European Tour: Maximilian Kieffer bester Deutscher in Marokko
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European Tour: Maximilian Kieffer bester Deutscher in Marokko

Matthias Schwab und Maximilian Kieffer legen bei der Trophee Hassan II den Grundstein für ein vielversprechendes Turnier in Marokko.

Maximilian Kieffer startet vielversprechend auf der European Tour. (Foto: Getty)
Maximilian Kieffer startet vielversprechend auf der European Tour. (Foto: Getty)

Die erste Runde der Trophee Hassan II, dem Turnier der European Tour in Marokko, endete mit Jordan Smith an der Spitze. Mit sieben Schlägen unter Par liegt er einen Schlag vor dem Spanier Alejandro Canizares und dem Amerikaner Sean Crocker. Von sechs deutschen Teilnehmern bewältigte Maximilian Kieffer die erste Runde am erfolgreichsten mit einem geteilten 17. Platz. Der Österreicher Matthias Schwab liegt mit zwei Schlägen weniger auf dem geteilten 7. Rang, der Schweizer Joel Girrbach rettete sich mit zwei Birdies auf den geteilten 57. Rang, den auch Marcel Siem nach der ersten Runde belegt.

Matthias Schwab und Maximilian Kieffer unter Par

Mit einem Bogey am dritten Loch hatte Max Kieffer zwar keinen guten Start in die Trophee Hassan II, ein Birdie an Loch 9 zum Ausgleich seines Scores und ein weiteres Birdie auf der Back Nine reichten ihm aber für einen vielversprechenden 17. Platz aus, da er weitere Schlagverluste vermied. Einzig Matthias Schwab hat aus deutschsprachiger Sicht bessere Aussichten, nachdem er trotz einiger Schlagverluste vier Birdies innerhalb von fünf Löchern einlochte und auf den letzten Bahnen weitere Schlaggewinne nachlegte. So erklomm er sogar die Top 10.

Nur zwei Schläge trennen Max Kieffer und Marcel Siem, das Feld der European Tour liegt nach den ersten beiden Runden aber noch so eng beieinander, dass diese zwei Schläge 40 Plätzen entsprechen. Nach drei Bogeys kämpfte Marcel Siem sich mit zwei Birdies auf den letzten vier Löchern auf einen Score von einem Schlag über Par zurück. Joel Girrbach legte ebenfalls einen Endspurt hin und verzeichnete zwei Schlaggewinne auf den letzten beiden Löchern.

Ritthammer, Mejow und Schmitt fürchten um Cut

Bernd Ritthammer begann und beendete seine Runde zwar mit Birdies, aufgrund von fünf Bogeys dazwischen teilt er sich nach den ersten 18 Löchern aber nur den 104. Platz mit drei Schlägen über Par. Ihm folgen Philipp Mejow und Max Schmitt mit fünf Schlägen unter Par auf den geteilten 133. Rang. Schwarz-rot-goldenes Schlusslicht bildet Hurly Long auf T143. Der Golfer des German National Team und Mitglied Spieler der DGL Mannschaft des GC Mannheim-Viernheim hat erst kürzlich den Wechsel ins Profilager vollzogen und spielt sein erstes European-Tour-Turnier als Professional. Long hatte 2017 Golf-Geschichte geschrieben, als er mit einer 61 den Platzrekord von Pebble Beach brach.

Jordan Smith führt auf der European Tour

Jordan Smith brachte eine bogeyfreie Runde zustande, die ihm den Weg an die Spitze ebnete. Bereits bei seinem letzten Event, der Maybank Championship im März, errang er eine Top-10-Platzierung und macht in Marokko dort weiter, wo er aufgehört hat. Auch der geteilte Zweite, Canizares, blieb ohne Bogey. Vor fünf Jahren gewann Canizares die Trophee Hassan II schon einmal, hatte seitdem aber seine Tourkarte verloren und erst für dieses Jahr über den Sieg bei der Q-School wiedererlangt. Gleichauf bei sechs Schlägen unter Par liegt der ebenfalls bogeyfreie Sean Crocker, dem ein Eagle an Bahn 12 auf seine Position verhalf.



Albatros-Alarm

Nach einem mäßigen Start mit zwei Bogeys auf den ersten sechs Löchern drehte Stephen Gallacher seine Runde nicht nur mit zwei Birdies herum, sondern beendete sie auch mit einem absoluten Highlight. Zwei Birdies und ein Albatros auf den letzten Löchern verschafften Gallacher sogar einen Rang in den Top 5. Besondere Erwähnung fand Gallachers Caddie im Twitter-Eintrag des Golfers zu dem Albatros, denn es handelte sich um seinen 18-jährigen Sohn, der schon bei Gallachers Sieg in Indien an seiner Tasche stand.

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