Panorama

Community Award 2026: Drei Clubs mit Bestnote in der Kategorie Landschaft

17. Mrz. 2026 von Helena Llambi in Köln, Deutschland

GC Garmisch Partenkirchen, GC Beuerberg und GC Föhr gewinnen den Community Award 2026 in der Kategorie Landschaft.

GC Garmisch Partenkirchen, GC Beuerberg und GC Föhr gewinnen den Community Award 2026 in der Kategorie Landschaft.

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Dreier Sieg beim Community Award Landschaft

Seit Jahren zeichnet die Golf Post Community Golfanlagen aus, die in verschiedenen Kategorien besonders überzeugen. Für den Golf Post Community Award 2026 wurden erneut mehr als 10.000 Community Bewertungen ausgewertet, daraus ergeben sich 105 ausgezeichnete Clubs sowie die jeweiligen Sieger in den Kategorien.

In der Kategorie Landschaft geht der Sieg mit der Bestnote 5,00 an drei Golfclubs. Neben dem GC Föhr und der GC Beuerberg erreicht auch der GC Garmisch Partenkirchen die 5,00. Die drei Gewinner Clubs im Porträt:

GC Garmisch Partenkirchen: Golf vor Zugspitze und Alpspitze

Wer hier abschlägt, bekommt die Bergkulisse nicht als Bonus, sondern als Dauerbegleiter. Der Platz liegt im Werdenfelser Land in Oberau und ist mit seinem Erbauungsjahr 1928 eine der traditionsreichen Adressen im deutschen Golfkalender. Der Platz ist ein Par 72 Kurs und trotz Alpenpanorama angenehm zu gehen, weil die Spielbahnen überwiegend flach angelegt sind und kaum lange Anstiege verlangen.

Genau diesen Mix beschreibt auch ein Community Zitat, das den Ton trifft: Der Platz sei „in jeder Hinsicht Spitze“ und biete an vielen Löchern einen „atemberaubenden Blick“ auf das umliegende Gebirge mit Zugspitze und Alpspitze. Dazu kommt, dass sich die Runde nicht wie ein Kraftakt anfühlt, weil man „problemlos fußläufig“ unterwegs ist. Kleine Wasserläufe und Weiher tauchen immer wieder auf, und wer früh startet, erlebt die Anlage eher wie einen Morgen in den Bergen als wie eine normale Turnierrunde, inklusive Vogelstimmen und gelegentlichen tierischen Begegnungen.

Landschaft, die nicht nur schön aussieht, sondern den Platz prägt

Der GC Garmisch Partenkirchen lebt nicht nur von Panorama, sondern auch von einem Loch, das diese Kulisse wirklich auf den Punkt bringt. Als Signature Hole gilt hier die Bahn 14. Wer dort bei blauem Himmel am Abschlag steht, sieht die Zugspitze frontal vor sich, und der Drive fliegt gefühlt direkt in Richtung Deutschlands höchstem Berg. Gleichzeitig ist das Loch nicht nur schön, sondern auch sportlich fordernd: rund 400 Meter, leicht bergauf und mit einem Grün, das Fehler nicht großzügig wegwischt.

GC Föhr: Links Golf auf Norddeutsche Art

Auf der nordfriesischen Insel Föhr verbindet der Golf Club Föhr sportliche Herausforderung mit einer eindrucksvollen Küstenlandschaft. Gegründet im Jahr 1925, zählt der Club zu den traditionsreichen Golfanlagen Norddeutschlands. Bereits 1926 konnten die ersten sechs Bahnen bespielt werden, die wenig später zu einem 9-Loch-Platz erweitert wurden. Über die Jahrzehnte wuchs die Anlage stetig weiter, bis sie 2009 ihre heutige Größe von 27 Löchern erreichte.

Die zusätzlichen Bahnen wurden im klassischen Links-Course-Stil gestaltet und greifen die typische Landschaft der Nordsee auf. Während der Runde erleben Golfer hier Natur in ihrer ursprünglichsten Form: Wasserflächen, sandige Areale, Dünenlandschaften, Heideflächen, Waldstücke und Strandhafer prägen das Bild der Anlage.

Ein weiterer gestalterischer Höhepunkt entstand durch die Neugestaltung des sogenannten „gelben Platzes“. Unter der Leitung des Golfplatzarchitekten Christian Althaus entstand hier ein modernes, abwechslungsreiches Platzdesign, das die charakteristische norddeutsche Geestlandschaft aufgreift. Naturbelassene Hindernisse, Teiche und Sandbrachen fügen sich harmonisch in die Umgebung ein. Gemeinsam mit dem blauen und roten Kurs bietet der Golf Club Föhr damit ein vielseitiges Natur- und Golferlebnis inmitten der einzigartigen Küstenlandschaft der Nordsee.

GC Beuerberg: Endlose Weiten mit Panorama

Unweit des Starnberger Sees, eingebettet in die oberbayerische Voralpenlandschaft, liegt der Golfclub Beuerberg eine Anlage, die seit Jahrzehnten für ihre außergewöhnliche landschaftliche Gestaltung geschätzt wird. Die Idee zu diesem besonderen Golfplatz entstand Anfang der 1980er-Jahre, als der Schweizer Unternehmer Urs Zondler gemeinsam mit dem renommierten schottischen Golfplatzarchitekten Donald Harradine die Vision einer großzügigen und naturnahen Golfanlage verwirklichte.

Auf einer Fläche von rund 119 Hektar entstand eine weitläufige Anlage, deren Charakter durch abwechslungsreiche Landschaftsformen geprägt ist. Natürliche Wasserläufe und alte Baumbestände strukturieren die Fairways und schaffen ein spannendes Wechselspiel aus offenen Flächen und dichten Waldpassagen.
Auch die Tierwelt gehört zum besonderen Flair des Clubs. Neben den club­eigenen Katzen ist vor allem ein Biber Teil der natürlichen Kulisse: Zwischen den Bahnen 16 und 17 hat er sich angesiedelt und gestaltet dort mit Damm und angenagten Bäumen seine eigene kleine Wasserlandschaft.

Ein architektonischer Höhepunkt der Runde ist das große Doppelgrün der Bahnen 9 und 18, das leicht erhöht direkt vor der Clubterrasse liegt. Von hier eröffnet sich ein spektakulärer, unverbaubarer Blick auf die rund 400 Kilometer lange Alpenkette. Ein Panorama, das den Golfclub Beuerberg bis heute zu einem der eindrucksvollsten Golfplätze Deutschlands macht. Schon zehn Jahre nach seiner Eröffnung wurde die Anlage als schönster Golfplatz Deutschlands ausgezeichnet, und war 1992 Gastgeber der European Ladies Open.

 

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