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US Masters 2026: Das legendäre Augusta-Menü bleibt ein Phänomen

US Masters 2026: Das legendäre Augusta-Menü bleibt ein Phänomen

Foto: Golf Post

Das US Masters 2026 liefert nicht nur Golfgeschichte, sondern auch abseits der Fairways einige Besonderheiten, die längst Kultstatus erreicht haben.


Augusta hat während der Masters-Woche nicht nur auf dem Platz seinen eigenen Reiz. Auch abseits des sportlichen Geschehens gehört das Concession Menu längst fest zur besonderen Turnierkultur. Während Besucher bei vielen großen Sportveranstaltungen inzwischen tief für Snacks und Getränke in die Tasche greifen müssen, wirkt das Angebot bei den US Masters 2026 fast wie ein Gegenentwurf. In Augusta kostet kein regulärer Menüpunkt mehr als 6 Dollar.

US Masters 2026: Das berühmteste Sandwich von Augusta


Im Mittelpunkt steht natürlich weiter das ikonische Pimento-Cheese-Sandwich. Der Augusta-Klassiker kostet auch 2026 nur 1,50 Dollar und gehört damit weiter zu den bekanntesten Speisen im gesamten Golfsport. Ebenfalls für 1,50 Dollar gibt es das Egg-Salad-Sandwich, der in Augusta ähnlich kultisch verehrt wird. Der Preis des Pimento-Cheese-Sandwiches liegt bereits seit 2002 auf diesem Niveau.

Wer es herzhafter mag, bekommt weitere Klassiker ebenfalls zu auffallend moderaten Preisen. Das Masters Club Sandwich, Chicken Salad on Honey Wheat, Ham & Cheese on Rye, Classic Chicken oder der Grilled Chicken Wrap kosten jeweils 3 Dollar. Dazu kommt mit der Savory Tomato Pie ein inzwischen fest integrierter, deutlich südstaatlich geprägter Menüpunkt.

Bier für 6 Dollar und Preise wie aus einer anderen Zeit


Besonders bemerkenswert bleibt auch die Getränkekarte. Wasser und Softdrinks kosten 2 Dollar, Kaffee ebenfalls. Domestic Beer, Import Beer und Weißwein liegen jeweils bei 6 Dollar und markieren damit die Obergrenze des Menüs. Auf der offiziellen Masters-Seite reicht die Preisspanne insgesamt von 1 Dollar bis 6 Dollar. Dass Augusta an dieser Preisstruktur festhält, ist kein Zufall. Genau das macht das Angebot in Augusta so besonders. Der frühere Augusta-Chairman Billy Payne brachte diese Haltung einmal auf den Punkt: „Wir wollen, dass das Erlebnis nicht nur das beste ist, sondern auch erschwinglich bleibt. Und bestimmte Dinge nehmen wir sehr, sehr ernst." Es geht in Augusta also nicht darum, an der Verpflegung zusätzlich zu verdienen, sondern den Besuch für die Zuschauer als möglichst stimmige und schöne Erfahrung zu gestalten. Essen und Getränke sind damit nicht bloß Nebensache, sondern Teil der besonderen Masters-Atmosphäre.

Mehr als Essen, ein Teil der Tradition


Zum besonderen Reiz des Masters-Menüs gehört auch die Liebe zum Detail. Die Sandwiches werden traditionell in grüne Verpackungen gewickelt, damit selbst möglicher Abfall im Gesamtbild von Augusta kaum auffällt. Gleichzeitig spiegelt die Speisekarte mit Zutaten wie Pimento, Pfirsich oder süßen Snacks aus Georgia auch den regionalen und südstaatlichen Charakter des Turniers wider. Gerade diese Mischung aus Tradition, Inszenierung und erstaunlich niedrigen Preisen macht das Angebot in Augusta so besonders. Für viele Besucher gehört ein Sandwich beim Masters deshalb fast genauso dazu wie ein Blick auf Amen Corner.

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