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Favorit Rory McIlroy meditiert und jongliert für Karriere-Grand-Slam

Allerlei vom Masters: Tiger siegessicher, das 83. wird eine nasse Sache, Els hat die Nase voll, Damen in Grün bekommen Zuwachs.

Rory McIlroy mit seinem Caddie beim US Masters 2019. (Foto: Getty)
Rory McIlroy mit seinem Caddie beim US Masters 2019. (Foto: Getty)
Turnierportrait zu diesem Thema
PGA Tour Live Golf - Livescoring
Ort: Augusta National Golf Club
Datum: -
Preisgeld: $11.000.000
Deutsche Teilnehmer: Martin Kaymer, Bernhard Langer
LIVE-TV: Do.-Sa. ab 21:00 Uhr; So. ab 20:00 Uhr auf Sky


Geheimwaffe: Rory McIlroy lässt bei der Jagd nach dem Karriere-Grand-Slam nichts aus. Seit kurzem meditiert der 29-jährige Nordire regelmäßig, jongliert zur Konzentrationsschulung und hat zudem einen Psychologen engagiert – Dr. Clayton Skaggs hilft dem vierfachen Majorsieger beim mentalen Training. „Ich habe nicht ein paar Monate bei den Affen in Nepal gelebt“, sagte „Rors“ grinsend zu seiner neuen Ausrichtung: „Es geht um eine Änderung der Einstellung, um die Fokussierung auf die kleinen Dinge und nicht mehr ums Leben oder Sterben je nach Ergebnis."

Bei der Players Championship hat‘s schon geholfen, und der Erfolg beim insgeheimen fünften Major macht Rory McIlroy nach wie vor zum Masters-Favoriten. Bei den Buchmachern in Las Vegas rangiert er mit 8:1 vor Dustin Johnson (10:1) sowie Justin Rose und Tiger Woods bei 12:1. Letzterer machte in den vergangenen Tagen ein signifikanten Wettquoten-Sprung nach vorn. Vielleicht lag‘s am selbstbewussten Statement des 14-fachen Majorsiegers: „Ich weiß, dass ich auch zum fünften Mal ein Masters gewinnen kann.“

Masters stehen regnerische Tage bevor

Nasse Sache: Der Wetterbericht für dieses 83. US Masters ist nicht besonders verheißungsvoll. Die Meteorologen prophezeien Gewitter und eine Menge Regen, und zwar täglich. Lediglich der heutige Auftakttag soll ideale Bedingungen haben. Am Schlimmsten sind die Aussichten für den Finalsonntag, die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei 90 Prozent. Zudem soll im Lauf des Nachmittags starker Wind aufkommen.


Ridley steht zu Amateurinnen

Bekenntnis: Nach der überaus erfolgreichen Premiere des Augusta National Women‘s Amateur hat sich Fred Ridley, der Chairman des Masters-Clubs, ausdrücklich hinter das Amateurgolf der Damen gestellt. „Unsere Bemühungen zur Entwicklung des Golfsports fokussieren sich nach wie vor besonders auf die Amateure“, erteilte er einem LPGA-Turnier der Proetten in naher Zukunft eine klare Absage: „Ich denke, dass unsere Initiative mit dem Augusta National Women‘s Amateur sehr wohl auch den Proetten und der LPGA hilft, weil es das Damengolf insgesamt in den Fokus rückt.“



„The Big Easy“ ist mit Augusta durch

Nase voll: Ernie Els (49) ist in dieser Woche im Augusta National Golf Club nicht dabei und wird dieses 83. Masters auch nicht vermissen. „Mir reicht‘s. Und das ist ok so“, sagte „The Big Easy“, der sich bei seinen 23 Starts wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert hat. Zwei zweiten Plätzen und sechs Top-10-Platzierungen stehen beispielsweise seit 2014 zwei verpasste Cuts, ein 53. Platz und die verpassten Teilnahmen im vergangenen Jahr und heuer gegenüber. „So was tut weh, und das hört auch nicht irgendwann auf“, sagte der vierfache Majorsieger aus Südafrika. „Der Platz und die Leute dort in allen Ehren, aber für mich war es meist ein Albtraum, und wie oft will man noch vor die Wand rennen.“


Damenriege von Augusta wird zum Sextett

Verstärkung: Die Damenriege unter den Mitglieder von Augusta National bekommt Zuwachs. Im Vorfeld des 83. Masters wurde bekannt, dass Heidi Ueberroth als insgesamt sechstes weibliches Mitglied vom Club eingeladen worden ist. Die 52-Jährige ist Direktorin der Pebble Beach Company und damit quasi Gastgeberin der diesjährigen US Open. Ueberroth, Tochter des US-Sportfunktionärs Peter Ueberroth, der unter anderem für die Olympischen Sommerspiele 1982 in Los Angeles verantwortlich zeichnete, gilt als exzellente Golferin mit Drive-Längen von über 250 Metern. Mit ihr besteht das Damen-Sextett von Augusta National aus Diana Murphy, Darla Moore, Condoleezza Rice, Ginni Rometty und Ana Botín.

US Masters 2019 Liveticker

Tiger Woods über den Masters-Platz im Lauf der Jahre

Alter Hase: Tiger Woods spielt heuer sein 22. Masters und hat folgerichtig in all den Jahren eine Menge gesehen auf dem heiligen Rasen von Augusta National. Beim WGC – Match Play fragte „Golf.com“ den 43-Jährigen nach den signifikantesten Veränderungen des Masters-Kurses seit seine, ersten „Green Jacket“ 1997. „Der Platz ist mittlerweile vom Abschlag deutlich herausfordernder“, sagte der Tiger. „Allein schon, weil an der Neun oder an der Elf beispielsweise der Wald viel näher an die Fairways gerückt ist.“ Auffällig sei, so der Tiger, überdies der heutige Grasschnitt: „Früher wurde das Gras in Spielrichtung gemäht, das hat riskante Schläge ergeben. Jetzt wird das Gras gegen den Roll des Balls geschnitten, das beeinträchtigt die Länge.“ Und ist – unbenommen der aktuellen Verlängerung des Par-4-Fünften um 41 auf stramme 457 Meter – wohl eine von Augusta Nationals Verteidigungsstrategien gegen die überbordenden Schlagdistanzen. Laut Woods sind zudem die Bunker tiefer geworden, nicht zuletzt seien seit seinem ersten Auftritt in Georgia sämtliche Grüns komplett überarbeitet und leicht abgeflacht worden.



Justin Rose mags „mehrfach“

Englische Woche? Justin Rose hat einen Traum. Der 38-Jährige wünscht sich einen Major-Triumph als Weltranglistenerster. „Du kannst ein Major gewinnen und eine Goldmedaille,“ sagte der US-Open-Champion von 2013 und Olympiasieger von 2016 der BBC, „aber als Nummer eins der Welt hier in Augusta zu gewinnen, wäre absolut fantastisch.“ Außerdem mag Rose, der 2015 und 2017 jeweils Zweiter wurde, die Vokabel „mehrfach“, will heißen, er wäre gern mehrfacher Majorsieger: „Von jedem eins würde mir reichen.“


Gary Player „jüngstes“ Pferd im PXG-Stall

Neues Material: Gary Player schreitet heute beim Ceremonial Tee Shot mit neuem Schlagwerkzeug zur Tat. Der 83-jährige neunfache Majorsieger aus Südafrika ist das jüngste Testimonial im Stall von Bob Parsons‘ Edelschmiede PXG. „Black Knight“ Player hatte gestern beim Par-3-Contest schon mal Gelegenheit, sich mit dem Materialwechsel anzufreunden.



Der Master-Pfannkuchen

Zum Schluss: Beim Masters ist vieles Legende, auch das seit Jahr und Tag unverändert ebenso preisgünstige wie reichhaltige Angebote an Speisen und Getränken. Eines freilich haben die Augusta Nationals zwischen Pimento-Cheese- und Eiersalat-Sandwich vergessen – einen Pfannkuchen in Gestalt des unverwechselbaren Masters-Logo. Voilà, hier ist das Backwerk zum ersten Major einer jeden Golfsaison:

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