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US Open 2018: Englischer Profi spielt 92er-Auftaktrunde

Scott Gregory erlebte bei der US Open 2018 einen rabenschwarzen Tag. Von der schlechtesten Runde aller Zeiten blieb er aber weit entfernt.

Scott Gregory spielte seine Auftaktrunde bei der US Open 2018 in 22 über Par. (Foto: Getty)
Scott Gregory spielte seine Auftaktrunde bei der US Open 2018 in 22 über Par. (Foto: Getty)


Scott Gregory ließ es ruhig angehen auf seiner ersten Runde bei der US Open 2018. Statt an Bahn 1 den Driver zu zücken, legte er seinen Ball mit einem Eisen bei 180 Metern mittig auf dem Fairway ab. Auch der Schlag ins Grün war in Ordnung, zwei Putts - Par. Eigentlich ein beruhigender Auftakt in das Turnier, das vom Ausrichter, der USGA, stets als "härtester Test im Golfsport" bezeichnet wird. Anschließend bekam der 23-Jährige Engländer aber die volle Breitseite des auf Angriff getrimmten Shinnecock Hills GC zu spühren.

Auf seiner Front Nine brachte Gregory kein einziges Par mehr zustande. Es folgten Bogey-Triplebogey-Doublebogey-Doublebogey-Bogey-Bogey-Bogey-Bogey, was nach Adam Riese 47 Schläge ergibt. Mit zwölf über Par ging es also für den jungen Mann, der erst nach dem Walker Cup 2017 ins Profilager gewechselt war, auf die zweiten Neun. Dort wurde es aber nicht wirklich besser. Immerhin zwei Löcher bestritt Gregory mit Par und auch nur ein weiteres Triple- und ein Doppelbogey kamen hinzu. Somit blieb er zwei Schläge unter seiner Front Nine und spielte eine 45. Insgesamt brachte Gregory so eine 92 (+22) ins Clubhaus.

Von der schlechtesten US-Open-Auftaktrunde weit entfernt

Laut Golf Channel war es die schlechteste Runde in fast 20 Jahren, doch vom höchsten Score bei einer Auftaktrunde bei der US Open blieb der Engländer weit entfernt. J.D. Tucker brachte 1898 das "Kunststück" fertig, seine erste Runde im Myopia Hunt Club in S. Hamilton, Massachusetts, mit 157 Schlägen zu beenden.

Gregory nahm seine Runde sportlich: "Jeder hat mal einen schlechten Tag. Sogar Leute wie Rory (McIlroy), Tiger (Woods) und all die anderen. Sie alle scheitern von Zeit zu Zeit. Ich habe mich vor einer Woche qualifiziert, also kann ich so schlecht nicht sein." Bemerkenswert!

Scott Gregory hat sich trotzdem einen Traum erfüllt

Auch wenn er noch auf sein erstes Birdie bei der US Open 2018 wartet, hat er sich einen anderen Lebenstraum schon erfüllt. Bei seinen drei bisherigen Major-Teilnahmen (British Open 2016, Masters 2017, US Open 2016), die er sich mit dem Sieg bei der Amateur Championship 2016 im Royal Porthcawl Golf Club verdiente, war sein Idol, Tiger Woods, stets verletzt. Diesmal klappte es mit dem gemeinsamen Foto: "Auf dieses Foto habe ich ungefähr 15 Jahre gewartet, es war eine ziemlich große Sache für mich. Es war toll, ihn endlich zu treffen." Mittlerweile hängt das Bild schon in seinem Spint. Nur das Autogramm von Tiger, das fehle noch, so Gregory.


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1 LESER-KOMMENTAR Geben Sie jetzt Ihre Meinung zu diesem Thema ab
  1. weiß nicht wies euch geht, mir macht das Zuschauen mit diesen scores wenig Spaß ….
    na ja, Hauptsache die USGA findets gut.

    Antworten

Tobias Hennig
Tobias Hennig - Redakteur

Tobias kam im Sommer 2014, während seines Studiums der Germanistik und Politik, als Werkstudent zu Golf Post. Zunächst machte er sich nur die Theorie des Golfsports zu eigen, nun versucht der vielseitig sportbegeisterte Wahl-Kölner, zum teaminternen Handicap-Durchschnitt aufzuschließen. Seit April 2016 erheitern der Redakteur und seine Hündin Mali die Kollegen täglich.
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