Das Golfjahr 2023 bringt viele Meilensteine für Golf-Fans: Die ersten U.S. Open in Los Angeles seit 65 Jahren, die neue LIV Golf League mit vielen alten Bekannten und im Preisgeld aufgestockte Veranstaltungen der PGA Tour. Außerdem ein Ryder Cup in Italien, der geprägt sein wird von den tektonischen Verschiebungen der beiden Top-Touren des Golfsports.
PGA Show (24.–27.01)
Die PGA Show in Orlando ist die führende Fachveranstaltung der Golfindustrie, auf der sich PGA Professionals und Fachleute der Branche treffen. Hier kann man die neuesten Trends in Sachen Golfausrüstung, Bekleidung und Zubehör zu entdecken.
Waste Management Phoenix Open (09.–12.02.)
Die Phoenix Open ist das erste „bessere“ Turnier mit vollem Teilnehmerfeld, die sich die PGA Tour als Antwort auf die hohen Preisgelder von LIV Golf ausgedacht hat. Es werden 20 Millionen Dollar ausgeschüttet – statt „nur“ 8,5 Millionen Dollar wie im Vorjahr.
PGA-Tour-Doku-Serie „Full Swing“ (15.02.)
Für alle Inhaber eines Netflix-Kontos, die auf Golf stehen, ist der 15. Februar ein wichtiger Tag: An diesem Tag veröffentlicht der Streamingdienst seine mit großer Spannung erwartete Dokuserie über die PGA Tour, die den Titel „Full Swing“ trägt.
LIV Golf League Eröffnung (24.–28.02.)
Die LIV Golf League
wird auf dem El Camaleon Golf Course an
der mexikanischen Riviera Maya eröffnet. Auf dem noch recht neuen Golfplatz geht
das neue Label „LIV Golf League“ mit insgesamt sieben Veranstaltungen in die neue Saisoneröffnung.
Players Championship (09.–12.03.)
Das Preisgeld des sogenannten „Fünften Majors“ auf dem legendären TPC Sawgrass wurde auf insgesamt 25 Millionen Dollar angehoben und ist damit weiterhin das höchste auf der PGA Tour.
The Masters (06.–09.04.)
Das Masters-Turnier 2023 an der Magnolia Lane im Augusta National geht in die 87. Auflage. Es ist nicht nur das erste der vier großen Golf-Majors der Herren, die im Jahr 2023 ausgetragen werden, es ist auch das Golf-Major schlechthin.
PGA Championship (18.–21.05.)
Major-Turnier Nummer 2: Trotz seines Stammbaums als Austragungsort (drei U.S. Opens, drei PGAs, Ryder Cup 1995) hat Oak Hill in den letzten Jahrzehnten einige ungewöhnliche Champions hervorgebracht.
U.S. Open (15.–18.06.)
Das dritte Golf-Major 2023 im Los Angeles Country Club hat das Potenzial, wirklich spektakulär zu werden. Dies sind die ersten U.S. Open, die in L.A. gespielt werden, seit Ben Hogan 1948 an der Riviera gewonnen hat.
The Open Championship (20.–23.07.)
Auf St. Andrews in 2022 folgt Royal Liverpool in England für das vierte Golf-Major 2023. Die beiden letzten The Open Sieger dort waren Tiger Woods und Rory McIlroy. Titelverteidiger Cam Smith, der sich in St. Andrews durchsetzte, spielt nun bei LIV.
Ryder Cup (29.09.–01.10.)
Europa ist darauf bedacht, die peinliche Niederlage in Whistling Straits auf heimischem Rasen nicht zu wiederholen. Da die Majors die LIV-Golfer einbeziehen, wenn
sie sich rechtmäßig qualifiziert haben, wird dieser Ryder Cup
wohl das erste größere Ereignis, das von der großen Kluft im
Profigolf zwischen PGA und LIV Tour betroffen ist.