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Jon Rahm hat vor dem LIV Golf Turnier in Hong Kong eine leidenschaftliche Verteidigung dazu geäußert, dass er den kürzlich von der DP World Tour festgelegten Bedingungen nicht zustimmte, die es acht LIV Golf Spielers ermöglichten, ohne Strafen an beiden Touren frei teilzunehmen. Rahm war der größte Name, der nicht auf der Liste der Spieler Tand, die einen Deal mit der DP World Tour abgeschlossen haben, um in diesem Jahr an LIV-Golf-Turnieren teilzunehmen, deren Termine mit DP-World-Tour-Veranstaltungen kollidieren. Die bedingte Freigabe unterliegt drei Auflagen: Sie müssen alle ausstehenden Geldstrafen bezahlen, an einer festgelegten Anzahl von DP-World-Tour-Veranstaltungen teilnehmen und alle Berufungsverfahren zurückziehen.
Zu viele DP World Tour Turniere als Hauptgrund
Am Dienstag bekräftigte Jon Rahm seine Ablehnung gegenüber den Kriterien. „Ich weiß nicht, welches Spiel sie gerade spielen wollen“, sagte er, „aber es scheint mir, als würden sie unsere Wirkung bei Turnieren ausnutzen, uns mit Geldstrafen belegen und versuchen, in doppelter Hinsicht von dem zu profitieren, was wir zu bieten haben. Es ist einfach so, dass sie Spieler wie mich und junge Spieler, die nichts mit der Politik des Spiels zu tun haben, erpressen. Deshalb gefällt mir die Situation nicht und ich werde dem nicht zustimmen.“
Besonders hat den Spanier die Forderung gestört, dass er, um von der DP World Tour zugelassen zu werden, sechs weitere Turniere auf der Tour spielen müsste und das, zusätzlich zu den 14 LIV Golf Turnieren, sowie den 4 Majors, zu viele wären. Reguläre Teilnehmer der Tour müssen nur vier Turniere spielen, um ihre Mitgliedschaft auf der Tour zu behalten und gleichzeitig für das europäische Ryder Cup Team zugelassen zu sein. Zum jetzigen Zeitpunkt könnte Rahms Teilnahme aufgrund dessen in Gefahr sein. "Ich mag die Bedingungen nicht," sagt Rahm. "Sie fordern von mir, dass ich sechs Events spiele und bestimmen wo zwei davon sein müssen." Er bestätigte im Anschluss auch nochmal, dass er ohne diese extra Events den Vertrag unterschrieben hätte: „Ich habe ihnen gesagt, dass ich bei vier Turnieren einverstanden bin, wie es die Mindestanzahl vorsieht, und dass ich heute Abend unterschreiben werde. Sie haben dem nicht zugestimmt. Ich weigere mich einfach, sechs Turniere zu spielen. Ich will das nicht, und das entspricht auch nicht den Regeln.“ Diese vier Turniere hätte Rahm wohl in der Herbst Saison der Tour, rund um die Spanish Open, absolviert.
Debatte um Ryder Cup
Im Januar hatte Rory McIlroy an Jon Rahm und Tyrrell Hatton appelliert, dass sie ihre Strafen bezahlen sollen und sagte dabei "Wir haben auch gesagt, dass wir für die Teilnahme an den Ryder Cups bezahlen würden. Es gibt zwei Leute, die das beweisen können." Auch darauf antwortete Rahm und sagte, dass die Aussage sinnvoller sein würde, wenn alle Mitglieder zahlen müssten und nicht nur er und Hatton. Zudem fügte er noch hinzu: „Ich bin gerne bereit, für meine Teilnahme am Ryder Cup zu bezahlen, muss aber nicht dafür bezahlen, weiterhin Mitglied der DP World Tour zu bleiben und eine Verpflichtung zu erfüllen, zu der ich nicht voll und ganz bereit bin.“