PGA Tour

PGA Tour: Bridgeman hält Aufholjagd stand und feiert ersten Turniersieg

23. Feb. 2026 von Jiri Welter in Köln, Deutschland

Jacob Bridgeman gewinnt beim Genesis Invitational sein erstes Turnier auf der PGA Tour (Foto: Getty)

Jacob Bridgeman gewinnt beim Genesis Invitational sein erstes Turnier auf der PGA Tour (Foto: Getty)

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Jacob Bridgeman gewinnt das Genesis Invitational der PGA Tour und feiert damit seinen ersten Sieg auf der Tour - trotz einer schwierigen letzten Runde. Denn mit einer 72 spielte er 1 über Par und öffnete dadurch die Tür für Rory McIlroy und Kurt Kitayama, die jeweils eine 67 und 64 spielten. Für einen Aufreger haben ein paar Highlight gespickte Minuten gesorgt, in denen es in kurzer Zeit ein Hole-Out, ein Hole-in-One und einen beeindruckenden Bunker-Shot gab. Die beiden DACH-Spieler Matti Schmid und Sepp Straka landeten am Ende abgeschlagen auf Platz 49 und T50 und damit auf dem vorletzten und letzten Platz innerhalb des Cuts.

PGA Tour: Bridgemans Vorsprung zu groß - doch er ließ kurz zittern

Nach einer bis dahin perfekten Woche ist Jacob Bridgeman mit einem Vorsprung von sechs Schlägen in den Finaltag des Genesis Invitational der PGA Tour gegangen und war damit für viele schon der sichere Sieger. Doch für den 26 Jährigen sollte es der erste Turniersieg auf der PGA Tour werden und die Nerven merkte man ihm an. Dabei begann er sehr selbstbewusst und konnte auf Loch 1 und 3 mit Birdies reinstarten. Sein Flight Partner McIlroy traf zwar auch ein Birdie, doch damit wuchs sein Vorsprung zunächst weiter an. Doch es folgten Bogeys auf Loch 4 und 7, die zum ersten Mal zeigten, dass Bridgeman am Finaltag nicht das gleiche Golf zeigen kann, dass er die ersten drei Tage an den Tag legen konnte. Das öffnete die Tür für Rory McIlroy und Kurt Kitayama und gerade der Letztere machte gleich Druck. Vor dem Finaltag lag er noch auf T5 und neun Schläge hinter Bridgeman, doch mit vier Birdies auf den ersten fünf Löchern konnte er früh ein Zeichen setzen, dass mit ihm noch zu rechnen ist. Doch sowohl McIlroy als auch Kitayama musste auf der Front Nine noch federn lassen, McIlroy kassierte ein Bogey auf der 6, Kitayama auf Loch 7. Damit lag Bridgeman nach den ersten neun Löchern weiterhin ungefährdet sechs Schläge vorne.

Auf der Back Nine war Bridgeman dann auf Sicherheit und ein fehlerfreies Spiel bedacht und blieb dabei auf Even-Par bis zum 16. Loch. Währenddessen erzielten Kitayama und McIlroy jeweils zwei Birdies, mit denen sie sich langsam an den Amerikaner ranschieben konnten. Besonders Rory McIlroys Birdie auf Loch 12 war dabei besonders, denn nach einem verunglückten Eisenschlag aus dem Semi Rough landete er im Bunker beim Grün in einer schwierigen Situation 31 Meter vom Loch entfernt. Doch anstatt in eine schwierige Situation zu kommen, um das Par zu retten, schlug McIlroy einen perfekten Ball und lochte aus dem Bunker zum Birdie ein. Damit machte er den Abschluss einer Highlight Serie, die sich zu diesem Zeitpunkt abspielte. Denn nur einige Minuten zuvor traf Tommy Fleetwood ein spektakuläres Hole-Out aus 158 Metern und direkt vor McIlroy erzielt Max Greyserman auf Loch 14 ein Hole-in-One.

Auf Loch 16 kam dann noch einmal wirklich Spannung rein, denn während Kitayama vorlegte und eine Birdie erzielte, musste Bridgeman im Flight dahinter nachziehen. Doch sein Teeshot landete im Bunker und nach einem verpassten Putt, musste er ein Bogey hinnehmen. Damit lag Kitayama zwei Löcher vor Schluss nur noch zwei Schläge hinter seinem Landsman. Und legte direkt wieder vor und erzielte ein weiteres Birdie auf Loch 17 und erhöhte so den Druck auf Bridgeman. Aber diesem hielt er stand und spielte Par. Auch McIlroy konnte noch ein Birdie auf 17 erzielen, sodass er ebenfalls nur noch 2 Schläge Rückstand hatte. Auf Loch 18 verpasste Kitayama dann allerdings knapp das Birdie und auch das Birdie von McIlroy war nicht genug, da Bridgeman zum Par einlochte und damit seinen ersten Sieg auf der PGA Tour feiert.

Matti Schmid und Sepp Straka mit Schadensbegrenzung

Einen Gebrauchten Samstag hatten die deutschsprachigen Spieler Matti Schmid und Sepp Straka, wobei besonders der Österreicher mit einer 80 am sich bereits alles für den Finaltag verspielt hatte. Deshalb hieß es am Sonntag vor allem Schadensbegrenzung zu betreiben und Selbstvertrauen für die kommenden Wochen zu sammeln. Straka spielte dafür eine Even-par-Runde und erzielte dabei drei Birdies und drei Bogeys, während Matti Schmid 1 unter Par spielte und dabei fünf Birdies, aber auch zwei Bogeys, sowie ein Doppelbogey spielte.

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