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In einer Woche in der kein prominentes Turnier ansteht heißt es für die Golfer der PGA Tour oft: runterkommen, Zeit mit der Familie verbringen und mal kein Golfturnier zu spielen. Doch nicht vergangenes Wochenende, denn dort stand das exklusive Seminole Pro-Member Turnier an, welches schon seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil des Jahres für viele Profis ist und schon Sieger wie Jack Nicklaus, Arnold Palmer, aber auch Justin Thomas und Patrick Cantlay gekürt hat. Das Turnier, in welchem die Profis mit Freunden oder Familie spielen können, gewann dieses Jahr Rory McIlroy mit seinem Vater Gerry, für den das ganze ein Heimspiel war.
Dominanz unter den Palmen Floridas
Die Bühne in der Brutto Klasse des Turniers gehört am Montagabend den McIlroys. Mit einem Score von 63 beendeten sie die Runde zwei Schläge vor den zweitplatzierten Rickie Fowler und Buddy Marucci. Für Gerry McIlroy, ein langjähriges Mitglied im Seminole Club, war es die Erfüllung eines Traums, gemeinsam mit dem Sohn auf dem heimischen Fairway ganz oben zu stehen. Rory McIlroy zeigte sich dabei in bestechender Form und auch die sportliche Qualität beim gesamten Turnier war, trotz seiner entspannten Stimmung, sehr hoch. Insgesamt traten über zehn Major Sieger und Ryder Cup Teilnehmer, wie Tommy Fleetwood, Shane Lowry und Brooks Koepka an. Auch dass Tiger Woods in diesem Jahr verletzungsbedingt nicht teilnehmen konnte, tat der Spannung keinen Abbruch. Die Netto Wertung des Turniers konnten Collin Morikawa und David Novak im Playoff knapp vor Gerry und Rory McIlroy gewinnen.
Für McIlroy geht es damit jetzt weiter nach Orlando zum Arnold Palmer Invitational, bei dem er 2018 bereits gewinnen konnte und in 10 von 11 Teilnahmen in den Top 25 landen konnte. Mit einer extra Portion Selbstvertrauen und einer möglicherweise etwas entspannteren Einstellung als die vergangenen Jahre, aufgrund der gewonnenen Masters 2025, gilt McIlroy auch dort wieder als einer der absoluten Top Favoriten und könnte damit seinen ersten Sieg des Jahres feiern.