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Sepp Straka konnte sich bei der The Players Championship der PGA Tour auf dem TPC Sawgrass in Ponte Vedra Beach, Florida (USA) den geteilten achten Platz sichern. Ein unglücklicher Ausrutscher am 18. Loch der Finalrunde kostete den Österreicher einen Strafschlag – den beinahe sogar ein Vogel hätte verhindern können.
Der 32-Jährige schlug seinen Ball am 18. Loch vom Abschlag aus 283 Yards weit. Der Ball landete rechts neben dem Fairway im Rough in der Nähe eines Baumes auf einem mulchartigen Untergrund. Damit lag der Ball zwar nicht ideal für den nächsten Schlag, doch eine Restdistanz von 205 Yards zum Grün stellt für einen PGA-Tour-Profi normalerweise keine große Herausforderung dar.
Ein Vogel wird unfreiwillig Teil der Szene
Straka spielte seinen zweiten Schlag von diesem Untergrund aus und erreichte eine Weite von 149 Yards. Sein Schlag driftete jedoch zu weit nach links und flog sehr nahe in Richtung eines Wasserhindernisses. Der Ball kam zunächst noch kurz hinter dem Fairway auf, doch der Bereich zwischen Fairway und Wasser betrug an dieser Stelle weniger als einen Meter. Beim Aufkommen sprang der Ball noch einmal hoch und traf einen Kormoran, der es sich mit zwei weiteren Artgenossen am Ufer des Wasserhindernisses gemütlich gemacht hatte. Trotz der Kollision konnte der Vogel den Ball nicht davon abhalten, schließlich doch ins Wasser zu rollen. Straka musste daher einen Strafschlag hinnehmen. Der Videoaufnahme zufolge geht es dem Kormoran gut, da er nach dem kleinen Treffer problemlos wegfliegen konnte.
Doppel-Bogey kostet Sepp Straka eine noch bessere Platzierung
Straka beendete das 18. Loch nach dem Ballverlust im Wasserhindernis mit insgesamt sechs Schlägen und musste sich damit einen Doppel-Bogey auf dem finalen Par-4-Loch notieren und notierte eine Finalrunde mit einem Schlägen unter Par. Mit insgesamt acht Schlägen unter Par landete der Wiener schließlich auf dem geteilten achten Platz auf dem Leaderboard – nur einen Schlag hinter dem geteilten fünften Rang.
🦆 #BIRD STRIKE 💦 — Sepp Straka catches a bird on the way to the water. pic.twitter.com/FuRH1W5YPk
— NUCLR GOLF (@NUCLRGOLF) March 15, 2026
Kormorane gelten in den Vereinigten Staaten sowie in vielen anderen Teilen der Welt als Problemart, da sie durch ihren intensiven Fischfang sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Auswirkungen haben können. Viele Fische werden bei der Jagd verletzt, aber nicht gefressen und verenden später häufig an infizierten oder verpilzten Wunden. Darüber hinaus können große Kormoran-Kolonien durch ihren stark ätzenden Kot ganze Baumbestände schädigen oder sogar absterben lassen. In den USA ist die Bejagung von Kormoranen zur Bestandskontrolle streng reguliert, in vielen Bundesstaaten jedoch erlaubt, um wirtschaftliche Schäden insbesondere in der Fischerei zu begrenzen.