Zach Johnson im Glück – So Gott will
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Zach Johnson im Glück – So Gott will

Der gläubige Christ ist mit seiner optimistischen Art und seinen starken Leistungen im US-Team sehr beliebt.

Zach Johnson - Golf Post

Als Sechster der Points List qualifizierte sich der neunfache PGA-Tour-Sieger mühelos für das amerikanische Ryder Cup-Team. (Foto: Getty)

Von den 24 Teilnehmern des Ryder Cups 2012 gehört er eher zu der ruhigeren Fraktion. Zach Johnston stößt auf den ersten Blick nicht aus der Masse der Top-Golfer heraus, seine sportlichen Leistungen rechtfertigten auf den zweiten Blick sein Mitwirken jedoch vollauf.

Masters-Sieg der größte Erfolg

Der in Georgia lebende und in Iowa geborene Johnson beendete 2012 sechs Turniere auf der PGA Tour in den Top 10, wovon er mit der Crowne Plaza Invitational at Colonial und der John Deere Classics zwei gewann. Als 14. der Weltrangliste und Sechster der Points List qualifizierte sich der neunfache PGA-Tour-Sieger mühelos für das amerikanische Ryder Cup-Team. Seinen größten Erfolg feierte der tiefreligiöse 36-Jährige bislang im Jahr 2007, als er mit der Masters Tournament sein erstes und bislang einziges Major gewann. Anschließend widmete er seinen größten Erfolg seinem täglichen Begleiter und Beschützer "Lord" Jesus Christus. Mit seinem möglichen Ryder Cup-Partner Matt Kuchar sowie Webb Simpson und Bubba Watson veranstaltet Johnson regelmäßige Bibel-Abende auf der PGA-Tour.

Ausbaufähige Ryder-Cup-Statistik

Für den zweifachen Familienvater ist der Ryder Cup in Medinah nach 2006 und 2010 schon die dritte Teilnahme: Bis jetzt konnte er insgesamt 3,5 Punkte in sieben Matches erzielen. Seine Bilanz lautet: Drei Siege, drei Niederlagen, ein Match geteilt. Johnson gilt mit seiner optimistischen Art als beliebter Teampartner, wirkt durch sein freundliches Wesen allerdings alles andere als einschüchternd auf seine Gegner.