Irek Myskow im Golf-Post-Interview: "Wir brauchen mehr Martin Kaymers"
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„Ich verstehe Kaymers Kritik, aber gelungen finde ich sie nicht“

Sky-Kommentator Irek Myskow im Golf-Post-Interview über Martin Kaymers Kritik an Sky und darüber, was er neben Sky so treibt.

Irek Myskow
Irek Myskow, Sky-Kommentator für Golf und Manager von Sergio Garcia, im Golf-Post-Interview: "Golf ist mein Leben." (Foto: Sky / Golf Post)

In dieser Saison sind mit Maximilian Kieffer und Moritz Lampert immerhin zwei Deutsche mehr auf der European Tour. Wie schätzen Sie deren Chancen ein?

Myskow: Die können sicherlich auch mal ein Turnier gewinnen. Das Problem ist: Sie kommen noch nicht in alle Turniere rein. Ich glaube nicht, dass Moritz Lampert oder Maximilian Kieffer das Land bewegen können, wenn sie nicht mindestens eine British Open gewinnen.

Apropos ein Land bewegen: Wie beurteilen Sie Martin Kaymers Kritik am Kommentar von Sky nach dem Ryder Cup?

Myskow: Ich kann sie bis zu einem gewissen Grad verstehen. Martin Kaymer hat sicherlich Sky in Medinah vermisst. Aber ich finde es nicht gelungen, wenn man sich in Schottland vor die Presse setzt und über den Heimatsender herzieht.

Er hat ja nur gesagt, dass er sich emotionalere Berichterstattung wünscht.

Myskow: Dann soll er einen Brief an die Redaktion oder Carlo Knauss schreiben.

Wie sehen Sie das denn persönlich mit der emotionaleren Berichterstattung? Fänden Sie es lohnenswert oder nicht?

Myskow: (Pause) Das ist eine schwierige Frage, denn jeder Kommentator hat seine eigene Art zu kommentieren und es ist ja schwierig, es jedem recht machen. Der eine mag es ruhiger, der andere mag es lebhafter. Es ist eine Mixtur an Kommentatoren, die in der Gesamtheit hoffentlich den Geschmack der Zuschauer treffen.

Gibt es bei Sky Überlegungen, einen Doppelkommentar einzuführen?

Myskow: Ja, es gibt immer wieder Überlegungen, das Programm zu verbessern. Aber ich denke,  es ist nicht realistisch, bei jedem Turnier einen Doppelkommentar zu machen. Wir dürfen hier nicht Äpfel mit Birnen vergleichen: In Amerika sind zwei Kommentatoren üblich, aber da ist auch das Publikum viel größer. Auf unserer kleinen Bühne lässt sich so was schwer umsetzen.



Eine Erwägung zwischen Kosten und Ertrag?

Myskow: Ja und Nein. Ein Kommentar ist schwer mit Kosten und Ertrag zu bemessen. Ein Kommentar wird subjektiv bewertet.

Wir wünschen Ihnen weiterhin gutes Gelingen. Vielen Dank, Herr Myskow!



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3 LESER-KOMMENTARE Geben Sie jetzt Ihre Meinung zu diesem Thema ab
  1. Hallo,
    die Entscheidung über den Strafschlag für Dustin Johnson zu seinen Ungunsten bei den US Open finde ich total unverständlich. Wie ist es möglich, dass zwei Schiedsrichter bei zwei verschiedenen Spielern, aber einer ähnlichen Regelsituation unterschiedlich entscheiden?
    Dustin Johnson bekommt einen Strafschlag und Shane Lowry nicht, obwohl keiner von beiden Spielern durch das kurzzeitige Bewegen des Balles auf dem Puttinggrün eine bessere Spielsituation dadurch gehabt hat (Der Ball hat sich noch nicht mal einen halben Zentimeter bewegt.). Und auch keiner der beiden Spieler hat eine absichtliche Bewegung des Balles herbeigeführt aus meiner Sicht.
    Hätte man hier nicht bei der Regelauslegung darauf abstellen können, ob eine erkennbare Schlagabsicht vorlag? Dies hätte man aus meiner Sicht in beiden Fällen verneinen müssen, da sowohl bei Shane Lowry als auch bei Dustin Johnson in der jeweils fraglichen Situation von außenhin keinesfalls ersichtlich war, dass der Spieler schon zum eigentlichen Putt angesetzt hat bzw. mit der Puttbewegung begonnen hat und somit auch für mich noch keine Schlagabsicht zu dem Zeitpunkt erkennbar war, wo sich der Ball bereits bewegt hat.
    In beiden Fällen hätte ich mich voraussichtlich gegen einen Strafschlag ausgesprochen.
    Stattdessen durfte Dustin Johnson bei einer anderen Situation straffrei aus dem Rough wegen des Fernsehturms droppen auf das freie Fairway.
    Das wird mir glaube ich kaum jemand verständlich erläutern können. Das muss man dann einfach nur so hinnehmen.
    Dustin hat die Situation super verhalten gemeistert und verdient gewonnen. Zum Glück hat die Entscheidung für ihn im Ergebnis keinen Einfluss gehabt.
    Regeln gehören zum Sport und selbstverständlich auch zum Golfsport, es sollten aber klare einfache und sinnvolle Regeln sein. Daran hätte mit Sicherheit auch jeder Amareurgolfer mehr Spass.

    Antworten

  2. als Golfreporter bei Sky ist der Typ M.E. nicht mehr tragbar,
    was der heuer beim RyderCup für einen Müll reingelabert hat….ist unerträglich
    mal abgesehen von …Ball startet links…..nein….er war doch rechts
    oder Jaimie D. ist der erste Walieser der den RyderCup erreicht hat… Gregor hat in dann kurz relativiert, es gab noch 2 andere…
    oder diesen ganzen Müll an Zitaten oder Internas, wer mit wem was und wann…neee

    das lob ich mir die anderen 3 Kommentatoren…sachlich, im Geschehen und amüsant

    Robert

    Antworten

  3. Günter Stuhldreier

    Das wäre Waaaaaahnsinn, wenn Myskow sich nur auf seine Arbeit für die Agentur beschränken würde. Ich wüde das mit einem lauten Schrei „Waaaahnsinn“ und einem knackigen stahlharten „Bingo“ kommentieren!!!

    Antworten