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TaylorMade TP5 Golfball

TaylorMade bringt zur Saison 2019 den TP5 Golfball auf den Markt. Hier gibt es alle Infos!

Wieder Mal eine Kampfansage seitens TaylorMades. "Den Branchenprimus wollen wir stürzen", hieß es bei der Veröffentlichung der neuen Golfbälle für das Jahr 2019. Um den Wettbewerbern einen Schritt voraus zu sein, muss man irgendetwas anders machen. Und dies versucht TaylorMade seit Jahren mit den Penta-Modellen in der Vergangenheit und TP5-Modellen, die alle 5 Lagen besitzen. Dadurch heben sich diese Bälle von denen der Konkurrenz ab. Im Portrait - der TaylorMade TP5 Golfball.

Was steckt im TaylorMade TP5 Golfball?

Fünf Lagen in beiden Bällen sollen die Performance erhöhen. Der Clou hinter dieser Bauweise soll sein, dass jede einzelne Schicht einen Einfluss auf das Spiel hat. Manche im kurzen Spiel, manche im langen Spiel.

Die äußerste Schicht ist die Schale, die aus Cast-Urethan besteht. Im Vergleich zum Vorgängermodell wurde dieser deutlich belastungsfähiger gemacht und auch die Farbe wurde leicht geändert. In einem Test wurden die Bälle gegen einen, für amerikanische Golfplätze typischen, Cart-Weg gefeuert, um die Bälle zu testen. Das Resultat waren nur kleine Kratzer und keine tiefen Cuts. Und, wenn der Golfball das aushält, werden Fairways und Grüns wohl kaum Spuren hinterlassen.

Das Herzstück der Technologie soll das HFM (High-Flex-Material) sein. Dies ermöglicht es, einen weichen Kern mit härteren Schalen drumrum zu haben.

Ein Speed-Layer-System ist die Grundlage für die Geschwindigkeit. Jede Schicht wird nach außen hin immer schneller. Das HFM soll wie eine Art Stoßfeder wirken, die sich erst zusammenzieht, um sich anschließend mit gewaltiger Kraft zu entlasen. Der Vorteil für den Golfer sollen höhere Ballgeschwindigkeiten vom Start weg sein.

Der Kern besteht aus den inneren drei Schichten. Beim TaylorMade TP5 besitzt der Kern gerade Mal eine Kompression von nur 16, was extrem niedrig ist. Beim Brudermodell dem TaylorMade TP5x liegt der Wert bei 25. So ein weicher Kern wäre fast wie ein Flummi unterwegs, wenn da nicht die anderen Schichten wären. Mit allen anderen Schichten kommt der TaylorMade TP5x Golfball auf eine 97er Kompression und der TP5 auf 85.

Die beiden äußeren Lagen sind für den Spin und für das kurze Spiel zuständig. die Schale ist extrem weich und dünner als marktübliche Schalen. Deswegen soll die weiche Schale zwischen dem Schläger und der ersten inneren Schicht eingequetscht werden, sodass viel Reibung entsteht. Das Resultat ist mehr Spin bei kleinen Bewegungen.

Was bietet der TaylorMade TP5 Golfball?

Der Ball hat die größten Sprünge mit den Eisen gemacht. Die Entwickler reden von 8yds Längengewinn im Vergleich zum Vorgänger bei Eisenschlägen. Dies soll durch weniger Spin ermöglicht werden. Wer jetzt denkt, dass dies nur durch langes Ausrollen ermöglicht wird, liegt falsch.

Der TaylorMade TP5 Golfball liefert einen hohen Ballstart, sodass die maximale Höhe deutlich gesteigert wird. Trotz des niedrigeren Spins sollen die Bälle nicht weit rollen. Aufgrund der Höhe landen die Bälle auch deutlich steiler, was das Ausrollen verhindern soll - Pitchgabel also nicht vergessen.

Wer sich nicht sicher ist, welches Modell zu ihm passt, kann dies an drei Unterschieden fest machen. Der TaylorMade TP5 Golfball soll mehr Spin produzieren. Der TaylorMade TP5 Golfball soll sich etwas weicher anfühlen, als der TaylorMade TP5x Golfball und der TP5 fliegt etwas flacher.

Das sagt unser Redakteur, der in Carlsbad im Headquarter von TaylorMade die Bälle bereits begutachten durfte:

"Mit dem TaylorMade TP5 Golfball hat man einen sehr weichen und gefühlvollen Ball am Schläger. Am meisten Spaß machen kleine Pitches und Chips, weil diese schnell auf den Grüns stoppen."

Technische Daten und weitere Infos

Varianten

Keine

Pieces 5-Piece
Preis ab 58,00€ Euro pro Dutzend
Erhältlich ab 15.02.2019

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