PGA Championship 2019: Nächster Streich von Tiger Woods?
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PGA Championship 2019: Nächster Streich von Tiger Woods?

Tiger Woods begeisterte beim US Masters die Golfwelt, wie in seinen besten Jahren. Krönt er sein Comeback bei der PGA Championship 2019 oder kontert die junge Generation?

Tiger Woods geht als amtierender Masters-Sieger als einer der Favoriten ins Rennen um die PGA Championship 2019. (Foto: Getty)
Tiger Woods geht als amtierender Masters-Sieger als einer der Favoriten ins Rennen um die PGA Championship 2019. (Foto: Getty)

Im vergangenen Jahr schrammte Tiger Woods bereits haarscharf am Sieg bei der PGA Championship vorbei. Lediglich Brooks Koepka platzierte sich vor ihm im Leaderboard. Auf einen ähnlich spannenden Kampf um den Titel hätten wir in diesem Jahr, rein gar nichts einzuwenden. Bei den US-Amerikanern wollen alle ihren Tiger wieder "in contention" also im Titelkampf erleben.

PGA Championship - ein kurioses Major

Die PGA Championship hat sich im Vergleich zu den anderen Major-Turnieren am deutlichsten gewandelt. Zu Beginn der Turnierhistorie wurde der sportliche Wettstreit im Match-Play-Format gespielt. Mann gegen Mann, über viele K.O.-Runden bis ein Sieger feststand - dieser zehrende Prozess missfiel den Verantwortlichen mit den Jahren immer mehr.

Deswegen wurde ab dem Jahr 1958 auf das altbewährte Zählspiel zurückgegriffen. Seitdem hat sich in der Spielform nichts geändert. Der Austragungsort ist jedoch alternierend. Mit den Vereinigten Staaten von Amerika ist das Turnier zwar auf ein Land als Gastgeber begrenzt, aber die vielen unterschiedlichen bespielten Plätze bieten immer wieder Abwechslung und komplett neue Herausforderungen für die Golfer.

Neuer Termin, neuer Platz, altbekannter Sieger?

Am Donnerstag werden die besten Golfer der Welt zum 101. Mal um die berühmte Wanamaker Trophy kämpfen. Durch die heftigen und drastischen Änderungen im Turnierplan der PGA Tour wird die PGA Championship 2019 erstmals bereits im Mai ausgetragen. Der Monat August beherbergte bisher immer dieses Major. Das dürfte den Fans und Zuschauern wahrscheinlich nicht all zu viel ausmachen, denn nun steht von April bis Juli in jedem Monat ein Major an. Die Players Championship im März leitet die wichtigsten Titelkämpfe des Jahres ein.


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Eine weitere Besonderheit bietet dieses Major, denn die 20 besten Teaching Pros können sich ebenfalls einen Startplatz im Feld ergattern. Durch Qualifikationsturniere und eigene Meisterschaften sind Teaching Pros, die Mitglied der PGA sind, berechtigt, um eine Teilnahme in diesem Major zu erhalten. Damit festigt die PGA die wichtige Zusammenarbeit zwischen den Stars der Profitouren und den Golflehrern, die den Hobby- und Amateurgolfern das Spiel mit der weißen Kugel beibringen. Platzierungen von Teaching Pros in den oberen Gefilden der Leaderboards bilden jedoch absolute Ausnahmen.

Dieses Jahr gastiert die Meisterschaft im Bethpage Black Course, der mit rund 6.800 Metern bei Par 70 den ein oder anderen Spieler sicherlich schwarz sehen lässt. In den Jahren 2002 und 2009 wurden dort sogar schon US Open ausgetragen, deswegen ist der Platz für die alten Hasen kein unbeschriebenes Blatt. Lucas Glover, der sich 2009 den Titel sicherte, und Tiger Woods (Sieger 2002) freuen sich sicherlich, wieder an bereits erfolgreicher Stelle aufteen zu dürfen.

Tiger Woods und die Rekorde

Das gigantische Medienecho, das nicht nur durch die Golfwelt hallte, ließ sämtliche Tiger-Kritiker verstummen. Er kann es noch - und wie! Jetzt benötigt die Großkatze lediglich einen weiteren Sieg auf der PGA Tour, um mit Sam Snead gleichzuziehen. Dieser führt mit 82 Siegen die ewige Bestenliste in der genannten Kategorie an. Bei Major-Titeln liegt nur Jack Nicklaus vor Tiger. Um die Bestmarke von 18 zu knacken, braucht er noch drei weitere Triumphe bei Majors.

Dabei helfen werden ihm seine neuen Eisen, die in enger Zusammenarbeit mit seinem Ausrüster entwickelt wurden. Pünktlich zur Masters-Woche wurden diese der Öffentlichkeit präsentiert und das Rätsel-Raten, welche Prototypen Tiger spielt, nahm ein Ende. Einen perfekteren Start hätten sich die Verantwortlichen nicht wünschen können, denn die mediale Aufmerksamkeit für die neuen Modelle war gigantisch.

Hier können Sie sich alles zu den TaylorMade P7 TW Eisen von Tiger Woods durchlesen.

Neben den Eisen fanden sich noch viele weitere Schläger von TaylorMade im Masters Erfolgs-Bag. Driver, Holz und Wedges stammen von den Amerikanern. Auf den Grüns vertraut Tiger seinem Scotty Cameron Putter, den er seit Jahrzehnten spielt und liebt. Die Ballwahl fällt auf ein Modell aus dem Hause Bridgestone für die Woods kräftig die Werbetrommel rührt.

Deutsche Hoffnung Kaymer

Aus deutscher Sicht hält Martin Kaymer die Fahnen hoch. Der Mettmanner ist als ehemaliger Sieger einer PGA Championship lebenslang für dieses Major spielberechtigt. Im Jahr 2010 triumphiert er in Whistling Straits im Play-Off gegen Bubba Watson. Dieser Erfolg ist bereits neun Jahre her und Einiges hat sich verändert: Er erklomm die Spitze der Weltrangliste, überzeugte bei diversen Ryder Cups, gewann mit der US Open 2014 ein weiteres Major und trennte sich von seinem langjährigen Caddy. Eine Konstante ist jedoch sein Equipment.


Der mittlerweile 34-jährige ist schon lange in Textilien von Hugo Boss unterwegs. Bei der Hardware ist es ihm wichtig, ein Free-Agent zu sein. Dies bedeutet, dass er kein Geld von Herstellern erhält, dass er die aktuellen Modelle zu Werbezwecken spielt. Diese Unabhängigkeit erlaubt es ihm, genau das zu spielen, von dem er sich den größten Vorteil erhofft. Interessant zu beobachten ist, dass er trotzdem fast ausschließlich mit Equipment von TaylorMade unterwegs ist. Lediglich der Putter bildet hier eine Ausnahme.

Dass sich diese Markentreue auf lange Sicht auszahlt, bewies er in der Finalrunde des British Masters. Auf den Back-Nine spielte er furios auf und notierte gleich zwei Eagle. Ein geteilter achter Platz, eine gehörige Portion Selbstvertrauen und ein hoffentlich wieder erstarkter Kaymer bilden eine solide Grundlage für ein erfolgreiches Major.

PGA Championship 2019 - die jungen Wilden

Wenn es an die Top-Favoriten geht, darf die Nummer 1 der Welt, Dustin Johnson, natürlich nicht fehlen. Er nimmt die Plätze durch seine mächtigen Hiebe auseinander und ermöglicht sich somit viele Birdie-Chancen. Einen ähnlichen Spielstil weist auch Rory McIlroy auf, der sich bei Großturnieren immer ins Rampenlicht spielt. Der titelverteidigende Brooks Koepka taucht bei Majors immer wieder in der Spitze auf. Aus kontinentaleuropäischer Sicht werden Jon Rahm aus Spanien und Francesco Molinari aus Italien heiß gehandelt.

Erfahrene Golfer wie Tiger Woods oder Phil Mickelson auf der einen Seite oder jung, wild und dynamisch auf der anderen. Das anstehende Major wird die Golfwelt wieder in ihren Bann ziehen und wir blicken gespannt nach New York.


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