PGA Tour: Alex Cejka rutscht aus den Top 20
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PGA Tour: Alex Cejka rutscht aus den Top 20

Alex Cejka verliert an Boden bei der RSM Classic 2019, dem Führenden Brendon Todd könnte etwas gelingen, das zuletzt Tiger Woods auf der PGA Tour geschafft hat.

Alex Cejka in Runde 3 der RSM Classic 2019 der PGA Tour. (Foto: Getty)
Alex Cejka in Runde 3 der RSM Classic 2019 der PGA Tour. (Foto: Getty)

Nach drei Runden führt Brendon Todd die RSM Classic der PGA Tour an, vor Webb Simpson und Sebastian Munoz auf dem geteilten zweiten Platz. Alex Cejka verliert den Anschluss an die Spitze und rutscht mit einer 69er Runde ins Mittelfeld ab.

Alex Cejka verliert an Boden im Leaderboard

Seit dem starken Auftakt von Alex Cejka bei der RSM Classic rutscht der 49-Jährige konstant im Leaderboard ab. Grund dafür ist, dass die zwar solide Leistung des gebürtigen Tschechen nicht mit den 62er und 63er Runden der Führenden sowie der tiefen Scores seiner weiteren Konkurrenz mithalten kann. Die Pros nehmen den Seaside Course des Sea Island Resorts auseinander, Runden von Even Par (70) oder sogar höher häuften sich erst under den letzten 20 des Leaderboards. Cejka kassierte früh zwei Bogeys, kämpfte sich aber mit vier Birdies in Folge zurück unter die Top 20 des Feldes, ein letzter Schlagverlust nach einem ungenauen Abschlag an Bahn 14 katapultierte Cejka allerdings auf den geteilten 27. Rang. Von diesem aus startet er mit vier Schlägen Rückstand auf die Top 10 ins Finale.

Brendon Todd auf dem Weg zum dritten Sieg auf der PGA Tour in Folge?

Brendon Todd führt zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison den FedExCup nach zwei Siegen in Folge bei der Bermuda Championship und der Mayakoba Classic an. Mit einem weiteren Sieg am Sonntag könnte er in die Reihen von Tiger Woods und Dustin Johnson aufsteigen, als einer der wenigen Spieler, die drei Turniere in Folge gewonnen haben. Mehr noch, er wäre nicht nur drei Starts, sondern bei drei aufeinanderfolgenden Turnieren der PGA Tour Saison siegreich, das ist seit Tiger Woods 2006 niemandem mehr gelungen. Umso beeindruckender ist diese Leistung wenn man weiß, dass Todd sich von einen schweren Fall von Yips erholt hat und lange Zeit Probleme hatte, überhaupt unter Par zu spielen. Seine phänomenale 62er Runde, mit sechs Birdies alleine auf den ersten neun Löchern war seine zwölfte Runde in Folge von höchstens 68 Schlägen, vier davon 63 oder besser.

Damit hat er zwei Schläge Vorsprung vor Webb Simpson und Sebastian Munoz. Simpson und Todd sind seit ihrer Schulzeit eng befreundet. "Ich habe einige Golfturniere gewonnen und dann zieht er nach Cary, North Caroline und fängt an mich dauernd zu schlagen", erinnert sich Simpson an die Teenager-Zeit der beiden. "Er war sehr gut und wir haben uns gegenseitig inspiriert." In der Finalrunde werden beide gegeneinander um den Sieg auf der PGA Tour spielen.