European Tour: Stephen Gallacher gewinnt fünf Jahre nach letztem Sieg
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European Tour: Stephen Gallacher gewinnt fünf Jahre nach letztem Sieg

Stephen Gallacher gewinnt die Hero Indian Open, Matthias Schwab und Bernd Wiesberger liefern gemischte Ergebnisse im Finale der European Tour. 

tephen Gallacher gewinnt die Hero Indian Open der European Tour. (Foto: Getty)
tephen Gallacher gewinnt die Hero Indian Open der European Tour. (Foto: Getty)

Stephen Gallacher gewinnt die Hero Indian Open der European Tour mit einem Schlag vor dem Japaner Masahiro Kawamura. Platz 3 belegt der Spanier Jorge Campillo. Matthias Schwab rangiert nach einem schwachen Finale auf dem geteilten 18. Platz, einen Schlag vor Bernd Wiesberger, der seinerseits eine gute Finalrunde unterschrieb und das Turnier auf dem geteilten 23. Platz beendete.

Stephen Gallacher gewinnt auf der European Tour

Stephen Gallacher startete vom vierten Platz aus ins Finale, nichtsdestotrotz reichte ihm eine 71er Runde, um seinen vierten Sieg auf der European Tour einzufahren, sein erster Titel seit seiner erfolgreichen Titelverteidigung bei der Omega Dubai Desert Classic 2014. Nachdem er an Loch 7 vier Schläge über Par spielte, schien jede Chance auf den Sieg in weite Ferne gerückt, die sechs Birdies, angefangen an Loch 9, halfen ihm aber seinen Weg zurück an die Spitze zu finden.

Dass die beiden Führenden nach dem Moving Day sich im Finale zerlegten, Julian Suri mit einer 77er Runde und Callum Shinkwin mit einer 78er Runde, half Gallacher ebenfalls immens. Mit insgesamt acht Schlägen unter Par kamen sowohl er als auch Masahiro Kawamura auf die 18, während der Schotte hier aber mit einem Birdie seinen Triumph besiegelte, konnte der Japaner seine Chance nicht nutzen um nachzuziehen und ein Playoff zu erzwingen.

Positiver Abschluss für Bernd Wiesberger

Bernd Wiesberger erholte sich im Finale von seiner 75 am Moving Day und schloss das Turnier mit einer 70er Runde ab, die ihm im Leaderboard wieder ein wenig Auftrieb gab. Am Ende sprang der geteilte 23. Platz für ihn dabei heraus. Einziges Manko seiner Runde war das Triplebogey an Loch 10. Abgesehen davon gab es für den Burgenländer nur Birdies, fünf an der Zahl.

Matthias Schwab, der vom geteilten fünften Platz aus in das Finale startete machte auf seiner Runde zwar keine großen Schritte in Richtung der Spitze, hielt aber lange Zeit solide seine Top-10-Platzierung. Die letzten beiden Löcher wurden dem 24-Jährigen aber zum Verhängnis. Er beendete das Turnier mit einem Bogey und einem Doppelbogey und lag damit am Ende seiner Runde drei Schläge über Par. Das kostete ihn die gute Platzierung und ihm blieb letztendlich nur der geteilte 18. Platz.