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4.5 / 5 6 Bewertungen | Nr. 0 von 7 Golfplätzen in Vorarlberg | Nr. 0 von 165 Golfplätzen in Österreich
Quick Tipps

Sehr hügelig, Empfehlung Card nehmen.

Loch 11 über die Große Tanne direkt aufs Fairway

Tolles Ambiente

6 Bewertungen

Gesamtbewertung
Landschaft
Platzzustand
Willkommenskultur
Preis-/Leistung
Gastronomie
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Infos zum Golf Club Bludenz-Braz
Golf Club Bludenz-Braz
Golf Club Bludenz-Braz
Golfanlage mit
Oberradin 60
6751 Braz bei Bludenz
Österreich
+43 5552 33503
Website
[email protected]
Map Golf Club Bludenz-Braz

Helmut Roth

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Sehr hügelig, Empfehlung Card nehmen.

06.12.2017
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23.04.2016
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anonym

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Tolles Ambiente

13.09.2016
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Beschreibung - Golf Club Bludenz-Braz

In Vorarlberg – und nur wenige Kilometer vor dem Arlberg – lädt der Golfclub Bludenz-Braz zu einer Golfrunde mit Blick auf die imposante Bergkulisse der Lechtaler Alpen. Im Jahr 1996 zunächst mit neun Löchern gegründet bietet die Anlage spätestens seit der Erweiterung auf 18 Loch im Jahr 2004 jede Menge Golf-alpine Merkmale. "Abschläge ins Tal und den Berg hinauf, Schräglagen und anspruchsvolle Grüns machen den von Gelb mit 5.105 Metern eher kurzen Platz zu einer sportlichen Herausforderung", charakterisiert GC-Geschäftsführer Christoph Lorünser den Par-63-Kurs.

Gastspieler sind herzlich willkommen

Dies gilt für die etwa 540 Mitglieder ebenso wie für die herzlich willkommenen Gastspieler. "Gemütlichkeit, harmonisches Miteinander, Ruhe und eben das Panorama zeichnen unseren Club aus", ergänzt Christoph Lorünser. Zur Vorbereitung der Runde steht eine Driving Range mit 18, teilweise überdachten Abschlagplätzen sowie ein Putting- und ein Pitching-Green zur Verfügung. Damit jedermann und auch jede Frau sich bestmöglich auf das Spiel konzentrieren und es genießen können, ist ein Elektrotrolley bzw. ein Cart nachdrücklich zu empfehlen, denn  der ein oder andere Auf- bzw. Abstieg haben es in sich. Auch intelligentes Course Management ist kein Fehler: "Öfter mal den Driver stecken lassen und im Zweifel ein Eisen weniger, dann steigen hier gerade für Erstspieler die Chancen enorm, die eigene Spielvorgabe einigermaßen zu erreichen", gibt Christoph Lorünser als Tipp mit auf die Runde.

Die Front Nine des GC Bludenz-Braz: Nichts für schwache Nerven

Das Handicap von zuhause sollte man besser im Bag lassen und dafür die alpine Landschaft genießen, die einen vom ersten bis zum achtzehnten Loch begleitet und begeistert. Auch das empfiehlt Christoph Lorünser. Die Par-4-Spielbahnen 1 und 2 erweisen sich als idealer Einstieg in die Runde, weil sie noch relativ flach verlaufen, gleichzeitig aber auch zeigen, worauf es auf der Runde ankommen wird: Auf Präzision. Leicht bergauf geht es am folgenden Par-3-Loch, auf das mit Spielbahn 4 ein schon stärker ansteigendes Par 5 mit leichtem Dogleg nach rechts folgt. Die Heuscheune neben dem Herrenabschlag kommt normalerweise nicht ins Spiel, passt aber schön in die alpine Landschaft.

Ist der Putt gelocht, folgt mit der 5 das längste Par 3 auf dem GC Bludenz-Braz. So malerisch die Aussicht vom Abschlag auch ist, so 'mörderisch' kann das Wasserhindernis sein, das das Grün verteidigt. Der Bach links der Spielbahn unterstreicht durch sein Plätschern die besondere Atmosphäre, die die Golfer hier umgibt – und ist gleichzeitig beim Abschlag von der 6 im Spiel. Da zudem rechts eine Baumreihe mit Ausgrenze lauert, ist auf dieser Spielbahn nur ein gerader Schlag – nach Möglichkeit in das Dogleg – wirklich hilfreich. Zudem fällt das Fairway schräg nach rechts ab – alles Zutaten, die die 6 zum schwersten Loch der gesamten Anlage machen.

Rechts halten sollte man sich auf der 7, denn links erschweren Bäume das Anspielen des Grüns. Voll im Spiel ist die Heuscheune links gleich nach dem Abschlag der Spielbahn 8 – ebenso wie die Baumgruppe rechts. Auf dem Weg zum Grün folgt rechterhand eine weitere Heuscheune und bildet mit den Bergen im Hintergrund eine malerische Kulisse. Wer denkt, mit der 9 – einem für Herren 360 Meter und für Frauen 278 Meter langen Par 4 – die letzte Höhenetappe gemeistert zu haben, der irrt. Nach dem kleinen Wäldchen, direkt neben dem Halfway House, bringt uns die 10 mit hoffentlich nur einem Schlag auf das Grün des Par 3 ganz nach oben.

Steil hinab und jeweils mit Dogleg nach rechts geht es dann die Par-4-Spielbahnen 11 und 12. Die 13 ist mit 275 Meter für Herren bzw. 229 Meter für Damen eher kurz – wer aber den direkten Weg sucht läuft Gefahr, in einem der beiden Bunker links des Fairways bzw. vor dem Grün zu landen. Auf der 14 lauert im Dogleg nach rechts eine eingezäunte, biotopartige Naturwiese, die bei Abkürzungsversuchen ins Spiel kommen kann. Ein Par-3-Doppel folgt auf den Spielbahnen 15 und 16. Beides mal verteidigen Grünbunker die Fahne – gefragt ist also präzises Eisenspiel. Nach dem kürzesten Loch des Golfplatzes – der nur 108 Meter bzw. 87 Meter langen 16 – kommt mit der 17 die längste Bahn des GC Bludenz-Braz: 462 Meter für Herren und 410 Meter für Damen bedeuten Par 5. Der Ausblick vom Tee ist einfach überragend und zeigt nochmal, wie harmonisch die Anlage in die alpine Landschaft integriert ist. Ganz zum Schluss wartet die 18 mit einer letzten Herausforderung auf. "Das Par 3 ist ohnehin nicht gerade kurz und spielt sich an vielen Tagen direkt in den Wind, der das Tal vom Bodensee heraufkommt", erklärt Christoph Lorünser. "Da wird der See immer länger und das rettende Ufer immer ferner." Ob Birdie, Par oder Bogey – ist der letzte Putt gelocht, hat man sich Speis, Trank und Erholung im freundlichen Clubrestaurant redlich verdient.

Golfrichtig wohnen in einem der Gründer- oder Partnerhotels

Abgesehen von den Wintermonaten, in dem in nahen Wintersportorten wie St. Anton, Zürs, Lech und Oberlech die Ski- und Snowboardsaison tobt, ist der GC Bludenz-Braz von Frühjahr bis Herbst bespielbar. Und wer es geschickt anstellt, kann beide Sportarten miteinander verbinden: "Ab Ende März können Gäste morgens zum Firn-Skifahren gehen und am Nachmittag bei uns golfen", führt Christoph Lorünser aus. Aber auch den Herbst, wenn im September und Oktober oft Nebel über dem Bodensee liegt, empfiehlt er als möglichen Termin für entspannte und oft sonnige Runden. Unabhängig von der Saison ist es immer ratsam, die Startzeit zu reservieren – und die bereits erwähnten motorisierten Mobilitätshilfen gleich mit.

Unabhängig von der Jahreszeit: an geeigneten Unterkünften, in denen man "golfrichtig" wohnt, fehlt es in der Umgebung des GC Bludenz-Braz nicht. Drei Gründer- und elf weitere Partnerhotels bieten nicht nur Wohnkomfort nach Wahl, sondern auch lukrative Ermäßigungen auf das Greenfee. Exklusives Ambiente im je nach Geschmack modernen oder traditionellen Stil bietet beispielsweise das "Alpen.Spa.Golf.Hotel" Traube in Braz. Komfortable Zimmer in verschiedenen Größen, z. T. als Maisonette, und ein hochwertiger Spa- und Wellnessbereich laden zum Relaxen nach der Runde ein. Auf dem Speiseplan des Restaurants dominieren internationale Köstlichkeiten und saisonale Spezialitäten mit frischen, regionalen Produkten aus dem Klostertal. Genießen lassen sich die kulinarischen Kreationen des Küchenteams im Ambiente jahrhundertealter, liebevoll dekorierter Gasträume, von denen die Jägerstube und die Bienenstube besonders zu empfehlen sind. Als Gründerhotel bietet die Traube seinen Gästen eine Greenfee-Ermäßigung von 50 Prozent, aber auch interessante Golfarrangements für einen längeren Aufenthalt.

Fazit: Nur mit ausreichend Bällen auf eine sportliche, aber erholsame Runde im GC Bludenz-Braz

Wer Schräglagen und alpine Topographie als Herausforderung versteht, motorisiert ist und sich vor der Runde im ProShop mit ausreichend Bällen eingedeckt hat, dem beschert der GC Bludenz-Braz ein Golf- und Landschaftserlebnis der besonderen Art. Präzision, Course Management, das Glauben an die eigenen Stärken und das Kennen der eigenen Schwächen sind die Voraussetzungen für eine erholsame und zugleich erfolgreiche Runde. Und wer seinen Vierbeiner mitnehmen möchte – an der Leine kein Problem.

Weitere Informationen zum Golfplatz und den angeschlossenen Gründer- und Partnerhotels bietet die Homepage www.gc-bludenz-braz.at oder das zuvorkommende Personal im Sekretariat unter +43 55 52 335 03.

Danke an Dirk Heyden für diese Eindrücke!

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