Presidents Cup: Tiger Woods führt Team USA zum Sieg
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Presidents Cup: Tiger Woods führt Team USA zum Sieg

Die Amerikaner besiegen die Internationals beim Presidents Cup 2019 und gewinnen zum achten Mal in Folge.

Tiger Woods gewinnt mit seinem Team den Presidents Cup 2019. (Foto: Getty)
Tiger Woods gewinnt mit seinem Team den Presidents Cup 2019. (Foto: Getty)

Mit einer bockstarken Leistung in den Einzelpartien am Sonntag, haben die Amerikaner erneut den Presidents Cup gewonnen. Nachdem sie mit einem Rückstand von zwei Punkten in den Finaltag gingen, zeigten Sie ihre ganze Teamstärke und ließen den Internationals im Royal Melbourne GC (Australien) am Ende keine Chance.

Tiger Woods ebnet Weg für Sieg beim Presidents Cup

Den Start für einen erfolgreichen Finaltag, bei dem 12 Einzelpartien auf dem Plan standen, machte Kapitän Tiger Woods selbst. Der 43-Jährige hatte mit seinem bis dato ungeschlagenen Gegner Abraham Ancer eine nicht ganz einfach Aufgabe vor sich, doch meisterte diese am Ende in souveräner Manier. Bevor sein über sechs Meter langer und Match entscheidender Birdieputt fiel, nahm Tiger zum Zeichens des Erfolgs die Kappe vom Kopf: "Ich wusste, dass die Partie vorbei war, als noch sechs Fuß übrig waren". Auf dem Grün der 15. Spielbahn feierte Woods seinen 3&2 Erfolg gegen Ancer und schnappte sich seinen dritten Punkt im dritten Match in dieser Woche.

In der zweiten Partie lag Tony Finau zwischenzeitlich bereits 4down gegen den japanischen Golfstar Hideki Matsuyama, doch kämpfte sich mit einer starken Back Nine zurück und entführte den Internationals noch einen halben Punkt. Patrick Reed (4&2 gegen C.T. Pan) und Dustin Johnson (4&3 gegen Haotong Li) sackten früh weitere Punkte für die Amerikaner ein. Nachdem sich Adam Hadwin (Kanada) und Bryson DeChambau das Match teilten, gewann der Südkoreaner Sungjae Im die erste Partie für sein Team mit 4&3 gegen Gary Woodland.

Amerikaner stellen Rekord ein

Für Team International war der entscheidende Tag ein mehr als gebrauchter. Nachdem die Amerikaner mit Patrick Cantlay (3&2 gegen Joaquin Nieman), Xander Schauffele (2&1 gegen Adam Scott) und Webb Simpson (2&1 gegen Byeong Hun An) weitere wichtige Punkte einsackten, zeigte der australische Lokalmatador Cameron Smith eine beherzte Vorstellung gegen den favorisierten Justin Thomas und holte den zweiten Sieg für sein Team. Die Internationals hatten die Hoffnung bis zuletzt noch nicht aufgegeben, doch Matt Kuchar entschied in der vorletzten Partie mit einem geteilten Match gegen Louis Oosthuizen den Cup für die Amerikaner.



"Ich hätte keine bessere Gruppe finden können, für die ich der Captain gewesen wäre. Jeder einzelne von euch ist das, was diese Woche für mich so besonders gemacht hat. Ich bin unglaublich stolz auf euch alle und stolz darauf, den Cup mit nach Hause zu nehmen. Auf geht's USA!", machte Tiger Woods nach dem Triumph deutlich, nachdem die letzte Partie zwischen Rickie Fowler und Marc Leishman ebenfalls geteilt wurde und USA mit 16 zu 14 gewannen. Mit 8 zu 4 Punkten in den Einzelpartien stellte das Team von Woods einen 25 Jahre alten Rekord für die meisten "Sonntagspunkte" ein. Für die USA ist es der achte Presidents-Cup-Erfolg hintereinander.

"Es war eine unglaubliche Woche mit den Jungs", machte Ernie Els, Kapitän der Internationalen, nach der schmerzhaften Niederlage deutlich. "Wir haben 16 zu 14 verloren und müssen die bittere Pille schlucken. [...] Ich hätte andere Entscheidungen in den Singles treffen können, das nehme ich auf meine Kappe."