Golftraining

Shaft Lean im Golf: Warum Profis es anders machen als Amateure

28. Mrz. 2026

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Der Begriff Shaft Lean ist im modernen Golfschwung längst ein Standardvokabular geworden. Trainer predigen es, Analysen zeigen es, und viele Amateure versuchen es umzusetzen: eine leichte Vorwärtsneigung des Schafts beim Ballkontakt. Doch wie Athletic Motion Golf mit Mike Granato und Shaun Webb erklären, ist dieser vermeintliche Universalschlüssel nicht ganz so simpel, wie er klingt.

In einer Analyse für GolfPass zeigen die Experten, dass es einen enormen Unterschied zwischen dem Shaft Lean eines Profispielers wie Rory McIlroy und dem eines durchschnittlichen Amateurs gibt – und dass die oberflächliche Nachahmung sogar kontraproduktiv sein kann.

Die Tücke der oberflächlichen Kopie

Was auf den ersten Blick wie eine simple mechanische Anpassung wirkt, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als äußerst komplex. Der Schaft wird von einer Vielzahl biomechanischer Faktoren beeinflusst – von der Hüftrotation über die Armposition bis hin zur Sequenzierung des Schwungs. Granato und Webb warnen davor, dass Amateure häufig nur das Endergebnis kopieren, ohne die zugrundeliegenden Bewegungsmuster zu verstehen.

Ein Amateur, der versucht, das Shaft Lean eines Profis nachzuahmen, könnte dabei andere kritische Elemente seines Schwungs vernachlässigen. Das Resultat: Statt besserer Ballkontakt entstehen Inconsistenzen oder sogar schlechtere Treffquoten.

Profis machen es anders – weil sie anders trainiert sind

Der eigentliche Knackpunkt liegt in der Trainingsmethodik und dem natürlichen Bewegungsfluss. Profigolfer wie McIlroy entwickeln ihr Shaft Lean durch jahrelange wiederholte Bewegungsmuster und ein tiefes Verständnis für die Mechanik ihres Körpers. Ihr Shaft Lean ist nicht das Ziel – es ist eine natürliche Konsequenz eines optimierten, sequenzierten Schwungs.

Amateure hingegen haben oft Bewegungsmuster, die eine solche Position gar nicht unterstützen können. Versuchten sie, das Shaft Lean zu erzwingen, könnte dies zu Kompensationsbewegungen führen, die neue Fehler schaffen.

Athletic Motion Golf betont daher: Die Fokussierung auf einzelne statische Positionen ist irreführend. Stattdessen sollten Golfer an ihrer gesamten Bewegungssequenz arbeiten und verstehen, wie jedes Element ineinander greift.

Für ambitionierte Golfer lautet die Lektion: Beobachte, wie Profis schwingen – aber baue deine Verbesserungen von innen heraus auf, nicht von außen in Form von Positionskopien.

Dieser Text wurde mit Hilfe von KI erstellt und redaktionell geprüft. Problem melden

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