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Der Schlusstag der James Hardie Pro Football Hall of Fame Invitational hatte genau das, was diese Tour so gut kann: bekannte Namen, enger Druck und am Ende einen Sieger, den man nicht auf dem ersten Blick als „sicheren Tipp“ auf der Rechnung hatte. Auf dem Old Course at Broken Sound in Boca Raton (Florida) setzte sich Zach Johnson auf einem Par 72 durch und gewann in seinem ersten Start auf der Champions Tour mit 11 unter Par.
Champions Tour: Johnson bleibt ruhig und baut die Führung aus
Zach Johnson hatte sich den Sieg schon über die ersten beiden Tage sauber aufgebaut und dabei erstaunlich wenig liegen lassen. Zum Auftakt spielte er auf dem Old Course at Broken Sound eine 70 mit drei Birdies und nur einem Bogey. Am Samstag legte er dann die Runde hin, die ihm das Polster verschaffte: eine bogeyfreie 66 mit einem Eagle und vier Birdies, also praktisch ohne jeden Ausrutscher. In Runde 3 wackelte er kurz mit einem frühen Bogey an der 3, spielte danach aber sehr stabil bis ins Clubhaus. Mit vier Birdies spielte er eine 69 nach Hause und machte damit seinen ersten Sieg seit 2015 perfekt.
Zweiter Platz: Cink und McNeill im Gleichschritt
Hinter Zach Johnson blieb das Turnier bis weit in den Sonntag hinein offen. George McNeill eröffnete den Finaltag direkt mit einem Birdie auf der 1 und zog damit kurzzeitig gleich. Danach ließ er aber einige Chancen auf den Grüns liegen und konnte den Druck nicht konstant hochhalten und beendete das Turnier mit einer 72er Runde. Stewart Cink spielte seine Runde kontrolliert, unterschrieb eine 70, und am Ende landeten beide bei 7 unter Par auf dem geteilten zweiten Platz.
Alex Cejka bleibt konstant und landet in den Top 5
Aus deutscher Sicht war Alex Cejka einer der stabilsten Spieler der Woche in Florida. Er spielte am Old Course at Broken Sound dreimal eine 70 und landete damit bei auf Rang 4. Entscheidend ist, wie gleichmäßig er seine Runden gebaut hat: In Runde 1 standen vier Birdies und zwei Bogeys auf der Karte, mit einem starken Finish über Birdies auf den Löchern 10, 16 und 18. In Runde 2 blieb es ähnlich sauber mit drei Birdies und nur einem Bogey, das Birdie auf Loch 15 hielt die Runde auf Kurs. Und am Finaltag setzte er das fort: wieder drei Birdies und ein Bogey, wobei seine besten Chancen wie so oft über die Par 5 kamen, darunter Birdies auf 1 und 10. Im gleichen T4 Block landete auch Pádraig Harrington, der nach einer 79 zum Auftakt mit 66 und 65 noch eine der Aufholjagden der Woche hinlegte.