Martin Kaymer: "Ich genieße den Prozess, den ich gerade durchmache"
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Martin Kaymer: „Ich genieße den Prozess, den ich gerade durchmache“

Für die Besten des Race to Dubai steht das erste Playoff der European Tour an. Martin Kaymer darf als Nachrücker ebenfalls starten.

Martin Kaymer gibt vor den Playoffs der European Tour Einblicke in seine körperliche und mentale Verfassung. (Foto: Getty)
Martin Kaymer gibt vor den Playoffs der European Tour Einblicke in seine körperliche und mentale Verfassung. (Foto: Getty)

Bei der Turkish Airlines Open in Antalya starten nicht, wie gewohnt, mehr als 140 Stars der European Tour, sondern nur die besten 70 der aktuellen Saisonwertung, des Race to Dubai. Obwohl sich Martin Kaymer auf dem derzeit 71. Platz im Race to Dubai befindet, ist er dank einiger Absagen doch startberechtigt. Für die deutsche Nummer Eins gilt es, sich an diesem Wochenende in der Türkei um einige Plätze zu verbessern, um auch nächste Woche bei der NedBank Golf Challenge teilnehmen zu können, dem zweiten Playoff-Turnier des Tour-Finales.

Vorschau: Martin Kaymer im Race to Dubai

Mit dem sechsten Rolex-Event der Saison, der Turkish Airlines Open, neigt sich die Saison der European Tour dem Ende entgegen. In Antalya erhalten die Spieler auf dem Montgomerie Maxx Royal die Chance, sich ein vorletztes Mal die entscheidenden Punkte im Race to Dubai zu sichern. Als einziger Deutscher erhält Martin Kaymer als Nachrücker die Chance, am Playoff Event teilzunehmen. Der derzeit 71. des Rankings kann durch eine gute Leistung unter die besten 60 im Race to Dubai gelangen, und sich somit für das letzte Playoff in Süfafrika qualifizieren, ehe es zum Finale nach Dubai geht.



"Ich war bisher jedes Jahr hier, seit es das Turnier gibt", stellte der 34-Jährige vor Turnierstart fest. "Es ist schön, besonders zu dieser Jahreszeit. Nachdem ich letzte Woche in Deutschland war und das Wetter dort sah, ist es schön, hier rauszukommen und die großartigen Golfplätze zu genießen, die sie hier haben", so der Dauerbrenner der Turkish Airlines Open. Der Mettmanner zeigt sich vor dem Turnier optimistisch: "Das Spiel fühlt sich gut an. Ich fühle mich auf dem Platz ziemlich ruhig. Ich genieße wirklich den ganzen Prozess, den ich gerade durchmache, indem ich mich auf die richtigen Dinge konzentriere und mich nicht zu sehr von Dingen abgelenkt lasse, die nicht wirklich wichtig sind". Obwohl die Saison für den zweifachen Major-Sieger womöglich nicht ganz nach Plan lief, freue er sich trotzdem, ein Teil des Events sein zu dürfen. "Ja, es ist eine dieser Wochen, auf die ich mich jedes Jahr freue. Manchmal wird es etwas unterschätzt. Es bedeutet immer noch, dass du eine ordentliche Saison hattest. Das ist alles, was du diese Woche tun kannst: Versuchen, dein Bestes zu geben und sich an diese Form zu halten".