KRAMSKI DGL: Hamburg und Frankfurt als Tabellenführer ins Heimspiel
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KRAMSKI DGL: Hamburg und Frankfurt als Tabellenführer ins Heimspiel

Der zweite Spieltag der Kramski Deutschen Golf Liga wird für einige Aufsteiger zur Nagelprobe.

Yannik Paul spielte für den GC Mannheim-Viernheim am ersten Spieltag eine 65er-Runde. Sehr zur Freude seines Headcoachs Ted Long. (Foto: DGV/Kirmaier)
Yannik Paul spielte für den GC Mannheim-Viernheim am ersten Spieltag eine 65er-Runde. Sehr zur Freude seines Headcoachs Ted Long. (Foto: DGV/Kirmaier)

Am zweiten Spieltag der KRAMSKI Deutschen Golf Liga (DGL) presented by Audi treffen in Frankfurt am 25. und 26. Mai die Damen der Südstaffel und die Herren der Nordstaffel aufeinander. Während die Damen im Norden beim amtierenden Meister vom Hamburger GC spielen, treten die Herren im Süden auf dem Platz des aktuellen Meisters, GC Mannheim-Viernheim, an.

Heimvorteil für die Tabellenführer im Norden

Für die Damen des Hamburger GC und die Herren des Frankfurter GC hat die Saison optimal begonnen. Nach ihren Siegen am ersten Spieltag, treten diese beiden Mannschaften nun jeweils auf dem eigenen Platz an. Ein Umstand, den beide Teams nutzen wollen, um sich nach hinten abzusichern. Hinter den Herren aus Frankfurt lauert der letztjährige Überraschungsfinalist GC Hösel. Das Team von Christian Niesing knüpfte da an, wo sie im vergangenen Jahr aufgehört hatten. Dass das nicht so weitergeht, dafür will der GC Hubbelrath sorgen, der mit drei Schlägen Rückstand am ersten Spieltag auf Rang drei landete. Für Aufsteiger Marienburger GC wird es in Frankfurt nicht leicht, auch weil Nick Bachem fehlen wird. Headcoach Peer Sengelhoff bleibt optimistisch: „Mit Nick fehlt uns natürlich leider unser stärkster Spieler, auch wenn er nach seiner Verletzung noch nicht wieder ganz fit ist. Dafür werde ich in Frankfurt auf zwei bis drei Spieler zurückgreifen können, die Routine haben. In erster Linie wollen wir ein gutes Ergebnis abliefern.“

Bei den Hamburgerinnen sorgte Esther Henseleit mit ihrer 67er-Runde (-6) für den Erfolg der Hanseatinnen. Die Finalistinnen des Vorjahres vom G&LC Berlin-Wannsee stehen auf Platz zwei und werden versuchen auch in Hamburg zu punkten. Damit würden sie einen wichtigen Schritt in Richtung Final Four machen, das am 10. und 11. August auf Gut Kaden stattfinden wird. Dahinter folgen der GC Hubbelrath, der GC Hamburg-Walddörfer und der Berliner GC Gatow.

Der GC München Valley will auch in Frankfurt punkten

Bei den Damen im Süden setzte sich am ersten Spieltag der GC St. Leon-Rot souverän auf dem eigenen Platz durch. Gleichzeitig setzte der GC München Valley schon einmal ein erstes Ausrufezeichen. Der Aufsteiger wurde Zweiter und unterstrich damit seine Ambitionen. Beim zweiten Spieltag werden die Spielerinnen vom Frankfurter GC versuchen, ihren Heimvorteil zu nutzen. Das Team des Stuttgarter GC Solitude steht zwar auf dem letzten Tabellenplatz, allerdings wissen die Spielerinnen bereits, wie man den Abstieg verhindert. Im vergangenen Jahr hatten sie sich am letzten Spieltag gerettet.

Anders bei den Herren, da stehen die Stuttgarter nämlich auf dem ersten Platz und gehen mit breiter Brust in den zweiten Spieltag beim Meister Mannheim. „Unser gestecktes Ziel ist das Final Four“, sagte Peter Wolfenstetter, der Headcoach der Stuttgarter Herren. Der GC St. Leon-Rot zeigte sich nach dem zweiten Platz mit einem Schlag Rückstand auf der eigenen Anlage etwas enttäuscht und wird sicherlich versuchen in Mannheim nachzulegen. Dass der Deutsche Meister auf eigenem Platz dabei auch noch ein Wörtchen mitreden will, ist klar. Der GC Mannheim-Viernheim kam auch im vergangenen Jahr erst etwas später in Tritt. Mit Yannik Paul hatte Mannheim-Viernheim den Spieler in seinen Reihen, der mit einer 65 (-7) für die beste Leistung des Wochenendes sorgte. Der Aufsteiger GC Neuhof muss sich steigern, wenn er die Klasse halten will.



Los geht es in den gastgebenden Golfclubs am Samstag und Sonntag gegen 8 Uhr. An allen Spieltagen sind Zuschauer herzlich willkommen, der Eintritt ist frei.

Text: DGV