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Cobra OPTM Driver: Neue Maßstäbe der Präzision

20. Jan. 2026 von Jiri Welter in Köln, Deutschland

Cobra bringt die neue Cobra OPTM Driver Serie raus und besticht mit einer neuen POI Technologie (Foto: Cobra)

Cobra bringt die neue Cobra OPTM Driver Serie raus und besticht mit einer neuen POI Technologie (Foto: Cobra)

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Cobra bringt zum Start ins Jahr 2026 eine neue Reihe an Drivern raus.Mit der OPTM-Driverfamilie schlägt Cobra ein neues Kapitel im Driverdesign auf. Statt ausschließlich auf maximale Fehlertoleranz zu setzen, rückt der Hersteller die Richtungsstabilität des Schlägerkopfs in den Mittelpunkt. Möglich machen soll dies die neue POI-Technologie, die ein bislang wenig beachtetes Maß für Präzision in den Fokus stellt und die Streuung der Abschläge deutlich reduzieren soll.

Cobra OPTM Driver: Ein neuer Ansatz für mehr Richtungsstabilität

Mit der OPTM-Driverfamilie stellt Cobra eine neue Generation von Drivern vor, bei der nicht allein maximale Länge oder hohe Fehlertoleranz im Vordergrund stehen. Stattdessen rückt die Marke ein bislang wenig beachtetes Thema in den Fokus: die Richtungsstabilität des Schlägerkopfs während des Treffmoments. Grundlage dieses Ansatzes ist die neu entwickelte POI-Technologie (Point of Inertia), die laut Cobra einen entscheidenden Beitrag zu konstanteren Drives leisten soll.

POI als Ergänzung zum klassischen MOI

Im Driverdesign galt über Jahre hinweg ein möglichst hoher MOI-Wert als Maß aller Dinge. Der MOI beschreibt, wie widerstandsfähig ein Schlägerkopf gegen Verdrehen bei außermittigen Treffern entlang der horizontalen und vertikalen Achse ist. POI setzt an einem anderen Punkt an: Es misst, wie stark sich der Schlägerkopf diagonal und dreidimensional über alle Achsen hinweg bewegt. Ein niedriger POI-Wert soll diese komplexen Rotationen reduzieren und dadurch ungewollte Seitabweichungen verringern. Cobra spricht in diesem Zusammenhang von einer um bis zu 23 Prozent reduzierten Streuung.

KI-gestützte Formgebung und Gewichtung

Um den POI möglichst niedrig zu halten, setzt Cobra bei allen OPTM-Modellen auf eine Kombination aus KI-optimierter Kopfform und adaptiver Gewichtung. Die Schlägerköpfe wurden runder gestaltet, um den Schwerpunkt näher zur geometrischen Mitte zu bringen. Zusätzlich platzierte externe Gewichte an neu berechneten Positionen sollen die Rotationsbewegungen beim Treffmoment minimieren. Ziel ist es, hohe Stabilität durch MOI mit verbesserter Richtungsgenauigkeit durch einen niedrigen POI zu verbinden.

Vier Modelle mit klarer Ausrichtung

Die OPTM-Driverfamilie umfasst vier Modelle, die unterschiedliche Spielertypen ansprechen. Der OPTM LS richtet sich an Spieler mit hohen Schwunggeschwindigkeiten und niedrigem Handicap und ist auf niedrigen Spin sowie maximale Ballgeschwindigkeit ausgelegt. Der OPTM X positioniert sich als vielseitiges Modell für ein breites Leistungsspektrum und setzt auf neutrale Ballflug-Eigenschaften. Der OPTM MAX-K bietet maximale Fehlertoleranz mit hohem MOI, während der OPTM MAX-D gezielt auf Slice-Korrektur und höheren Launch ausgelegt ist. Alle Varianten profitieren von der POI-Technologie sowie von der Multi-Material-Konstruktion mit Carbonkrone, Titanrahmen und H.O.T. Face Schlagfläche.

Anpassbarkeit, Kampagne und Marktstart

Ergänzt wird das Konzept durch das FUTUREFIT33-Hoselsystem, das 33 unabhängig einstellbare Loft- und Lie-Kombinationen erlaubt und umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten bietet, die es ermöglichen in kürzester Zeit selbst Anpassungen am Schläger vorzunehmen. Die OPTM-Driver kommen am 20. Januar 2026 in den europäischen Handel und liegen bei einem Verkaufspreis von 629 Euro.

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