Volvo Golf Champions: Oosthuizen übernimmt Führung
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Volvo Golf Champions: Oosthuizen übernimmt Führung

Ein solider Louis Oosthuizen überholt am 18. Loch Jaidee und Jamieson. Marcel Siems Achterbahnfahrt geht dagegen weiter.

Der Südafrikaner kam mit den Bedingungen am besten zurecht. (Foto: Getty)

Die Regenschirme waren auch am zweiten Tag des Volvo Golf Champions in Durban, Südafrika fester Begleiter der Pros. Abschlagen konnten die 33 Spieler wegen Regenschauern erst mit einer Stunde Verspätung. Bei nasskaltem Wetter blieben danach immerhin die gefürchteten starken Regenschauer aus.

Oosthuizen und Jamieson mit tollem Tag

Die bekannten Namen kamen mit diesen schwierigen Bedingungen erstaunlich gut zurecht. Dem favorisierten Lokalmatador Louis Oosthuizen gelang dies mit am besten. Der 30-jährige Südafrikaner markierte schon auf den ersten Neun fünf Birdies und schloss zum Führenden Thongchai Jaidee auf. Der ehemalige Fallschirmjäger startete auch souverän auf die Runde, unter anderem mit einem Eagle an der 8. Allerdings währte die Freude nur kurz. Am 9. Fairway verzog der Thailänder einen Drive deutlich ins Rough und musste ein Bogey hinnehmen.

Auf den zweiten Neun lieferten sich Oosthuizen und Jaidee ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Erst an Loch 18 gelang dem Südafrikaner der Führungsbringende Putt aus rund neun Metern. Den besten Auftritt des Tages musste sich Oosthuizen indes mit dem Schotten Scott Jamieson teilen. Neun Birdies, bei einem Doppelbogey an der 11 zeichneten seine unglaubliche 64er Runde. Mit insgesamt 12 unter Par führt Oosthuizen mit einem Schlag vor Jaidee und Jamieson. Dahinter folgt ein Quintett um Paul Lawrie (-5) welches, sich schon deutlich distanziert sieht.

Siem klagt das Leid vom Vortag

Für Marcel Siem verlief der zweite Tag ähnlich wie der erste, mit vielen Auf und Abs. Der 32-Jährige startete auf den zweiten Neun mit einem Doppelbogey an der 11, egalisierte diese direkt mit Birdies an der 13 und 14. Nach einem weiteren Birdie an der 3 schien der Düsseldorfer im Klassement einen Sprung machen zu können. Doch jeweils ein Bogey an der 4 und 6 zerstörten diesen Traum. Es war das alte Leid. Wie schon am Vortag notierte er eine 74er Runde und rutschte auf den geteilten 29. Rang ab. Siem hat mit dem Turnierausgang wohl nichts mehr zu tun.

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