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Scottie Scheffler gehört zu den konstantesten Spielern der PGA Tour. Ein Grund dafür ist sein durchdachter Umgang mit verschiedenen Schlagsituationen. Jetzt hat der Weltranglistenerste in einem Golf-Tipp erklärt, wie er seinen sogenannten „Fairway Finder" einsetzt – und worauf es dabei ankommt.
Der Schlüssel liegt in einer simplen Anpassung: der Tee-Höhe. „Ich möchte nicht zu viel an meinem normalen Schwung verändern", erklärt Scheffler. „Das Einzige, das ich drastisch ändere, ist die Höhe des Tees."
Bei einem normalen Abschlag teet Scheffler den Ball deutlich höher auf – mit dem Ziel eines höheren Flugs und weniger Spin. Der Nachteil: Die Streuung ist größer, der Ball kurvenreicher. Beim Fairway Finder sieht das anders aus. „Wenn man den Tee niedriger ansetzt, führt das zu einem niedrigeren Launch und mehr Spin, um den Flug besser zu kontrollieren", so der 29-Jährige.
Scottie Scheffler: Die Kunst der Kontrolle
Scheffler orientiert sich dabei an einer bewährten Regel: Ein Driver off the deck – also direkt vom Boden geschlagen – ist sein genauester Schläger. „Es hat einfach nicht so viel Zeit zu kurven", begründet er das Prinzip. Beim Entwickeln seines Fairway Finders wollte er genau diese Eigenschaften nachahmen.
Die Positionierung ist entscheidend: Bei normalem Tee sitzt der Ball knapp über dem Schlägerkopf. Beim Fairway Finder wird der Ball deutlich tiefer angesetzt – etwa auf der Höhe des Drivers selbst. „Du kannst ihn noch solide treffen, aber mit einem niedrigeren Launch", erklärt Scheffler.
Ein weiterer Effekt tritt hinzu: Das niedrigere Tee führt zu einem steileren Angriffswinkel. „Beim höheren Tee schlage ich mehr von unten auf den Ball. Beim niedrigen Tee ist es eher ein Abwärtshieb, der den Ball etwas faden lässt", beschreibt der Weltranglistenerste den Unterschied präzise.
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