LPGA Tour

LPGA Tour: Heimfavoritin Thitikul greift in Thailand nach der Spitze

20. Feb. 2026 von Helena Llambi in Pattaya, Thailand

Jeeno Thitikul arbeitet sich bei der LPGA Tour in Thailand mit einer starken zweiten Runde zurück ins Titelrennen. (Foto: Getty)

Jeeno Thitikul arbeitet sich bei der LPGA Tour in Thailand mit einer starken zweiten Runde zurück ins Titelrennen. (Foto: Getty)

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Jeeno Thitikul ist in Pattaya fast dort angekommen, wo sie aus Sicht der thailändischen Fans hingehört. Ganz vorne. Und das, obwohl Runde eins noch nicht nach dem typischen Heimspiel Feuerwerk aussah. Die Weltranglistenerste eröffnete das Honda LPGA Thailand mit 67 Schlägen und lag damit zwar solide, aber eben auch zwei Schläge hinter der Führenden, Somi Lee.

Der zweite Tag bringt den Angriff

Am Freitag sah das Ganze schon deutlich anders aus. Thitikul spielte eine bogeyfreie 63 und schob sich damit auf der LPGA Tour auf Rang zwei. Die Runde lebte von der Geschwindigkeit, mit der sie scoren konnte. Sie kam insgesamt auf sieben Birdies und ein Eagle, also acht Unter Par ohne einen Ausrutscher. Besonders eindrucksvoll war die Phase auf ihrer Front Nine, in der sie in sechs Löchern vier Birdies und das Eagle einsammelte. Danach blieb sie ruhig, nahm weitere Birdies mit und setzte ihren Schlusspunkt auf der 18.
Die Kulisse passte dabei perfekt zu ihrem Lauf. Thitikul machte nach Runde eins deutlich, wie besonders dieses Turnier für sie ist, auch weil sie hier schon als Teenager gespielt hat. „Die Zeit vergeht so schnell. Ich bin einfach dankbar für alles, weil ich wirklich die Arbeit reingesteckt habe und es sich jetzt auszahlt“, sagte sie. Diese Vertrautheit wirkte am Freitag wie ein zusätzlicher Gang. Statt Druck war Energie da, und mit jedem Birdie wurde das Publikum lauter.

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Somi Lee setzt die Marke bei der LPGA Tour

An der Spitze steht nach zwei Runden Somi Lee. Die Südkoreanerin führt aktuell bei 17 unter Par. Sie kam am Freitag auf insgesamt zehn Birdies und legte damit den Grundstein für ihre 61. Dazu kam ein Eagle vom Fairway auf Bahn 15, der die Runde endgültig ins Rollen brachte. „Das war das beste Ergebnis meines Lebens, deshalb bin ich gerade ein bisschen emotional. Aber das Turnier ist noch nicht vorbei und es sind noch zwei Tage zu spielen, deshalb will ich das jetzt nur kurz genießen“, sagte sie.

Esther Henseleit sucht den Turnaround

Aus deutscher Sicht hängt Esther Henseleit nach zwei Runden noch im hinteren Feld fest. Der Auftakt war mit 74 Schlägen zwar insgesamt stabil, aber er hatte einen klaren Knackpunkt. Auf der 18 notierte sie eine sieben und gab damit zum Abschluss noch einmal deutlich Boden ab. Über die Runde hinweg blieb sie ansonsten lange im Rahmen, weil sie beide Halbrunden mit 37 Schlägen spielte und damit zumindest keinen echten Einbruch hatte. In Runde zwei folgte dann eine 73, also eine leichte Steigerung. Insgesamt steht Henseleit bei +2 und liegt damit aktuell im hinteren Bereich auf Platz 66, hat aber auf diesem Birdie Kurs jederzeit die Chance, sich mit einer tiefen Runde nach vorne zu schieben.

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