Henrik Stenson im Interview über Jetski fahren mit dem Claret Jug
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Henrik Stenson im Interview: „Ich bin Jetski mit der Claret Jug gefahren“

Henrik Stenson verrät im Interview, was er alles mit der Claret Jug gemacht hat, welche seine Lieblingsuhren sind und was er als Audemars Piguet-Botschafter alles erlebt.

Henrik Stenson stand Golf Post bei seinem Partner Audemars Piguet Rede und Antwort. (Foto: Audemars Piguet)
Henrik Stenson stand Golf Post bei seinem Partner Audemars Piguet Rede und Antwort. (Foto: Audemars Piguet)

Golf Post traf Henrik Stenson bei seinem Partner Audemars Piguet zum Interview und sprach über actionreiche Stunden mit der Claret Jug, Routinen und Vorbereitungen, worauf es bei "coolen" Partnern für Golfprofis ankommt und was ihn bei Audemars Piguet besonders anspricht.

Golf Post: Ab wann machst Du dir Gedanken über ein Turnier? Ab wann fängst Du an, dich auf ein Turnier vorzubereiten?

Henrik Stenson: Es kommt darauf an, was für ein Turnier es ist - ein Major, der Ryder Cup, die olympischen Spiele – bei solchen Turnieren relativ weit im Voraus. Es können Monate sein, manchmal sogar Jahre. Wenn es ein Event ist, für das du dich auf jeden Fall qualifizieren möchtest, würde ich sagen, je früher desto besser. Es ist immer präsent, wenn du trainierst. Du denkst darüber nach, was du trainieren musst, um bei diesem speziellen Turnier gut zu performen. Generell würde ich sagen, dass ein Major ein paar Monate im Voraus im Kopf ist. Du versuchst dein Training und deine Performance auf dieses Event zu fokussieren.

Golf Post: Kennst Du bestimmte Historien oder Mythen zu diesen Events? Sagen wir zum Beispiel zum Masters?

Henrik Stenson: Ich denke, wenn man ein interessierter Golfer ist und damit aufgewachsen ist, kennt man viele Traditionen. Aber generell würde ich sagen, dass es mehr um die Vorbereitung und die Performance geht. Man denkt nicht so viel darüber nach was vor einem war, sondern fokussiert sich auf das eigene Spiel und darauf, was man tun muss, um in dieser Woche gut zu spielen.

Aber natürlich gibt es einige Traditionen und Dinge, die das Turnier umgeben und die etwas Besonderes außerhalb der Norm sind. Wir alle wissen, wenn du in Augusta gewinnst, bekommt du das grüne Jacket oder die Claret Jug, wenn du die Open Championship gewinnst. Wenn man damit aufwächst Golf zu gucken, weiß man solche Dinge natürlich. Man hat immer das Verlangen bei diesen Turnieren zu spielen und ultimativ natürlich sie zu gewinnen.

Golf Post: Kannst Du uns etwas zu deiner Routine bevor Du spielst erzählen? Wie früh kommst du morgens zum Platz, etc.?

Henrik Stenson: Normalerweise etwas zwei Stunden vor meiner Tee Time. Die erste halbe Stunde arbeite ich mit meinem Physiotherapeuten. Wir checken alles durch und falls nötig behandeln wir etwas. Danach dann ein generelles Warm-Up. Ein paar Übungen, um den Körper und die Muskeln aufzuwärmen und das Blut zirkulieren zu lassen. Wenn ich dann auf die Range komme, bin ich bereit Bälle zu schlagen. Ich muss keine Zeit auf der Range verbringen, um mich aufzuwärmen. Das eigentliche Golf-Warm-Up dauert etwa 1:15h.



Ich starte immer mit dem Putten. Dort habe ich ein paar Checkpoints, ein paar Drills, die ich auf dem Putting-Grün durchgehe. Der letzte Teil meines Putting-Warm-Ups sind dann verschiedene Putts, mit variablen Längen, um mich an die Geschwindigkeit zu gewöhnen. Danach gehe ich zur Driving Range und mache dort mein Warm-Up. Ich schlage fast alle Schläger in meiner Tasche und fange mit den kurzen Eisen an und ende mit den langen. Manchmal gibt es ein paar spezielle Schläge, bei denen man weiß, dass man sie auf dem jeweiligen Platz oder am ersten Tee schlagen wird. Sagen wir es ist ein Dogleg und du musst den Schlag etwas shapen, dann schlägt man davon ein paar Schläge extra. Danach schließe ich meine Vorbereitung normalerweise mit dem kurzen Spiel, ein paar Chips im Pitching-Bereich und so weiter ab. Daraufhin gehe ich zum ersten Tee und lege los.

An der Seite der Weltklasse-Tennisspielerin Serena Williams macht Henrik Stenson ebenfalls eine gute Figur. (Foto: Audemars Piguet)

An der Seite der Weltklasse-Tennisspielerin Serena Williams macht Henrik Stenson ebenfalls eine gute Figur. (Foto: Audemars Piguet)

Golf Post: Warst Du jemals zu spät zu einer Tee Time?

Henrik Stenson: Nein, ich habe noch nie ein Tee Time verpasst. Ich bin zwar sicher, dass wir uns ein paar Mal beeilen mussten, um vom Übungsbereich zum ersten Tee zu kommen. Aber sonst, nein! Ich habe niemals eine Tee Time verpasst und hoffentlich werde ich das auch nie.

Golf Post: Apropos Zeit! Als Mitglied des Audemars Piguet-Teams, wer kümmert sich in deinem Leben darum, dass Du pünktlich bist?



Henrik Stenson: Ich denke meine Audemars Piguet Uhren helfen mir da schon ganz gut. Ich habe niemand speziellen dafür, außer vielleicht mein Caddie. Er hat ein wenig ein Auge auf die Zeit. Wenn ich in der Vorbereitung bin und mich aufwärme, weiß ich aber auch ungefähr wie ich in der Zeit liege, aber mein Caddie erinnert mich trotzdem daran wann es Zeit ist zu gehen.

Golf Post: Was ist das Seltsamste was Du gemacht hast, als Du die Claret Jug hattest?

Henrik Stenson: Ich bin Jetski damit gefahren. Ich denke, dass hat keiner der bisherigen Sieger gemacht. Aber außer dem Jetski-Ausflug nur das Übliche. Wir haben Rotwein und Champagner aus der Claret Jug getrunken. Und meine Kinder haben auch etwas aus der Trophäe getrunken. Mein Sohn wollte Sprite daraus trinken und meine Tochter Cola. Also hatten wir Coca-Cola-Produkte, Wein und Champagner im Claret Jug – das war es.

Golf Post: Sammelst Du Uhren?

Henrik Stenson: Ich habe eine angemessene Menge über die Jahre angesammelt, ja. Ich habe ein paar Uhren gewonnen im Laufe der Jahre und natürlich, nach fünf Jahren als Markenbotschafter, eine ordentliche Audemars Piguet Sammlung. Also ja, ich mag meine Uhren und ich habe einige schöne zu Hause.

Golf Post: Wie war es ein Teil des Midnight-Masters zu sein, welches von Audemars Piguet vor einiger Zeit organisiert wurde?

Henrik Stenson: Das Midnight-Masters war in Miami und es war großartig. Wir haben Golf bei Nacht gespielt und die Erfahrung mit ein paar witzigen Putts auf dem letzten Grün beendet. Wir haben viel gelacht, weil wir das Timing hinbekommen mussten. Jeder hat gleichzeitig einen langen Putt von einer bestimmten Entfernung gespielt und wenn einer zu schnell gespielt hat, hat er den vorigen eingeholt und genauso, wenn jemand zu langsam gespielt hat, wurde er vom hinteren getroffen. Wir haben ein paar Versuche gebraucht, bis wir das richtig geschafft haben. Das hat enorm viel Spaß gemacht und es war einfach etwas anderes, außerdem finde ich, sieht es wirklich cool im Video aus.

Golf Post: Wie fühlt es sich an ein Teil von Golf-Invitationals, so wie eben jenes in Dubai, zu sein?

Henrik Stenson: Es ist eine Gelegenheit einige der Audemars Piguet Kunden und Klienten zu treffen. Es ist ein entspannter Tag, wir spielen Golf und wir machen Fotos für Audemars Piguet auf dem Golfplatz. Am Anfang des Tages haben wir eine Besprechung und am Ende ein gutes Essen im Clubhaus. Es ist ein entspannter Tag und alle haben eine gute Zeit. Ich kann ein bisschen Zeit mit meinen Kollegen verbringen. Außerdem haben wir ein paar Kunden, die jedes Jahr wieder dabei sind, davon kenne ich natürlich viele und es ist schön sich zu sehen, weil man sonst nicht oft die Gelegenheit dazu hat.

Das Interview führt die Golf Post Redaktion im Rahmen eines Audemars Piguet Events.



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1 LESER-KOMMENTAR Geben Sie jetzt Ihre Meinung zu diesem Thema ab
  1. Margret Zander

    hätte gerne mitgemacht, bin aber nicht bei Facebook!

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