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US Masters 2019: Francesco Molinari in Führung – Tiger Woods auf der Jagd

Neben Francesco Molinari werden Tony Finau und Tiger Woods im finalen Flight auf die letzte Runde des US Masters 2019 gehen.

Francesco Molinari geht als Führender vor Tiger Woods in die Finalrunde des US Masters 2019. (Foto: Getty)
Francesco Molinari geht als Führender vor Tiger Woods in die Finalrunde des US Masters 2019. (Foto: Getty)
Turnierportrait zu diesem Thema
PGA Tour Live Golf - Livescoring
Ort: Augusta National Golf Club
Datum: -
Preisgeld: $11.000.000
Deutsche Teilnehmer: Martin Kaymer, Bernhard Langer
LIVE-TV: Do.-Sa. ab 21:00 Uhr; So. ab 20:00 Uhr auf Sky

Der Moving Day beim US Masters 2019 geriet zum Birdie-Festival. Gleich drei 64er Runden standen am Ende des Tages auf dem Leaderboard. Der große Gewinner der dritten Runde brauchte aber nur eine 66er Runde, um mit einem Vorsprung von zwei Schlägen in die Finalrunde zu gehen. Zudem bekamen Golffans rund um den Globus das, was sie sich wünschten: Tiger Woods in Bestform und mit Siegchancen. Die beiden deutschen Starter werden mit dem Ausgang des Turniers am Sonntag hingegen nichts zu tun haben.

Der amtierende Open-Championship-Sieger, Francesco Molinari, wird als Führender in die Finalrunde des US Masters 2019 gehen. Der Italiener spielte mit einer 66 zwar nicht die beste Runde des Tages, legte aber dennoch zwei Schläge zwischen sich und seine Verfolger auf dem geteilten zweiten Rang. Diesen teilen sich Tiger Woods und Tony Finau. Woods wird damit am Sonntag um sein fünftes "Green Jacket" kämpfen. Sein letzter Sieg im Augusta National Golf Club liegt bereits 14 Jahre zurück. Es wäre die Vollendung eines der größten Comebacks im Sport überhaupt, das mit dem Sieg bei der Tour Championship im vergangenen September begann.

Tiger Woods vor fünftem Sieg beim US-Masters

"Die Grüns waren weich, da hat man eine Chance", konstatierte der 14-fache Majorsieger im Anschluss an seine 67er Runde (-5) und verschwieg auch nicht, dass er ab und an aufs Leaderboard geschielt habe und die "tiefen Runden vieler Spieler" mitbekommen habe. "Ich bleibe bei meinem Plan", legte sich Woods dennoch fest. Dies gelte auch für den Sonntag, an dem die Startzeiten aufgrund eines angekündigten Gewitters am Nachmittag auf den Morgen (Ortszeit) vorverlegt wurden. "Es ist recht starker Wind vorhergesagt, das könnte es schwieriger machen. Es wird ein richtiger Test werden."



Ein Test, auf den sich die Golffans auf der ganzen Welt freuen werden. Mit Molinari, Woods, Tony Finau, Brooks Koepka, Ian Poulter und Webb Simpson sind ausschließlich große Namen unter den besten Fünf. Die dritte Runde zu überbieten, dürfte zumindest in puncto Score schwierig werden. Das Ergebnis des Feldes lag am Samstag bei insgesamt 81 Schlägen unter Par und damit so niedrig wie noch nie zuvor beim US Masters. Großen Anteil daran hatten gleich drei 64er Runden (-8), die Finau, Simpson und Patrick Cantlay auf die Karte brachten. Das Trio war damit nur einen Schlag vom Kurs-Rekord entfernt.

US Masters 2019 Liveticker

Bernhard Langer vergeigt die Schlussbahnen

Bernhard Langer brauchte nur zwei Wörter, um seine Runde zu beschreiben. "Scheiß Finish", sagte der 61-Jährige nach seiner 75er Runde (+3), die er sich auf den beiden Schlussbahnen vermasselt hatte. Bis dahin war "Mr. Consitency" erneut auf Par-Kurs. Doch dann kam das Ende mit Schrecken. Mit "Bogey, Doppelbogey aufzuhören, war schade." Dabei hatte nach Langers Einschätzung nicht viel gefehlt, um erneut eine Runde in den roten Zahlen zu spielen. "Es war heute ein bisschen hier daneben, ein bisschen da daneben. Der eine Abschlag war zwei Meter links, der andere zwei Meter rechts."

Das allein war aber keine Erklärung für die drei Bogeys und zwei Doppelbogeys bei vier Birdies. Auch das Putten sei "nicht so toll" gewesen. Hinzu, das darf man nicht vergessen, kommt beim Maurersohn aus Schwaben natürlich noch der gravierende Altersunterschied zum Großteil des Feldes, der die körperlichen Strapazen im hügeligen Augusta National Golf Club potenziert. "Ich fand es furchtbar heiß heute, das war wie vier Stunden Cardio-Training." Als Ausrede will ein Langer soetwas aber natürlich nicht verstanden wissen.

Martin Kaymer zeigt sich selbstkritisch

Martin Kaymer zeigte am Moving Day des US Masters 2019 seine bislang beste Runde in diesem Jahr. Der Düsseldorfer brachte ein Par-Runde (72) ins Clubhaus und bilanzierte anschließend: "Da war nix gut, da war nix schlecht. Ich habe wenige Fehler gemacht auf der Runde, wenige super-gute Schläge, es war einfach ok. Wenn ich jetzt drei über Par liege in Augusta, ist das da, wo ich momentan stehe, eine akzeptable Leistung", so der 34-Jährige weiter.

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