Vom 8. bis 11. Januar wird es ernst in Lecanto, Florida. Die LIV Golf Promotions bringen fast 90 Spieler aus 24 Ländern zusammen – allesamt mit einem Ziel: einen der drei Wild-Card-Plätze für die LIV Golf League 2026. Der Weg dorthin führt über vier Runden im Zählspiel, täglich mit neuem Cut, täglich mit neuen Chancen. Wer es ins Wochenende schafft, spielt um ein Gesamtpreisgeld von 1,5 Millionen US-Dollar und um den Platz im globalen LIV-Golf-Zirkus. Am Ende winken drei Plätze für die LIV Golf League 2026, samt garantierten Starts bei allen 13 Events. Zehn weitere sichern sich Startrechte für die International Series.
LIV Golf öffnet die Tür – wer nutzt den Einstieg in die Liga?
Ob Tour-Sieger, Ex-LIV-Spieler oder Newcomer, hier ist ein hochkarätiges Teilnehmerfeld dabei. Für einige Spieler geht’s ums Comeback, für andere ums erste große Durchstarten. Mittendrin: Für fünf deutschsprachige Teilnehmer ist das Event eine echte Gelegenheit und vielleicht der Beginn eines neuen Abschnitts.
Max Kieffer vor dem nächsten Kapitel
Für Max Kieffer ist das Event vielleicht der wichtigste Auftritt seit seinem Sieg auf der DP World Tour im Jahr 2022. Nach 13 Jahren im europäischen Oberhaus ist die Tourkarte weg. Die Saison 2025 lief nicht nach Plan. Kieffer fiel im Ranking zurück, verpasste die Q-School. Jetzt also LIV Golf. Der Düsseldorfer bringt Erfahrung und die klare Haltung mit, dass noch nicht Schluss ist: „We’re not done yet“, schrieb er kürzlich. Florida wird zeigen, wie weit der Weg zurück wirklich ist.
Foos, Bachem, Rottluff, Schwab: Jeder mit eigener Geschichte
Ein anderer Ansatz, aber ein ähnliches Ziel: Dominic Foos hat 2025 mit einem Turniersieg auf der Asian Tour auf sich aufmerksam gemacht. Konstantes Spiel und internationale Erfahrung haben ihm den Weg in die Promotions geebnet. Jetzt will er mehr. Für den 28-Jährigen wäre ein Sprung in die LIV Golf League nicht nur sportlich ein Aufstieg, sondern auch ein Katapult ins Rampenlicht der Tour.
Für Nick Bachem endete 2025 bitter: Verletzung, Formkrise, Letzter bei der Q-School – das Jahr lief nicht nach Plan. Doch wer den 26-Jährigen kennt, weiß, dass er sich nicht so schnell unterkriegen lässt. Bachem hat schon gezeigt, dass er auf Top-Niveau gewinnen kann. Ähnlich bei Matthias Schwab: Der Österreicher verpasste die Tourschool-Finalrunde und damit jede realistische Chance auf ein Tourticket. Nach Jahren auf der PGA und DP World Tour ist er nun auf der Suche nach einem neuen Weg – LIV Golf könnte ihn bieten. Maximilian Rottluff geht mit einem ganz eigenen Blick auf LIV Golf Promotions ins Rennen. Der 32-Jährige qualifizierte sich im Vorjahr über genau dieses Turnier für die International Series der Asian Tour.
Bekannte Namen und offene Rechnungen bei LIV Golf
Im internationalen Teilnehmerfeld stehen zahlreiche bekannte Namen aus dem globalen Profigolf. Dazu gehören Ryder-Cup-Teilnehmer wie Chris Wood (England), ebenso wie der fünfmalige DP-World-Tour-Sieger Alex Levy (Frankreich). Auch Miguel Tabuena (Philippinen), der 2025 zu den Top Drei der International Series zählte, sowie Pablo Ereno (Spanien), einst unter den Top Ten der Amateur-Weltrangliste, sind vertreten. Christopher Wood (Australien), aktuell Führender der PGA Tour of Australasia, zählt ebenfalls zum Starterfeld. Frühere LIV-Golf-Spieler wie Anthony Kim, Matt Jones und Ben Campbell nutzen die Promotions-Serie, um sich erneut für die Saison 2026 zu qualifizieren.
LIV einfach wesentlich spannender wie die PGA Tour oder die zweitklassige DPWorld…
Good luck Jungs…
Wenn die DP zweitklassig ist, was ist denn dann die LIV?
Kreisklasse? Auffangbecken für gescheiterte Tourprofis?