Deutsche Hochschulmeisterschaften - Platzrekord am Finaltag
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Deutsche Hochschulmeisterschaften – Platzrekord am Finaltag

Die deutschen Hochschulmeisterschaften im Golf fanden mit Constantin Meier den neuen Champion. Die Team-Wertung sicherte sich die UNI Mannheim.

Das Führungstrio nach Tag eins lieferte sich auf den hinteren Neun einen spannenden Kampf. (Foto: Golf Post)
Das Führungstrio nach Tag eins lieferte sich auf den hinteren Neun einen spannenden Kampf. (Foto: Golf Post)

Die Technische Hochschule Mittelhessen richtete in Kooperation mit dem GC Winnerod die diesjährigen Titelkämpfe der Studierenden aus. Trotz des unbeständigen Wetters bespielte sich der Platz ideal und zeigte sich von seiner besten Seite, was auch die tiefen Ergebnisse der Teilnehmer zeigten.

Doppel-Erfolg für UNI Mannheim

Durch die furiose Schlussrunde von 66 Schlägen (sechs Schläge unter Par), die Constantin Meier den Platzrekord bescherte, gingen gleich zwei Titel an die Universität Mannheim. Der Bundesliga Spieler vom GC Mannheim-Viernheim spielte mit sechs Birdies und zwölf Pars eine beeindruckende Runde, die einzig auf der 18 nochmal in Gefahr geriet. Mit dem Abschlag gut platziert, verzog er seinen Annäherungsschlag leicht nach links. Dort lauerte das Wasser, was er jedoch um einige Zentimeter umgehen konnte. Der folgende Chip stellte keine Herausforderung dar und der Par-Putt zum Sieg war nur noch reine Formsache.

Spannender Zweikampf ums Podium

Spannung und Atmosphäre keimte beim Kampf um den zweiten Platz auf den Back-Nine auf, denn das Flight um Jonas Wack (GC Winnerod) wurde auf seinem Heimatplatz von rund 20 Zuschauern begleitet. Ein grandioser Abschlag am dreizehnten Loch - ein über 200 Meter langes Par 3 - verfehlte nur knapp das Loch, sodass "nur" das Birdie notiert wurde. "Ich dachte er geht rein", sagte Wack im Nachhinein zum Fabelschlag. Daraufhin folgten jedoch Schlagverluste an Bahn 14 und an Bahn 18, die dem Local-Hero eine Runde von 73 Schlägen einbrachte.

Christopher Steger (GC Mannheim-Viernheim) war der Konkurrent im Kampf um den Vize-Titel. Das letzte Par 5 des Platzes (Loch 16) nahm der Athlet fast auseinander. Abschlag, Eisen hinterher und der Eagle-Putt verfehlte nur hauchzart das Loch. Ein weiteres Birdie gab es an der 18 nach einem mutigen Annäherungsschlag über den Teich. Viel früher in der Runde, an Bahn 7, unterlief dem Bundesliga-Spieler jedoch ein folgenschwerer Fauxpas. Ein Mitspieler trat bei der Suche nach dem Ball im meterhohen Rough versehentlich auf den selbigen und bewegte ihn dabei. Anstelle, dass der Ball, wie es die Regeln wollen, zurückgelegt wurde, droppte Steger den Ball.

Der Ruler klärte das Flight über die Sachlage nach der Runde auf und verhängte die zwei Strafschläge. (Foto: Golf Post)

Der Ruler klärte das Flight über die Sachlage nach der Runde auf und verhängte die zwei Strafschläge. (Foto: Golf Post)

Deswegen wurden ihm nach der Runde zwei Strafschläge aufgebrummt. Somit wurde aus seiner Runde mit einem Schlag unter Par ebenfalls eine 73. Da beide Studenten am Vortag mit 71 Schlägen gleiche Runden ablieferten, waren sie schlaggleich. Im Stechmodus, bei dem die Back-Nine der Schlussrunde zu Rate gezogen werden, wurde Steger der zweite Rang zugesprochen, Bronze ging an Wack.



Titel für Jensch und UNI Regensburg

Bei den Damen hatte Isabel Jensch (GC München Eichenried), die für die UNI Regensburg ins Rennen ging, die Nase vorn. Sie meisterte den kniffligen und sportlich anspruchsvollen Par 72-Kurs am besten. Mit Runden von 73 und 74 distanzierte sie die Zweitplatzierte Antje Heissel (GC Neuhof, UNI Frankfurt (Main)) um vier Schläge. Die Vorjahres-Siegerin Eva Renner (GC Herzogenaurach) steuerte einen Bronze-Rang für die FAU Nürnberg-Erlangen bei.

Mannheim vor Karlsruhe und THM

Die drei Mitstreiter vom erfolgreichen Meier - Max Filitz (GC St. Leon-Rot e.V.), Christopher Steger und Justin Lenny Kreuzer (GC Bensheim) - freuten sich mit ihm über den Sieg in der Team-Wertung. Mit den sechs besten gewerteten Runden benötigten die Jungs der UNI Mannheim lediglich 429 Schläge, was einen Gesamt-Score von drei Schlägen unter Par bedeutete. Somit wurden die Verfolger um satte 40 Schläge distanziert.

Die drei besten Herren (Wack 2. von links, Meier und Steger) nach getaner Arbeit. (Foto: Golf Post)

Die drei besten Herren (Wack 2. von links, Meier und Steger) sowie Dagmar Hofmann (Leiterin Hochschulsport der THM) nach getaner Arbeit. (Foto: Golf Post)

Das Team KIT Karlsruhe I um Joshua Ransek (Teutoburger Wald), Katharina Engelhardt (GC Hofgut Scheibenhardt), Adrian Hof (GC Hofgut Scheibenhardt) und Christine Bitterle (GRH Tiefenbach e.V.) belegte den zweiten Platz vor den Lokalmatadoren der ausrichtenden Technischen Hochschule Mittelhessen (THM).

Der in der Herren-Wertung Drittplatzierte Jonas Wack, Laura Weber (GC Winnerod) und Johannes Gärtner (GC Winnerod) nutzten mit einem Team-Score von 473 Schlägen (41 über Par) das Heimspiel aus und sicherten sich überraschend den dritten Platz für ihre Hochschule. Sehr zur Freude der anwesenden Fans und der ausrichtenden Hochschule - der Technischen Hochschule Mittelhessen.



Gelungenes Wochenende für alle Beteiligten

Der Platz präsentierte sich hervorragend, die Ergebnisse ließen sich sehen und strahlende Sieger und Teilnehmer verließen die Anlage. Für die Studenten, die THM und den Golf-Park Winnerod eine eindrucksvolle Veranstaltung. Wo die Meisterschaften im nächsten Jahr anstehen werden, ist bisher noch nicht festgelegt.



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