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US Masters 2026: Rory McIlroy kehrt so gelassen wie nie zurück

US Masters 2026: Rory McIlroy kehrt so gelassen wie nie zurück

Foto: Golf Post

Vor den US Masters 2026 wirkt Rory McIlroy so entspannt wie selten zuvor. Der Titelverteidiger spricht in Augusta über neue Freiheit und alte Motivation.


Rory McIlroy ist zurück in Augusta, diesmal nicht mehr als Spieler unter ständigem Erwartungsdruck, sondern als Titelverteidiger. Genau das war in seiner Pressekonferenz vor den US Masters 2026 deutlich zu spüren. Der Nordire wirkte gelöst, reflektiert und an vielen Stellen fast erleichtert. Der große Druck, der ihn in Augusta über Jahre begleitet hatte, scheint verschwunden zu sein. „Es fühlt sich absolut unglaublich an“, sagte McIlroy über seine Rückkehr im Green Jacket. Zwölf Monate nach seinem Triumph blickt der Nordire auf ein besonderes Jahr zurück, in dem er das Jacket um die Welt tragen und den Erfolg auf ganz neue Weise erleben konnte. Doch noch auffälliger als die Rückschau war sein Blick auf die Gegenwart.

US Masters 2026: Augusta fühlt sich für McIlroy anders an


Über viele Jahre war das Masters für McIlroy die eine offene Aufgabe in seiner Karriere. Entsprechend angespannt wirkte er oft schon vor dem ersten Abschlag. Diesmal beschrieb er seine Ankunft in Augusta völlig anders. Früher habe er es kaum erwarten können, dass das Turnier endlich beginne, diesmal sei das Gefühl ein völlig anderes. „Ich bin viel entspannter“, sagte McIlroy.

Diese neue Gelassenheit heißt aber nicht, dass ihm das Turnier weniger bedeutet. Vielmehr scheint McIlroy den Ort Augusta nun mit einer anderen Leichtigkeit zu betreten. Er weiß, dass er hier gewinnen kann. Und er weiß vor allem, dass er nicht mehr gegen die gleiche Last wie in den Jahren zuvor anspielen muss.


Der ganz große Erfolg hat auch etwas verändert


Besonders spannend wurde es, als McIlroy über die Zeit nach seinem Masters-Sieg sprach. Dabei machte er deutlich, dass selbst der Career Grand Slam am Ende nicht das Ziel war, als das er lange gegolten hatte. „Ich hatte das Gefühl, dass der Career Grand Slam mein Ziel war“, sagte McIlroy. „Dann bin ich dort angekommen und habe gemerkt, dass es gar nicht der Bestimmungsort war.“ Damit gab der Nordire einen selten offenen Einblick in seine Gedankenwelt. Der größte Triumph seiner Karriere hat ihn nicht satt gemacht, sondern den Blick darauf verändert, was ihn nun weiterhin antreibt. Genau das macht ihn vor dieser Masters-Woche so interessant: McIlroy spielt nicht mehr, um endlich etwas abzuhaken. Er spielt, weil er weiter gewinnen will.

Sportlich machte McIlroy ebenfalls deutlich, dass er nicht nur als entspannter Titelverteidiger nach Augusta zurückgekehrt ist. Auf einigen Löchern wolle er in diesem Jahr sogar bewusster attackieren als noch im Vorjahr. „Es gibt einige Stellen, an denen ich vom Abschlag aggressiver spielen kann“, erklärte der Nordire. Gerade auf mehreren Bahnen habe er im Rückblick das Gefühl, 2025 teilweise zu vorsichtig agiert zu haben.

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