Dürfen Amateure ihren Namen auf dem Bag tragen?
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Dürfen Amateure ihren Namen auf dem Bag tragen?

Eine personalisierte Golftasche mit dem eigenen Namen aufgestickt und sich einmal wie die Profis fühlen. Dürfen das auch Amateure?

Auf den Touren nicht mehr wegzudenken, die Namen auf den Golfbags. (Bildquelle: Getty)
Auf den Touren nicht mehr wegzudenken, die Namen auf den Golfbags. (Bildquelle: Getty)

Dabei stellt sich erst einmal die Frage, ob das überhaupt rechtens ist und ob man seinen eigenen Namen womöglich gar nicht auf dem Golfbag tragen darf? Wenn dies den Profis auf den Touren erlaubt ist, müssen wir Amateurspieler das doch auch dürfen, oder? Natürlich, wie sollte es auch sonst sein, gibt es dazu im Regelwerk eine klare Regelung. Festgehalten wird dies in einem Abschnitt in den Rules of Golf.

Unterschiedliche Verbände, unterschiedliche Auslegung

Dabei liegt die Entscheidung, ob man seinen eigenen Namen auf dem Golfbag tragen darf einzig und alleine bei den unterschiedlichen Verbänden. Der deutsche Golfverband nimmt in seinen Statuten deutlich Stellung und unterscheidet zwischen sogenannten "Amateurgolfern ohne Erfahrung und Ansehen" und "Amateurgolfern mit Erfahrung und Ansehen". Letztere Klassifizierung darf den eigenen Namen oder das eigene Bild nicht zu kommerziellen Zwecken wie beispielsweise Werbung oder Verkauf nutzen. Bei "Amateurgolfer ohne Erfahrung und Ansehen" sieht dies merklich anders aus. Den eigenen Namen darf diese Gruppierung einmal auf der Golftasche und einmal unauffällig auf der Kleidung tragen, ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden.

Mannschaftsspieler genießen Monopolstellung

Mannschaftsspielern ist es erlaubt das Mannschaftslogo, den Namen oder das Sponsorenlogo in einer Maximalgröße von 50 Zentimetern auf den Mannschaftsartikeln anzubringen. Besonders wichtig ist hierbei nur, dass die vorgeschriebene Größe der Logos auf keinen Fall überschritten wird, sonst könnte dies zu Problemen führen.

Fazit: Namen sind ausdrücklich erlaubt, wenn...

Der Deutsche Golf Verband erlaubt unter gewissen, fest vorgeschriebenen Bedingungen die Integration von Namen und Bildern. Zum einen klassifiziert der Deutsche Golf Verband die unterschiedlichen Zielgruppen, schließt mögliche Vertriebs- und Werbezwecke bei Amateuren aus und zum anderen darf bei dem Umfang des Logos - beispielsweise bei Mannschaftsspielern - die festgeschrieben Grenze von 50 Zentimetern nicht übersteigen.



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