PGA Tour: Alex Cejka strebt Topplatzierung an
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PGA Tour: Alex Cejka strebt Topplatzierung an

Alex Cejka lauert auf eine Topplatzierung, Mickelson auf einen Sieg auf der PGA Tour. Ein Amateur stellt einen Turnierrekord auf.

Alex Cejka bleibt bei der Desert Classic der PGA Tour konstant. (Foto: Getty)
Alex Cejka bleibt bei der Desert Classic der PGA Tour konstant. (Foto: Getty)

Drei Tage, drei unterschiedliche Plätze: Nachdem alle Spieler den Stadium Course, den Nicklaus Tournament Course und LaQuinta Country Club gespielt habe, wird bei der Desert Classic der PGA Tour der Cut gezogen. Während Phil Mickelson das Turnier weiterhin souverän anführt hat Alex Cejka noch immer Aussichten auf eine Topplatzierung. Stephan Jäger und Sepp Straka scheitern an dem Cut, der bei neun Schlägen unter Par lag.

Phil Mickelson führt vor Finale auf der PGA Tour

Über alle drei Runden hielt Phil Mickelson die Führung fest in der Hand. Auf dem Stadium Course, dem schwersten der drei Plätze, bereitete er sich mit einer bogeyfreien 66 schon auf das Finale vor, das ebenfalls auf diesem Platz ausgetragen wird. "Ich liebe es, eine Chance auf den Sieg zu haben, in der letzten Gruppe zu starten, die Nervosität und die Aufregung zu fühlen, die Möglichkeiten. Es macht viel Spaß." Mickelson führt zwei Schläge vor Adam Hadwin, der bei der Desert Classic zum vierten Mal in Folge um den Titel kämpft. In den vergangenen drei Jahren schnitt er nicht schlechter als auf dem sechsten Platz ab. Am Sonntag strebt er nach seinem zweiten Sieg auf der PGA Tour, für Mickelson wäre es der 44. Titel seiner Karriere.

Für Alex Cejka ist noch alles möglich

Mit acht Schlägen Rückstand auf den Führenden ist für Alex Cejka auf dem geteilten 15. Platz zwar der Sieg in weiter Ferne, aber fast alles dazwischen ist für ihn noch eine Möglichkeit. Im LaQuinta spielter er wie Tags zuvor eine 68er Runde. Nach zwei Birdies schlich sich an Loch 8 ein Schlagverlust in seine Runde ein, auf der Back Nine gewann er aber drei Birdies in Folge.

Mit drei Schlägen unter Par landete Stephan Jäger in dem großen Feld weit hinter dem Cut. In seiner dritten Runde spielte er abgesehen von Birdie-Doppelbogey-Birdie die restlichen Löcher in Par und kam so mit einer Even-Par-Runde ins Clubhaus, die bei weitem nicht ausreichte, um gegen den Cut anzukommen. Sepp Straka verpasste mit einem Schlag mehr ebenfalls den Cut. Nach seiner 73er Runde zum Auftakt erholte er sich mit einer 67er Runde beim zweiten Durchgang, eine 74 zum Abschluss brach ihm aber das Genick.

Amateur stellt Turnierrekord auf

Ebenfalls den Cut verpasste der Amateur Charlie Reiter, nicht aber ohne einen Turnierrekord aufzustellen. Nach Runden von 75 und 70 Schlägen hatte der Student keine ideale Ausgangslange, ließ sich davon aber nicht von einem grandiosen Finish abhalten. Mit 63 Schlägen stellte er einen Turnierrekord auf dem Stadium Course auf und es könnte die zweitniedrigste Runde eines Amateurs auf der PGA Tour sein. Um einen Schlag verpasste er den Cut.