Tag zwei der Lyoness Open
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Lampert ist bei der Lyoness Open weiter im Rennen

Lampert spielt bei guten Bedingungen eine solide zweite Runde, Kieffer findet nicht zu seinem Spiel.

Kann zufrieden sein: Moritz Lampert mischt am Wochenende bei der Lyoness Open mit. (Foto: Getty)

Bei der Lyoness Open in Österreich ging es am zweiten Tag des Turniers bei deutlich besserem Wetter auf die Runde. Im westlich von Wien gelegenen Atzenbrugg spielten die Profis der European Tour auf dem im Jahr 2000 eröffneten Kurs des Diamond Country Club um den Sprung ins Wochenende.

Moritz Lampert spielt konstant

Auf dem geteilten 20. Platz ist Moritz Lampert in den zweiten Tag der Lyoness Open gestartet. Seine Front Nine war geprägt von Konstanz. Auf der dritten Bahn konnte Lampert ein Birdie notieren, daneben standen nach der ersten Hälfte acht Pars auf der Score-Karte.

Dem Birdie auf Loch elf folgte ein Bogey auf der Vierzehn. Auch die Freude über das Birdie auf der fünfzehnten Bahn hielt nicht lange an, denn am sechzehnten und siebzehnten Loch musste Lampert jeweils ein Bogey hinnehmen. Insgesamt wird er aber zufrieden mit seiner Leistung sein. Bei Abschluss seiner Even-Par-Runde lag Lampert mit -3 auf dem geteilten 36. Platz und damit sicher oberhalb der Cut-Grenze.


Maximilian Kieffer scheitert am Cut

Für Maximilian Kieffer war die Ausgangsposition etwas schlechter. Nach seiner 71er-Runde (-1) von Tag eins ging der 22-Jährige vom geteilten 45. Rang aus ins Rennen. Um auch am Wochenende dabei zu sein, hieß es für ihn eine gute Runde unter Par zu spielen. Leider kam der erste Rückschlag schon zu Beginn der Runde: Kieffer musste am ersten Loch ein Doppel-Bogey, am zweiten ein Bogey notieren. Einem weiteren Bogey am achten Loch standen am Ende der Front Nine zwei Birdies auf den Bahnen sechs und neun gegenüber.

Die zweite Hälfte begann mit Birdie - Bogey, ein weiteres Birdie an der Dreizehn ließ nochmal Hoffnung aufkommen, nach zwei Bogeys in Folge an der sechzehnten und siebzehnten Spielbahn sah es aber düster aus. Kieffer bringt eine 75 (+3) ins Club-Haus. Insgesamt  lag er bei Abschluss der Runde mit +2 auf dem geteilten 82. Rang, und muss sich leider damit anfreunden, am Wochenende nicht mehr eingreifen zu können.



Jetzt gilt es den Blick nach vorne zu richten

Mit Blick auf das "Heimspiel" in München, sagte Kieffer nach der Runde: „Ich hatte heute einen ganz schlechten Start in die Runde erwischt. Meine Schläge waren nicht gerade die Besten und dann habe ich schnell die Geduld verloren. Jetzt mache ich erst einmal eine Pause und lasse das Turnier in St. Omer aus, um mich optimal auf die BMW International Open vorzubereiten. Ich möchte mich im Golf Club München-Eichenried in guter Form präsentieren, denn ich freue mich schon darauf vor heimischem Publikum an der Start zu gehen.“ Der dritte Deutsche Max Glauert erwischte einen rabenschwarzen Tag. Mit zwei Doppel-Bogeys, drei Bogeys und nur zwei Birdies liegt er auf T122.

Joost Luiten übernimmt die Führung

An die Spitze des Feldes hat sich der Niederländer Joost Luiten gespielt. Nach seiner beeindruckenden 65 (-7) vom Vortag konnte der 27-Jährige eine 68 nachlegen und führt somit bei elf unter Par. Ein Trio hat sich ihm an die Fersen geheftet. Paul Waring aus England, Callum Macaulay aus Schottland und der Spanier Eduardo de la Riva liegen nach Runde zwei der Lyoness Open bei zehn Schlägen unter Par auf dem geteilten zweiten Platz.

Wunderbar für alle Golf-Fans ist außerdem, dass sich der "Mann mit der Zigarre", Miguel Ángel Jiménez, in blendender Form zeigt. Nach seiner 67 vom ersten Tag konnte er heute eine 70er-Runde nachlegen und liegt in Reichweite zur Spitze auf dem geteilten siebten Rang.

Nicht ganz so gut läuft es für Titelverteidiger und Lokalmatador Bernd Wiesberger. Nach der heutigen 71 spielt Wiesberger zwar nicht ganz vorne im Feld mit, bei insgesamt -5 hat er jedoch noch alle Chancen wieder dorthin zu kommen.

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