LPGA Tour

LPGA Tour: Hyo Joo Kim dominiert Runde 3 bei der Ford Championship

29. Mrz. 2026 von Helena Llambi in Köln, Deutschland

Ford Championship presented by Wild Horse Pass, LPGA Tour (Foto: Getty)

Ford Championship presented by Wild Horse Pass, LPGA Tour (Foto: Getty)

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Es war eine Runde, die das Turnier vorentschieden haben könnte auf der LPGA Tour. Hyo Joo Kim spielte am dritten Tag bei der Ford Championship presented by Wild Horse Pass eine fehlerfreie 61 — neun Birdies und ein Eagle auf Loch 12, kein einziger Bogey. Das Gesamtergebnis von 191 Schlägen bedeutet Platz eins, vier Schläge vor Nelly Korda. Gleichzeitig schrieb die Südkoreanerin damit auch LPGA Tour-Geschichte: Kim ist die erste Spielerin überhaupt, der in einem Turnier zwei 61er-Runden gelungen sind. Zudem stellte sie mit 191 Schlägen nach 54 Löchern nicht nur ihre persönliche Bestmarke ein, sondern setzte auch einen neuen Rekord auf der LPGA Tour für das niedrigste Ergebnis nach drei Runden.

Nelly Korda ihrerseits lieferte ebenfalls eine saubere Runde: Ihre 67, bogey-frei mit fünf Birdies, war unter normalen Umständen ein starkes Ergebnis. Doch Kim spielte schlicht auf einem anderen Niveau. Korda beschrieb die Situation nach der Runde treffend: „Wenn man mit jemandem wie Hyo Joo spielt, fühlt sich die eigene Runde gar nicht so gut an. Sie hat unglaubliches Golf gespielt und sehr gut geputtet." Die Amerikanerin fügte hinzu, wie wichtig es mental sei, den Fokus auf das eigene Spiel zu richten: „Es ist sehr leicht, anfangen zu drücken und Fehler zu machen, wenn man versucht, den Abstand nicht zu groß werden zu lassen — aber man muss sich wirklich daran erinnern, auf sich selbst zu konzentrieren."
Für einen der besonderen Momente des Tages sorgte Nasa Hataoka mit einem Hole-in-One. Der perfekte Schlag brachte nicht nur Jubel auf dem Platz, sondern hatte auch einen besonderen Nebeneffekt: Für ihren Ass wurde sie mit einem Ford Bronco Badlands belohnt. Solche Szenen sind selbst auf der LPGA Tour selten und unterstreichen, wie eng sportlicher Erfolg und spektakuläre Einzelmomente gerade an Moving Days beieinanderliegen.

Mimi Rhodes als größter Aufsteiger der LPGA Tour

Für die vielleicht auffälligste Aufholjagd des Tages sorgte Mimi Rhodes. Die Engländerin spielte sich mit einer starken 63 vom 35. Platz noch bis auf den geteilten dritten Rang nach vorne. Ausschlaggebend war eine fast durchgehend brillante Runde mit einem Eagle an Loch 2, dazu kamen acht Birdies bei nur einem einzigen Bogey. Auch Haeran Ryu gehörte zu den klaren Gewinnerinnen des Samstags. Die Südkoreanerin brachte eine 66 ins Clubhaus, glänzte dabei ebenfalls mit einem Eagle auf der 12 und machte damit gleich 44 Positionen gut.

⛳ Aktuell

📅 26.03.2026 - 29.03.2026
📍 Whirlwind Golf Club, Cattail Course

Live Scoring →

🏆 Rolex Rankings

1

468,94 Pts
2

243,79 Pts
3

224,71 Pts
4

255,22 Pts
5

294,23 Pts

Nicht für alle verlief Runde drei allerdings so erfolgreich. Jenny Shin büßte 53 Plätze ein, Maja Stark verlor 52 und Saki Baba 50 Ränge. Damit zeigte sich auch, wie groß die Unterschiede im Feld am Samstag waren. Besonders anspruchsvoll präsentierte sich Loch 14: Das Par 4 wurde im Schnitt 0,37 Schläge über Par gespielt und war damit das schwerste Loch des Tages. Deutlich einladender war dagegen die 17, ein Par 5, auf dem gleich 60 Birdies notiert wurden, während lediglich drei Bogeys auf den Karten standen.

Deutsche und Schweizer Spielerinnen auf der LPGA Tour

Chiara Tamburlini lieferte aus Schweizer Sicht die stärkste Runde des Tages ab. Mit einer 67 spielte sich die Schweizerin deutlich nach vorne und verbesserte sich auf den geteilten 15. Platz bei insgesamt 204 Schlägen. Besonders stark war ihr Finish: Auf Loch 17 gelang ihr ein Eagle, dazu kamen im Verlauf der Runde fünf Birdies. Zwei Bogeys verhinderten zwar eine noch tiefere Runde, änderten aber nichts daran, dass Tamburlini damit ihren bislang besten Auftritt im Turnier hinlegte. Landsfrau Albane Valenzuela blieb mit einer 70 etwas dahinter zurück und geht vom geteilten 36. Rang in den Finaltag.

Auch Esther Henseleit zeigte aus deutscher Sicht eine ordentliche dritte Runde. Die Olympiasilbermedaillengewinnerin brachte eine 70 ins Clubhaus und liegt damit auf dem geteilten 28. Platz. Früh setzte sie mit einem Eagle auf Loch 2 ein Ausrufezeichen, zudem notierte sie drei Birdies. Gleichzeitig schlichen sich aber auch drei Bogeys ein, sodass sich ihre Runde insgesamt die Waage hielt. Polly Mack erwischte dagegen einen deutlich schwierigeren Tag. Zwar gelangen ihr ebenfalls fünf Birdies, doch drei Doppelbogeys auf den Löchern 1, 4 und 11 warfen sie immer wieder zurück und kosteten wertvolle Plätze. Noch härter traf es Isi Gabsa: Sie kam auf eine 77, leistete sich unter anderem ein Doppelbogey an der 7 und fiel damit auf den geteilten 74. Rang zurück.

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