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Die World Ladies Championship: Großes Turnier, kleine Namen

Das vierte Event der Ladies European Tour (LET) steigt in China. Leigh Whittaker und Steffi Kirchmayr schlagen aus deutscher Sicht ab.

Die World Ladies Championship in China. (Foto: Getty)

Der Topf ist prall gefüllt: Die Veranstalter der World Ladies Championship in Haikou, China können sich wahrlich nicht den Vorwurf gefallen lassen, dass sie mit Geld geizen würden. Die mit rund 600.000 Dollar dotierte Veranstaltung im Süden Chinas gehört zu den bestdotierten in diesem Jahr auf der Ladies European Tour (LET).

Ohne Caroline Masson

Trotzdem scheint die kontinentale amerikanische Tour-Serie LPGA die Proetten mit noch größeren Verdienstmöglichkeiten deutlich mehr zu locken. So sind die beiden deutschen Top-Golferinnen Sandra Gal (besitzt noch eine LET-Spielberechtigung) und Caroline Masson aus Gladbeck nicht dabei. Immerhin sind mit der Spanierin Carlota Ciganda, die im Vorjahr die Order of Merit gewann und der Norwegerin Suzann Pettersen am Start. Ciganda ist im zweiten Profijahr und mischt nach drei Starts auch wieder direkt vorne mit. Mit erspielten 37.845,97 Euro Preisgeld belegt sie den zweiten Rang in der Geldrangliste hinter Landsfrau Beatriz Recari.

Kirchmayr und Whittaker dabei

Die deutschen Farben vertreten in China die Münchenerin Stephanie Kirchmayr und die Bühlerin Leigh Whittaker. In ihrem ersten Jahr auf der Ladies European Tour wollen die beiden Proetten in China das erste Preisgeld einstreichen. Besonders im Fokus steht "Küken" Ariya Jutanugarn. Die 17-jährige Thailänderin gewann im Dezember die Qualifying School der LET und unterstrich ihr großes Potenzial mit dem geteilten zweiten Rang bei ihrem Profidebüt bei der Volvik RAC Ladies Masters in Australien. Vor anderhalb Wochen verpasste die 17-Jährige gar den Sieg bei der Honda LPGA Thailand, als die Südkoreanerin Inbee Park noch am letzten Loch an ihr vorbeizog.

Spezielles Turnierformat

Die World Ladies Championship finden über vier Tage auf dem Mission Hills’ Sandbelt Trails Course - einem 72-Par-Kurs - statt. Dabei entpuppt sich das Event eigentlich als drei Wettbewerbs-Formate in einem. Neben der Profi-Wertung, wo die Proetten über 72 Löcher den Sieger ausspielen, kürt die Turnierleitung das beste "Nationalteam". Errechnet wird der Score aus den beiden Ergebnissen der beiden Bestplatzierten einer Nation. Darüber hinaus wird die beste Amateurin ebenfalls ausgezeichnet.

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