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In einer Pressekonferenz nach seinem Sieg bei der Hero Dubai Desert Classic auf der DP World Tour äußerte sich der Texaner Patrick Reed über seine Zukunft bei der saudi-arabischen Golfliga LIV Golf. Bei Reed wurde während der Pressekonferenz nachgefragt, ob er bei der Saisoneröffnung von LIV Golf Anfang Februar in Riad mit von der Partie sei, da er zuvor öfter ausweichend geantwortet hatte. Reed spielt seit Juni 2022 bei LIV Golf im Team des 4Aces GC. Reed sagte zunächst, dass er für die nächste LIV-Golf-Saison "bereit sein sollte", woraufhin bei der Pressekonferenz nochmals genauer nachgefragt wurde.
Vertrag bei LIV Golf noch nicht verlängert
Es stellte sich heraus, dass der 35-Jährige seinen Vertrag bei LIV Golf bislang nicht verlängert hat und in einem kurzen verbleibenden Zeitrahmen von ungefähr zwei Wochen die Details mit der Liga aus Saudi-Arabien bis zum Auftaktturnier, LIV Golf Riyadh, vom 4. bis 7. Februar, geklärt haben möchte. „Wir arbeiten noch an den Details des Vertrags“, sagte Reed und ergänzte: „Damit sind wir noch nicht fertig.“
Patrick Reed says he has not yet re-signed with LIV Golf for the 2026 season, but that he would be "surprised" if he isn't playing at LIV's season opener in Riyadh. pic.twitter.com/2mwUQzzWdz
— Golf Digest (@GolfDigest) January 25, 2026
Reed erklärte, dass er in Turnierphasen wenig mit Geschäftlichem beschäftige: „Ich rede ungern über Geschäftliches oder Ähnliches, während ich spiele. Deshalb ist Montag bis Mittwoch die einzige Zeit, um darüber zu sprechen“, fügte Reed hinzu. „Als ich diese Woche hierherkam, wusste ich, dass ich mich ab Donnerstag nur noch auf Golf konzentrieren würde. Ab heute Abend und morgen können wir dann wieder über andere Dinge reden.“
Patrick Reed: "Im Moment plane ich, in Riad anzutreten"
Patrick Reed steht auch beim nächsten DP-World-Tour-Event, der Bapco Energies Bahrain Championship, im Starterfeld. Trotz der Unsicherheit rechnet Reed jedoch mit einer Vertragsverlängerung: „Ich habe noch nicht mit dem Team zu Hause gesprochen oder Ähnliches“, sagte Reed. „Aber im Moment plane ich, in Riad anzutreten, und ich wäre überrascht, wenn wir es nicht tun würden.“
In vier Jahren bei LIV Golf platzierte sich Reed dreimal unter den besten Sieben der Gesamtwertung und feierte in der vergangenen Saison in Dallas seinen ersten Einzelsieg auf der LIV Golf Tour. Parallel dazu blieb er auch abseits der Liga aktiv: Im vergangenen Jahr bestritt er 18 Turniere der Weltrangliste, nachdem es im Jahr zuvor lediglich zehn Starts außerhalb von LIV gewesen waren. Zehn dieser Einsätze erfolgten auf der DP World Tour, deren Mitglied Reed auf Lebenszeit ist – trotz fortlaufender Geldstrafen infolge seines Engagements bei LIV. Reed erwähnte Anfang der Woche, dass er bereit ist, alles Notwendige zu bezahlen, um weiterhin bei der DP World Tour aktiv zu bleiben.
DP World Tour als möglicher Weg zurück zur PGA Tour
Nach seinem Sieg bei der Hero Dubai Desert Classic stieg Patrick Reed in der Golfweltrangliste wieder unter die Top 30 auf und belegt derzeit den 29. Rang. Sollte Reed nicht zu LIV zurückkehren, sieht er über die DP World Tour einen Weg zurück zur PGA Tour. Im Gegensatz zu Brooks Koepka, der bei der Farmers Insurance Open seine PGA-Rückkehr feiert, kann Reed nicht so einfach auf die PGA Tour zurückkehren, da sein Masters-Sieg aus dem Jahr 2018 stammt und das Rückkehrprogramm als Kriterium einen Major-Titel spätestens im Jahr 2022 vorsieht: „Wenn ich dieses Jahr nicht bei LIV spielen würde, wäre das natürlich eine der Möglichkeiten, mehr auf dieser Tour (DP World Tour) zu spielen, zu versuchen, mir einen der Plätze unter den Top 10 (im Race to Dubai) zu sichern und mir so die Rückkehr auf die PGA Tour zu ermöglichen.“