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Das amerikanische Ryder-Cup-Team unter der Lupe

Das amerikanische Ryder-Cup-Team ist fix. Acht Spieler bester Spielklasse und vier Rookies werden Europa den Cup streitig machen.

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Zach Johnson

Der in Georgia lebende Johnson beendete 2012 sechs Turniere auf der PGA Tour in den Top 10, wobei er zwei davon gewann.  Als 14. der Weltrangliste und sechster der Points List qualifiziert sich der 22-malige Turniersieger für das Team. Für den Masters Gewinner von 2007 ist es nun schon die dritte Teilnahme. Bis jetzt konnte er insgesamt  3,5 Punkte in sieben Matches erzielen – 3 Siege,  drei Niederlagen, ein Match geteilt. Johnson gilt mit seiner optimistischen Art als beliebter Teampartner, jedoch wirkt er alles andere als einschüchternd auf seine Gegner.

Phil Mickelson

Seit 1995 fand kein Ryder Cup ohne Phil Mickelson statt. Bei seinen insgesamt acht Teilnahmen verbuchte „Lefty“ elf Siege in 34 Matches. Zu Beginn der Saison 2012 sicherte sich der vierfache Major-Sieger insgesamt fünf Top-10-Finishes auf der PGA Tour, in den Wochen danach lief es jedoch für Mickelson nicht ganz rund. Bei der Deutsche Bank Championship am vergangenen Wochenende erzielte der Routinier ein Spitzenergebnis als geteilter Vierter - seine Form so kurz vor dem Ryder Cup stimmt jedenfalls wieder.

Bubba Watson

Watson, der seit Beginn seiner Karriere noch nie seinen Putter gewechselt hat, gewann 2012 sein erster Major Turnier, die US Masters. Insgesamt spielte sich der Longhitter aus Florida sechsmal in die Top 10 auf der PGA Tour. Für Watson ist es nun schon die zweite Ryder-Cup-Teilnahme nach 2010. Dort konnte er einen Punkt in vier Matches für die US-Amerikaner erzielen. Der neben Phil Mickelson zweite Linkshänder im Team wird sich mit seinem pinken Driver auf Punktejagd für die USA begeben.

Jason Dufner

Jason Dufner erreichte 2011 erstmals die Top 50 der Weltrangliste und schon 2012 siegte der aus Ohio stammende Spieler zweimal innerhalb von vier Wochen auf der US PGA Tour. Mit acht Top-10-Ergebnissen katapultiert sich Dufner in die absolute Weltspitze. Und obwohl Dufner so gut wie keine Matchplayerfahrung vorzuweisen hat, überzeugt er vor allem mit seinem zielsicheren, langen Spiel.

Keegan Bradley

Bradley gewann in seinem ersten Jahr auf der Tour überraschend die PGA Championship 2011 im Stechen gegen Ryder-Cup-Teamkollegen Dufner. Der Rookie of the year 2011 gewann außerdem die World Golf Championship 2012 und qualifizierte sich als Vierter der Points List ganz klar für den mit Spannung erwartenden Teamwettkampf. Auch Bradley wird zum ersten Mal in seiner Karriere die „Stars and Stripes” auf der Brust tragen.



Webb Simpson

Der aus North Carolina stammende Spieler spielte sich in seiner bislang besten Saison in die Top 5 der Weltrangliste. Simpson schrammte dreimal an einem Sieg vorbei, ehe er die US Open gewann. Obwohl der dreimalige Turniersieger beim Ryder Cup debütiert, kann er mit einiger Erfahrung in das Teamevent starten. 2011 feierte er mit dem Team USA einen Sieg beim Presidents Cup. Dort konnte er mit Bubba Watson drei Siege im Foursome sowie Fourball erzielen.

Matt Kuchar

Mit acht Top-10-Finishes und seinem Sieg bei der Players Championship konnte Kuchar endlich an seine glorreichen Amateurzeiten anknüpfen. Der Weltranglistenelfte bewies durch den Sieg beim World Cup 2011 mit Gary Woodland, dass er auch im Team seine Leistung abrufen kann. Nach 2010 qualifizierte sich Kuchar erneut für den Ryder Cup. Seine bisherige Bilanz seit 2010: 1 Sieg, 1 Niederlage, 2 Matches geteilt.

Tiger Woods

Woods gewann 14 Major Championships und 101 Turniere weltweit, doch lediglich 13 seiner insgesamt 29 Ryder Cup Matches konnte er für sich entscheiden. Obwohl Tiger nicht als Teamplayer gilt, formierte sich mit Steve Stricker im Presidents Cup 2009 als auch im Ryder Cup  2010 ein überaus erfolgreiche Paarung. Mit drei Turniersiegen 2012 und seinem dritten Platz Anfang September bei der Deutsche Bank Championship, präsentiert sich Woods kurz vor Beginn des Events in Bestform.

Jim Furyk

Der 42-jährige Golfprofi aus West Chester, Pennsylvania ist einer der diesjährigen Captain Picks von Davis Love. Der aktuell 30. der Weltrangliste ist seit 1992 Profi und konnte seit dem 16 Siege auf der PGA Tour erlangen, unter anderem 2003 einen Sieg bei den U.S. Open. Furyk ist seit 1997 fester Bestandteil des Ryder-Cup-Teams und konnte zweimal (1999, 2008) als Sieger vom Platz gehen. Auf dem Platz wird der Amerikaner von Woods Ex-Caddie Mike Cowan unterstützt. Sein unkonventioneller Schwung brachte ihm den Spitznamen "The Grinder" ("Das Mahlwerk") ein.



Steve Stricker

Es ist bereits die dritte Teilnahme für den erfahrenen Steve Stricker, bisher halten sich seine zwei Auftritte von 2008 und 2010 die Waage: 2008 steuerte er dem Team USA bei drei Matches nur einen halben Punkt bei und 2010 konnte er die Niederlage in Wales trotz seiner drei Siege in vier Matches nicht abwenden. Diese Saison gelang es Stricker, sich bei 17 Turnierteilnahmen sieben Mal unter die Top-10 zu spielen. Stricker kennt den Medinah Country Club: Dort wurde Stricker bei der PGA Championship 2006 geteilter Siebter - der Gewinner des Turniers hieß damals Tiger Woods. Letzterer tut sich normalerweise schwer mit Spielpartnern, aber mit einem kann er gut: Woods spielt gern mit Steve Stricker.

Dustin Johnson

Dustin Johnson ist ein Longhitter. Der 1,93 Meter lange Amerikaner war in den Jahren 2009 bis 2011 jeweils Dritter in der Statistik der längsten Drives. Sein Teamkollege Bubba Watson belegte jedoch jedesmal den Platz vor Johnson. Für Dustin Johnson stehen sechs PGA-Tour-Titel zu Buche, seinen letzten Triumph erlangte er im Juni diesen Jahres. Nach einer längeren Verletzungspause - der Rücken zwickte - meldete Johnson mit einem Sieg bei seinem zweiten Turnier nach der Zwangspause, der FedEx St. Jude Classic, Ansprüche auf einen Ryder-Cup-Platz an. Und tatsächlich: Mit starken Auftritten bei den FedExCup-Playoffs sicherte sich Johnson seinen Platz im Team USA. 2010 gewann Dustin Johnson nur eines seiner vier Matches: 6 und 4 gegen Martin Kaymer.

Brandt Snedeker

Der Puttingspezialist Brandt Snedeker ist eine kleine Überraschung bei der diesjährigen Wildcard-Vergabe. Seit 2004 ist Snedeker professioneller Golfer und qualifizierte sich 2006 erstmals für die PGA Tour. In seiner ersten Saison wurde der Blondschopf bereits zum besten Neuling des Jahres gekührt und erhielt den Titel "PGA Rookie of the Year 2007".
Durch seinen dritten Platz bei den US Masters 2008 konnte er unter die Top 50 der besten Golfer der Welt vorstoßen. Seine größten PGA Tour Siege waren die Wyndham Championship 2007, The Heritage 2011 und die Farmers Insurance Open 2012.
Snedekers starke Leistungen bei den Deutsche Bank Championship letztes Wochenende werden die Entscheidung von Captain Davis Love III genauso positiv beeinflusst haben, wie sein konstant überzeugendes Puttingspiel (1. Platz in der Statistik "Strokes Gained-Putting").

 



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