffälligsten Namen aus DACH Sicht, weil er mit der 64 am Donnerstag das Tempo vorgegeben hat. Die 70 am Freitag war dann kein weiterer Sprung nach vorn, aber genug, um in den Top 10 zu bleiben und mit einer guten dritten Runde wirklich Druck nach oben zu machen.

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Bernd Wiesberger hat sich am Freitag klar nach vorne gearbeitet. Er spielte eine 66 und steht damit nach der Zweiten Runde auf dem 36 Rang, womit er sich rechtzeitig eine gute Ausgangslage fürs Wochenende gesichert hat.

Cut verpasst: Bachem und Schneider raus

Für Nick Bachem und Marcel Schneider ist das Turnier nach zwei Runden beendet. Beide beendeten die zweite Runde bei +3 und verpassten damit den Cut. Vor allem die Fehlerquote war zu hoch, weil sich über die zwei Tage zu viele Bogeys angesammelt haben, um auf diesem Kurs in der Cut Zone zu bleiben. Beide liegen nach Runde zwei auf Platz 111.

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