European Tour: Bryson DeChambeau dominiert in Dubai, Martin Kaymer in Top 25
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European Tour: Bryson DeChambeau dominiert in Dubai, Martin Kaymer in Top 25

Martin Kaymer mit einer starken Schlussrunde auf der European Tour, während sich Bryson DeChambeau souverän den Titel sichert.

Bryson DeChambeau und Martin Kaymer bei der Omega Dubai Desert Classic 2019. (Foto: Getty)
Bryson DeChambeau und Martin Kaymer bei der Omega Dubai Desert Classic 2019. (Foto: Getty)

Mit Spannung hatte das Finale der Omega Dubai Desert Classic nicht wirklich viel zutun. Der Sieger stand nach drei gespielten Löchern in der Finalrunde bereits so gut wie fest. Auch wenn große Namen hinter Bryson DeChambeau lauerten, ließ dieser sich nicht verunsichern. Martin Kaymer nutzte die letzte Runde, um einen guten Eindruck in Dubai zu hinterlassen.

Bryson DeChambeau gewinnt sein erstes Turnier auf der European Tour

Vor Beginn der Runde meldeten noch einige Spieler Ambitionen auf den Titel an, allen voran Titelverteidiger Haotong Li. Bryson DeCheambeau stellte allerdings früh klar, dass er sich den Sieg nicht nehmen lassen wird. Auf den ersten drei Löchern spielte der US-Amerikaner drei Birdies und baute damit seine dünne Führung aus. Mit Eagle-Birdie-Bogey-Birdie-Birdie begann er dann seine zweiten Neun und lag nach 14 gespielten Löchern schon sieben Schläge vor seinen Verfolgern. Die restlichen vier Löcher waren nur noch Formsache für den "Professor". Ein weiteres Birdie auf der 17. Bahn brachte DeChambeau schließlich zum Sieg bei einem Gesamtergebnis von 24 Schlägen unter Par - Rekord bei der Omega Dubai Desert Classic. Bei Schlägen wie diesem ist es nicht überraschend, dass der 25-Jährige das Feld in Dubai dominierte:


Der US-Amerikaner war begeistert über seinen ersten Sieg auf der höchsten europäischen Tour: "Es ist unglaublich meinen ersten Sieg in Übersee auf der European Tour zu holen", sagte DeChambeau im Anschluss an seine Runde. "Ich bin sehr glücklich einen internationalen Sieg geholt zu haben. Ich bin sehr zufrieden, dass ich mit meinem Ansatz Golf zu spielen, auf verschiedenen Touren gewinnen kann."

Martin Kaymer mit starkem Abschluss in die Top 25

Nachdem Martin Kaymer sich am Moving Day nicht nach vorne arbeiten konnte und am Finaltag keine Chance mehr auf den Sieg hatte, spielte der Mettmanner befreit auf. Bereits nach vier Löchern lag Kaymer bei drei Schlägen unter Par. Auf den Back Nine folgten drei Birdies und ein Bogey. Mit dem Tagesergebnis von -5 spielte sich der ehemalige Weltranglistenerste unter die Top 25 und belegt bei elf Schlägen unter Par den geteilten 24. Rang. Kaymer spielte bereits am Freitag eine 67er Runde. Die Runden von 71 und 72 am Donnerstag und Samstag hinderten den zweimaligen Majorsieger an einem besseren Ergebnis.

Matthias Schwab, der wie Martin Kaymer bei sechs Schlägen unter Par in die letzte Runde ging, spielte seine schlechteste Runde der gesamten Woche. Beim Österreicher lief über weite Strecken hinweg wenig zusammen. Drei Bogeys, zwei Birdies und ein Doppelbogey auf der 15. Bahn warfen den 24-Jährigen auf dem Leaderboard weit zurück. Gemeinsam mit dem Schotten Richie Ramsey spielte er mit einer +3 die schlechteste Runde des Tages.



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3 LESER-KOMMENTARE Geben Sie jetzt Ihre Meinung zu diesem Thema ab
  1. Jürgen Schumann

    Wie immer absolutes Mittelmaß . Kaymer scheint ja damit voll zufrieden zu sein !

    Antworten

    • Klemens Friedhoff

      Hallo Jürgen,

      „Mittelmaß“ hört sich bei Dir ja stark nach Schimpfwort an. Ich schlage vor, das Du Dein Bag nimmst und mal mit Martin auf die Runde gehst. Danach könne wir ja nochmal reden … Ich plädiere für ein wenig mehr Respekt.
      Gruß, Klemens

      Antworten

      • Jürgen Schumann

        Hallo Klemens
        Hör sein Gerede und was und was danach im der Praxis herauskommt.
        Man kann auch in einer Scheinwelt leben. Seine Ziele sind bestimmt viel
        höher aber mit einer immer gleichen Vorgehensweise bei Abstimmung zwischen
        Freizeit und Turnierpräsenz – lange Pausen – wird sich nicht viel ändern.
        Erst jetzt der Start auf der PGA-Tour, die Ankündigungen und dann das Ergebnis.
        Der Trend der letzten Saison wird leider fortgesetzt !
        Man kann nicht nur alles schönreden. Kritik ist hier wohl mehr angebracht.
        Gruß Jürgen