Im erlesenen Kreis des "Players Club"
Top-Köche sorgen für feinstes Catering, preisgekrönte Barkeeper mixen wohlschmeckende Drinks und Logenplätze erlauben freie Sicht auf das berühmte Inselloch des TPC Sawgrass, dass sich wie ein Seerosenblatt im Wasserhindernis ausbreitet. Dieses distinguierte Erlebnis bleibt Mitgliedern des neu konzipierten "Players Club" vorbehalten, die bereit sind eine nicht unrelevante finanzielle Gegenleistung in Höhe von 5.000 Dollar zu erbringen.
Wie Players-Championship-Verantwortlicher Matt Rapp gegenüber dem Magazin Forbes äußerte, reagiere man mit diesem Angebot auf einen Trend, der sich sportartübergreifend beobachten ließe: "Bestimmte Gesellschaftsschichten werden von diesem Event angesprochen, die dieses luxuriöse, vornehme und etwas übertriebene Erlebnis wollen", rechtfertigt Rapp das Edel-Angebot.
Bleibt bei dem Luxus überhaupt noch Platz für den Sport?
Neben der extravaganten Bewirtung und der hervorragenden Sicht auf das sportliche Geschehen erhält der erlesene Mitglieder-Kreis bei der Players Championship noch ein paar andere Vorzüge: Zugang zu einer exklusiven Players Kollektion im Shop, private Anproben von Luxusmarken und Souvenirs, die nur an Players-Club-Mitglieder verkauft werden.
Man legt sich also mächtig ins Zeug, um den besonderen Gästen ein ebenso besonderes Erlebnis zu bereiten. Stellt sich die Frage, ob bei dem ganzen Brimborium der eigentliche Anlass des Events in den Hintergrund rückt: Golf auf Weltklasseniveau. Am Ende gilt jedoch die alte marktwirtschaftliche Gesetzmäßigkeit und die Nachfrage bestimmt das Angbot. Es wird spannend zu beobachten sein, ob sich der Players Club auch auf Dauer durchsetzen kann.