Bilder des Tages
Bernhard Langer zeigte sich auf der Champions Tour in Runde zwei in starker Verfassung und unterstrich einmal mehr seine Klasse auf der Champions Tour. Der Routinier blieb über die gesamte Runde fehlerfrei und brachte eine 67 ins Clubhaus, bei der vier Birdies den Unterschied machten. Besonders bemerkenswert war dabei die Kontrolle in seinem Spiel: Langer ließ sich keine größeren Fehler zuschulden kommen, hielt konsequent die Pars zusammen und nutzte seine Chancen gezielt, wenn sie sich boten.
Ganz anders verlief der Tag für Alex Cejka. Der Deutsche fand nie wirklich in einen Rhythmus und musste sich am Ende mit einer 74 zufriedengeben. Vier Bogeys bei nur einem Birdie zeigen, dass es ihm vor allem an Konstanz fehlte und er kaum Zugriff auf die Runde bekam. Immer wieder geriet er in schwierige Lagen, ohne diese ausreichend kompensieren zu können. Die Folge war ein deutlicher Rückfall im Klassement: Cejka verlor in Runde zwei gleich 39 Positionen und rutschte auf den geteilten 59. Platz bei 3 über Par zurück. Damit geht er mit einer deutlich schwierigeren Ausgangslage in den Finaltag.
Champions Tour: Stewart Cink dominiert die Hoag Classic
Während Bernhard Langer sich mit einer kontrollierten und fehlerfreien Runde nach vorne arbeitete, setzte Stewart Cink an der Spitze das große Ausrufezeichen des Tages. Der US-Amerikaner spielte mit einer 62 die mit Abstand beste Runde unter allen 78 gestarteten Spielern und dominierte das Geschehen vor allem auf den letzten Löchern. Sieben Birdies und ein Eagle auf dem Par-5-Schlussloch an der 18 brachten ihn nicht nur auf 9 unter Par für den Tag, sondern auch auf einen Gesamtscore von 128 Schlägen. Damit geht Cink mit vier Schlägen Vorsprung auf Freddie Jacobson und Steven Alker in die Schlussrunde. Cink verwies vor allem auf seine innere Ruhe auf dem Platz und sagte: „Mein Herz war da draußen einfach an einem wirklich guten Ort. Ich war nicht zu sehr auf die Ergebnisse fixiert, nicht zu sehr auf Birdies oder Bogeys oder Eagles.“
Jiménez als größter Aufsteiger des Tages
Die auffälligste Aufholjagd des Tages gehörte Miguel Ángel Jiménez. Der Spanier spielte eine bogeyfreie 64 und arbeitete sich mit sieben Birdies gleich um 40 Plätze nach vorne bis auf den geteilten 15. Rang. Vor allem die Fehlerfreiheit machte seine Runde so stark, denn Jiménez hielt den Score über die gesamten 18 Löcher konsequent zusammen und nutzte seine Chancen immer wieder entschlossen. Damit brachte er sich vor der Schlussrunde noch in eine deutlich bessere Position und unterstrich einmal mehr, wie gefährlich er auf der Champions Tour werden kann, wenn er einmal ins Rollen kommt.
Auf der anderen Seite des Feldes erlebte Tom Lehman einen deutlich schwierigeren Tag. Ein Doppelbogey auf Loch 8 brachte ihn früh unter Druck, dazu kamen im weiteren Verlauf insgesamt fünf Bogeys. Mit einer 76 verlor der Amerikaner spürbar an Boden und rutschte um 40 Positionen im Klassement zurück. Die Runde zeigte damit auch, wie groß die Unterschiede auf dem Platz an diesem Tag ausfallen konnten.