In diesem Beitrag zeigt dir Golf-Professional und GO LOW Gründer Luca Sommer, wie du fünf zentrale TrackMan-Werte endlich richtig verstehst – und wie du sie im Training nutzt, um deinen Ballkontakt zu verbessern, deine Distanz realistisch einzuschätzen und deine Schwungfehler gezielt zu korrigieren.
Mit seiner Coaching-Erfahrung und Spezialisierung auf KI-gestütztes Golftraining hilft dir Luca, die wichtigsten Launch Monitor-Daten nicht nur zu lesen, sondern auch sinnvoll zu interpretieren und zu nutzen.
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1. Low Point – Der wahre Gamechanger für deinen Ballkontakt
Der Low Point beschreibt den tiefsten Punkt deines Schwungs – und entscheidet darüber, ob du den Ball sauber oder fett triffst.
- Idealwert bei Eisen: 3–5 cm vor dem Ball
- Typische Fehler bei zu frühem Tiefpunkt: Fette oder dünne Treffer Wenig Kontrolle und Spin Fehlende Konstanz
- Fette oder dünne Treffer
- Wenig Kontrolle und Spin
- Fehlende Konstanz
Trainingstipp: Nutze Divot-Boards oder Impact-Tapes, um den Bodenkontakt sichtbar zu machen. Schon kleine Korrekturen im Setup oder Schwunggefühl bewirken oft große Verbesserungen.
2. Dynamic Loft – So kontrollierst du Höhe & Distanz
Der Dynamic Loft misst den tatsächlichen Loft im Treffmoment – und nicht das, was auf deinem Schläger steht.
Ein zu hoher Dynamic Loft führt zu:
- Zu hohem Ballflug
- Weniger Länge
- Geringerer Kontrolle bei Wind oder harten Grüns
Beispiel:
Ein 7er-Eisen hat statisch 35°. Wenn deine Hände hinter dem Ball sind, wird daraus leicht 40° – und dein Ball verliert an Durchschlagskraft.
So optimierst du den Dynamic Loft:
- Hände vor dem Ball im Impact
- Stabile Körperhaltung
- Bewusste Schaftneigung trainieren
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3. Swing Direction – Die grobe Schwungrichtung im Raum
Swing Direction ist nicht zu verwechseln mit Club Path. Sie zeigt dir, wie dein gesamter Schwung durch den Raum läuft.
- Von innen nach außen ➝ Draw oder Push
- Von außen nach innen ➝ Fade oder Slice
Ziel ist meist ein leicht positiver Wert (von innen), um Kontrolle und Power zu kombinieren.
Viele Schwungfehler entstehen, weil Spieler stark von außen nach innen schwingen – oft unbemerkt.
4. Spin Axis – Verstehe endlich deine Ballkurve
Der Spin Axis verrät dir, wie stark dein Ball zur Seite dreht – und ob du kontrolliert spielst oder unbewusst slicest.
- 0° = Gerade
- Positiv = Fade/Slice
- Negativ = Draw/Hook
Zu starke Abweichungen (+8° oder -10°) bedeuten:
- Kontrollverlust
- Inkonstante Schläge
- Unzuverlässige Ballflüge
Ziel: Ein stabiler, vorhersehbarer Spin Axis.
Profis halten ihn nahe bei 0° oder erzeugen gezielt eine gleichmäßige Kurve.
5. Carry Distance – Die ehrlichste Distanzangabe im Golf
Carry Distance zeigt, wie weit dein Ball in der Luft fliegt – ohne Roll.
Wichtiger als „Total Distance“ ist Carry, wenn es um:
- Schläge über Bunker oder Wasser
- Fahnenkontrolle
- Strategisches Spiel
Viele Spieler überschätzen ihre echte Carry-Distanz – und treffen dadurch schlechte Entscheidungen.
Vorteile, wenn du deine realen Carry-Werte kennst:
- Bessere Schlägerwahl
- Realistisches Course Management
- Weniger Risikofehler
Fazit: So nutzt du deine Daten endlich richtig
Diese fünf TrackMan-Werte – Low Point, Dynamic Loft, Swing Direction, Spin Axis und Carry Distance – helfen dir, deinen Schwung wirklich zu verstehen und gezielt daran zu arbeiten.
Takeaways:
- Low Point = Besserer Ballkontakt
- Dynamic Loft = Kontrollierter Ballflug
- Swing Direction = Konstante Schwungbahn
- Spin Axis = Weniger Slice, mehr Kontrolle
- Carry Distance = Bessere Entscheidungen auf dem Platz
Dein nächster Schritt:
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Let’s GO LOW!
Dein Luca