Maximilian Kieffer wird bei Open de Espana Zweiter
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Maximilian Kieffer wird bei Open de Espana Zweiter

Maximilian Kieffer hat den Sieg bei der Open de Espana knapp verpasst, das Turnier aber auf einem hervorragenden 2. Platz beendet.

GolfPost - Max Kieffer
Spielte bei der Open de Espana im Stechen um den Sieg mit: Maximilian Kieffer (Foto: Getty).

Was war das knapp! Maximilian Kieffer hat bei der Open de Espana seinen Premierensieg auf der European Tour nur um wenige Zentimeter verpasst, wurde aber hervorragender Zweiter. Der Tour-Neuling hatte im Stechen mit Raphael Jacquelin nur knapp das Nachsehen. Mit einem Birdie auf dem neunten Extra-Loch sicherte sich Jacquelin den Turniersieg. Der Franzose feierte damit seinen insgesamt vierten Turniersieg auf der European Tour. Kieffer durfte sich derweil trotz des knapp verlorenen Stechens über das beste Ergebnis seiner Premierensaison freuen. "Es war ein großartiger Tag für mich. Natürlich bin ich etwas enttäuscht, denn wenn man neun Playoff-Löcher spielt, will man natürlich am Ende als Sieger hervorgehen. Ich werde meinen Erfolg aber ein wenig feiern", sagte Kieffer.

Max Kieffer verpasst Sieg-Chance knapp

Zuvor hatte sich auch Kieffer eine große Sieg-Chance geboten. Der Franzose Jacquelin hatte auf dem siebten Extra-Loch seinen Drive weit rechts neben das Fairway gesetzt. Dazu landete sein Annäherungsschlag  im Grün-Bunker. Kieffer verpasste jedoch den Birdie-Putt. Beide lieferten sich ein hochspannendes und hochklassiges Duell um den Sieg, denn auch Jacquelin hatte den Turniersieg mehrfach vor Augen. Der 38-Jährige verpasste aber einige Birdie-Versuche. Beide lieferten sich das längste Stechen der European Tour Geschichte. Noch nie ging ein Stechen über mehr als neun Löcher.


Felipe Aguilar scheidet am dritten Extra-Loch aus

Auch Felipe Aguilar hatte sich für das Stechen qualifiziert. Auf dem dritten Extra-Loch, ebenfalls der 18, verpasste der Chilene allerdings das Birdie. Kieffer war mit seinem Annäherungsschlag zwar nur am Rand des Grüns gelandet, dann zauberte der Düsseldorfer den Ball aber doch noch zum Birdie in das Loch. Und das unter großem Druck: Jacquelin erwischte einen tollen Annäherungsschlag, sodass das Birdie nur noch Formsache war. Aguilar hatte sich mit einer 70er Schlussrunde (-2) für das Stechen qualifiziert, Jacquelin (-1)  notierte ebenso wie Kieffer eine 71. Auf dem zweiten Extra-Loch puttete dann der Düsseldorfer haarscharf am Sieg vorbei, der Ball passierte die Lochkante äußerst knapp. Das gleiche Bild am vierten Extra-Loch: Sowohl Kieffer als auch Jaquelin streiften am Birdie-Putt vorbei.

Kieffer kontert Rückschläge prompt

Dabei hatte Kieffer mit einem Bogey auf der 1 einen schlechten Start in den Finaltag erwischt. Aber der Düsseldorfer bewies große Nervenstärke. Mit einem Eagle auf der 3 spielte er sich noch näher an Marc Warren, dem Spitzenreiter nach der 3. Runde, heran. Und der 22-Jährige bewies auch im weiteren Verlauf seiner Runde, dass er mit dem ungewohnten Druck, um einen Turniersieg auf der European Tour mitzuspielen, gut umgehen konnte. Kleinere Rückschläge wie Bogeys auf der 5 und auf der 14 konterte er sofort mit Birdies auf der 7 und auf der 15. So qualifizierte sich der Rheinländer mit einer 71er Runde für das Stechen. Die Leistungssteigerung von Kieffer nach einem missglückten ersten Tag konnte sich sehen lassen.

Raphael Jacquelin mit wechselhafter Schlussrunde

Jacquelin erlebte eine äußerst wechselhafte Schlussrunde. Seinen fünf Birdies standen vier Bogeys gegenüber. Mit einem Schlaggewinn auf der 18 qualifizierte sich der Franzose für das Stechen. Felipe Aguilar verpasste mit einem Bogey auf der 17 einen möglichen vorzeitigen Sieg. Zuvor hatte der Chilene insgesamt vier Birdies und lediglich ein Bogey auf der 4 notiert. Der Schotte Marc Warren, der nach dem Moving Day noch mit zwei Schlägen Vorsprung in Führung gelegen hatte, erlebte einen Finaltag zum Vergessen. Er verspielte auf den Schlusslöchern den möglichen Sieg. Nach Bogeys auf vier der letzten fünf Löcher verpasste der zweimalige European Tour-Sieger sogar das Stechen. Und das trotz eines eingelochten Bunkerschlages auf der 16.



Moritz Lampert mit fünf Bogeys, Eagle und Birdie

Moritz Lampert konterte auf seiner Schlussrunde ein frühes Bogey auf der 1 prompt mit einem Eagle. Der Heidelberger schnupperte trotz eines Bogeys auf der 6 plötzlich an einer Top-Ten-Platzierung, konnte aber sein hohes Niveau auf den Back Nine nicht halten. Der Heidelberger notierte drei weitere Bogeys auf der 10, 13 und 18. Demgegenüber stand nur ein Birdie auf der 16. Gleichwohl platzierte sich der 20-jährige Lampert mit einem Endergebnis von einem Schlag über Par auf der respektablen Position T27.

 

Hier findet Ihr den Play-Off-Ticker und das Leaderboard.



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