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US Masters 2019: Tiger Woods vollendet das größte Comeback der Sportgeschichte

Tiger Woods ist endgültig zurück! Der 43-Jährige gewinnt beim US Masters sein fünftes "Green Jacket" und seinen 15. Major-Titel.

Tiger Woods schafft Historisches und sichert sich beim US Masters 2019 seinen 15. Major-Titel. (Foto: Getty)
Tiger Woods schafft Historisches und sichert sich beim US Masters 2019 seinen 15. Major-Titel. (Foto: Getty)
Turnierportrait zu diesem Thema
PGA Tour Live Golf - Livescoring
Ort: Augusta National Golf Club
Datum: -
Preisgeld: $11.000.000
Deutsche Teilnehmer: Martin Kaymer, Bernhard Langer
LIVE-TV: Do.-Sa. ab 21:00 Uhr; So. ab 20:00 Uhr auf Sky

In einem Finale, das spannender nicht hätte sein können, triumphiert Tiger Woods und gewinnt das US Masters 2019. Es ist bereits das fünfte "Green Jacket" für den 43-Jährigen, der nach Jack Nicklaus nun der zweitälteste Sieger im Augusta National Golf Club ist. Nachdem er auf der Front Nine bereits drei Schläge in Rückstand geraten war, drehte Woods auf den zweiten Neun auf und brachte den Vorsprung von einem Schlag in Champions-Manier ins Ziel.

Woods' Sieg beim US Masters darf zweifellos als eines der größten Comebacks in der Sportgeschichte gesehen werden. Über zehn Jahre nach seinem letzten US-Open-Erfolg krönt sich der nun 15-fache Major-Champion erneut zum Sieger eines der vier wichtigsten Turniere im Golfsport. Nachdem er bei der Tour Championship im August 2018 erstmals nach über fünf Jahren wieder auf der PGA Tour gewann, feiert Woods nun endgültig seine Rückkehr nach von Verletzungspech geprägten Jahren.


Tiger Woods gewinnt das US Masters 2019

Dass Woods dabei auch von der Schwäche des nach drei Runden führenden Francesco Molinari profitierte, ist kein Makel. Der Italiener spielte die ersten Neun wie ein Uhrwerk herunter, machte quasi keine Fehler und sah zu, wie Woods, um Birdies bemüht, auch zwei Bogeys auf die Scorekarte brachte und nicht wirklich näher kam. Als der amtierende Open-Championship-Sieger an Bahn 12 aber das Wasser traf, schlug Woods zu und zog gleich. Auf Bahn 15 verabschiedete sich Molinari dann mit einem weiteren Ball ins Wasser endgültig aus dem Titelrennen, während Tiger mit einem Birdie erstmals die alleinige Führung übernahm. Auf Bahn 16 nagelte Woods seinen Abschlag auf einen Meter an die Fahne, lochte zum nächsten Schlaggewinn und ließ auf den beiden Schlussbahnen keinen Zweifel mehr daran, dass er seine märchenhafte Rückkehr auf den Thron des Golfsports vollenden wolle.

Trio teilt sich zweiten Rang

Nachdem sich Molinari selbst aus dem Weg geräumt hatte, war der Weg auf den zweiten Rang frei für Xander Schauffele, Dustin Johnson und Brooks Kopeka, die sich den Platz hinter Woods bei zwölf unter Par teilen. Molinari wurde immerhin noch geteilter Fünfter und wirkte sichtlich enttäuscht. Tiger Woods hingegen ließ seinen Gefühlen freien Lauf, schrie seine Freude heraus und feierte mit seinem Sohn, der am 18. Grün auf ihn gewartet hatte. Schon bei seinem Chip auf das letzte Grün wirkte er berührt und wischte sich die Freudentränen aus den Augen. Besonders stolz sei er auf seine Geduld in der Masters-Woche, sagte Woods nach der Runde bei der Übergabe des Grünen Jacketts. "Es passt", freute er sich, nachdem ihm Vorjahressieger Patrick Reed das "Green Jacket" übergestreift hatte.

Bernhard Langer bricht auf Finalrunde ein

Für Bernhard Langer geriet der Finaltag im Augusta National zum Debakel. Der 61-Jährige, der sich drei Tage lang wacker gegen die bedeutend jüngere Konkurrenz behauptet hatte, brachte am Sonntag eine 78 ins Clubhaus und fiel auf acht über Par und den geteilten 62. Platz zurück. Martin Kaymer nutzte die vierte Runde für sein erstes Tagesergebnis beim US Masters 2019 unter Par. Nach einer 71er Runde belegt er den geteilten 51. Rang bei einem Gesamtscore von zwei über Par.




Zwei Holes-in-One am Finaltag des US Masters 2019

Nachdem die Spieler den Patrons vor Ort und den Fans in aller Welt in den ersten drei Runden ein Ass verwehrt hatten, wurden auf der Schlussrunde im Augusta National Golf Club dann doch noch zwei Holes-in-One gefeiert. Zunächst lochte Bryson DeChambeau das erste Ass seiner Karriere überhaupt, ehe Justin Thomas ebenfalls auf Bahn 16 aus 155 Metern mit einem nahezu identischen Schlag das Loch fand.



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